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Finale VM 2003

Foto

Ulrich Dimmek - Manuel Heirich

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Weseler Blitzeinzelmeisterschaft 2013

Der Dinslakener Christof Sielecki gewann souverän. Bester Weseler und damit Blitzvereinsmeister wurde Ingo Schilberg auf Platz 3, beste Weseler Jugendliche punktgleich Niklas Jacobi und Lukas Trost.

Leider nur 11 Teilnehmer.

(mk & td, 6.10.2013)

Sommerpokal 2013

Der Sommerpokal startete mit 14 Teilnehmern. In der ersten Runde gab es keine große Überraschung.

Im Viertelfinale taten sich die Favoriten jedoch sehr schwer. Uli Dimmek stand gegen Florian Ebbers zwischenzeitlich kurz auf Verlust und auch Sebastian Kohl quälte sich zu einem glücklichen Sieg gegen Arthur Wiens. Mirko Kupinski schied überraschend gegen Robin Boy aus, obwohl er in der Eröffnung schon auf der Siegerstraße zu sein schien. Vierter Halbfinalist ist Oskar Braun, der per Freilos weiterkam.

Im Halbfinale nahm das Turnier eine überraschende Wende. Uli Dimmek opferte gegen Robin Boy ziemlich optimistisch eine Figur für Angriff, kam aber nicht über ein Dauerschach hinaus. In der fälligen Entscheidungspartie stellte Uli in besserer Stellung einen Turm ein. Im anderen Spiel erwies sich Sebastian Kohl gegen Oskar Braun als der besser vorbereitete Spieler und konnte seine Eröffnungsinitiative zu einem überzeugenden Angriffssieg nutzen.

Im Finale trafen mit Robin Boy und Sebastian Kohl zwei starke Außenseiter aufeinander. Sebastian kam ganz gut aus der Eröffnung, opferte dann aber die Dame für Turm, Läufer und Bauer. In einem sehr interessanten Mittelspiel hatte nun Robin die etwas besseren Chancen, die Partie wurde jedoch erst durch einen groben Einsteller von Sebastian entschieden.

(mk & td, 24.08.2013)

Vereinsmeisterschaft 2013

VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Gruppe B1 Gruppe B2 Ausschreibung

Die Vereinsmeisterschaft 2013 begann am 22. Februar mit 30 Teilnehmern und endete knapp ein halbes Jahr später am 9.8 mit einer Schnellschachpartie zwischen Oskar und mir.

Aber der Reihe nach:

Der Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr wurde knapp verfehlt, der Andrang für die A-Gruppe war jedoch so groß, dass Turnierleiter Mirko Kupinski sich zu deren Aufstockung entschloss. Aufgrund der dadurch erforderlichen Zusatztermine entfiel in der A-Gruppe das Halbfinale.

Gruppe B

In Gruppe B kommt es traditionell zu reizvollen Begegnungen zwischen Jung und Alt. In diesem Jahr konnten die Nachwuchstalente Lukas Trost, Harald Wiens und Markus Müller zeigen, was sie inzwischen drauf haben. Alle drei spielten sehr gut mit und hatten bis zum Schluss Chancen auf den Einzug ins Halbfinale.

Harald besiegte Jerzy Kozakowski und schaffte ein Remis gegen den starken Gerd Erwin, spielte aber nicht konstant genug und verpasste das Halbfinale um einen halben Punkt. So ein starkes Ergebnis hätte ihm vor dem Turnier kaum jemand zugetraut.

Lukas und Markus schafften beide den Gruppensieg. Im Halbfinale scheiterte Lukas in einem trockenen Endspiel an Niels Just, während Markus sich gegen Jerzy Kozakowski durchsetzen konnte.

Das Finale über zwei Partien gestaltete Markus überzeugend. Einem leicht wirkenden Kombinationssieg in der ersten Partie ließ er in der zweiten Partie ein sicheres Remis in einem Endspiel mit Mehrbauern folgen.

Damit steigt Markus in die A-Gruppe auf.

Gruppe A

Als Favoriten galten neben mir der immer stärker werdende Oskar Braun, sowie die übrigen Vertreter aus der ersten Mannschaft. Aber was heisst das schon? Auch die erfahrenen Uli Dimmek und Bert Plischke, sowie einige starke Nachwuchsspieler würden ihre Chance suchen.

Und so gab es von Anfang an heiß umkämpfte Partien mit einigen überraschenden Ergebnissen. Vorjahresfinalist Bert Plischke verlor gleich in der ersten Runde gegen Nachwuchsspieler Erwin Rudi und kassierte in den beiden nächsten Runden zwei weitere Niederlagen. Sein starker Endspurt mit 4 Siegen in Folge reichte nicht mehr für einen vorderen Platz.

Besser machte es Christian Schumann, der drei Partien gewinnen konnte und ohne Niederlage blieb. Er verpasste jedoch in der Partie gegen mich eine gute Gewinnchance – ich hatte in der Eröffnung einen Bauern eingestellt – und wurde Zweiter in der Gruppe A1.

Ich konnte diese Gruppe mit 6 Punkten aus 7 Partien gewinnen. Sieht klar aus, war es aber nicht. Gegen Manuel, Bert und Christian musste ich schlechte Stellungen mit Minusbauern verteidigen und hatte gegen Bert zudem noch Glück, dass er eine hübsche Mattkombination ausließ. Auch in den übrigen Partien war's in erster Linie Kampf und Endspieltechnik.

In der Parallelgruppe mischten Stefan Christen und Robin Boy das Feld der etablierten Spieler kräftig auf. Matthias Trost und Volker Hemme-Unger gingen hingegen regelrecht unter. Stefans Siegeszug wurde nur von Robin Boy unterbrochen, der ihn aus schlechterer Stellung heraus auskombinierte. 5 Punkte aus 7 Partien sind ein gutes Ergebnis, aber es reichte nur zu Platz 4. Punktgleich Dritter wurde Uli Dimmek, der in der letzten Partie nicht über ein Remis gegen Avdi Rama hinaus kam und damit den 2. Platz verpasste.

Der Weg ins Spiel um Platz 3 war damit frei für Robin Boy, der sensationell 5,5 Punkte holte, nur gegen Uli Dimmek verlor und großes taktisches Geschick in schlechteren Stellungen bewies.

Der Sieg in der Gruppe A2 ging mit 6 Punkten an Oskar Braun. Er spielte nach einem Auftaktremis gegen Stefan mehrere sehr starke Partien, gewann überzeugend gegen Uli und ließ lediglich Robin noch ins Remis entwischen.

Spiel um Platz 3

Im Kampf um Platz drei war für Robin dann Endstation. Christian war in beiden Partien der bessere Spieler und setzte sich verdient mit 2:0 durch. Er blieb damit im gesamten Turnier unbesiegt und holte genau wie die beiden Finaliste 7 Punkte aus neun Partien.

Finale

Das Finale zwischen Oskar und mir war sehr spannend. Beide Partien fanden absolut auf Augenhöhe statt und endeten nach teils heftigen Turbulenzen mit Remis. In der ersten Partie verpasste Oskar knapp die Vorentscheidung, in der zweiten Partie hatte ich etwas mehr vom Spiel, so dass das 1:1 in den Turnierpartien insgesamt in Ordnung ging. Die Entscheidung musste also in der "Verlängerung" fallen, entweder im Schnellschach oder sogar erst im Blitzen. Der erste Sieg würde entscheiden.

Ich hatte Glück und erwischte Oskar bereits in der Eröffnung der ersten Partie auf dem falschen Fuß, konnte einen deutlichen Stellungsvorteil zu einem Bauerngewinn nutzen und die Partie schließlich gewinnen.

Für mich war es immerhin das siebte Endspiel in Folge. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass das nicht mehr lange so weiter geht und Oskar mich bald überflügeln wird.

(td, 11.08.2013)

Offene Weseler Blitzmeisterschaft 2012

Die Blitzmeisterschaft wurde in diesem Jahr erstmals als offenes Turnier ausgetragen. Sechs starke Gäste fanden den Weg nach Wesel und bereicherten unser Turnier.

Nach spannendem Verlauf siegte schließlich mit Frank Bellers aus Herford der spielstärkste Teilnehmer. Er verlor nur eine Partie und erspielte in 18 Runden 16,5 Punkte. Mickey Lucaßen verpasste als Zweiter den ganz großen Triumph nur hauchdünn. In Führung liegend vergab er in der letzten Runde eine bessere Stellung gegen den Essener Norbert Petri und fiel noch auf den zweiten Platz zurück. Mickey ist damit neuer Weseler Blitzvereinsmeister. Ulrich Dimmek wurde mit 15 Punkten Dritter.

Den Jugendpreis sicherte sich Lukas Trost, der einige starke Partien spielte und dem als einziger ein Sieg gegen den Turniersieger gelang.

Mirko Kupinski leitete das Turnier gewohnt souverän.

(td, 03.10.12)

Vereinspokal 2012

Sieg für Mirko Kupinski

1. Runde

22 Teilnehmer sind ein deutliches Zeichen, dass der Vereinspokal das richtige Turnier für die Überbrückung der Sommerpause ist.

Gleich in der ersten Runde trafen mit Ingo Schilberg und Ulrich Dimmek zwei Mitfavoriten aufeinander. Ingo gewann im Mittelspiel einen Bauern und setzte sich danach sicher durch. Mickey Lucaßen hatte gegen Florian Ebbers in einer spannenden Angriffspartie mit wechselseitigen Rochaden mehr Mühe als ihm lieb war, gewann aber schließlich im Mattangriff.

Mirko Kupinski riskierte gegen Stefan Christen im Mittelspiel zuviel und sein Opfer von zwei Leichtfiguren gegen Tum und Bauer mündete in einem verlustträchtigen Endspiel. In beiderseitiger Zeitnot ließ Stefan ihn ins Remis entwischen und unterlag danach in einer haarsträubenden Schnellschachpartie, wie sie nur nachts um zwei passieren kann. Stefan hatte eine 15-stündige Odyssee aus den USA in den Knochen und war einfach nicht mehr er selbst, aber auch Mirko stellte zwischendurch mal einen Turm ein.

Runde 2

Die zweite Runde am 3.8. war eine Zwischenrunde, in der es darum ging, das Teilnehmerfeld auf genau 8 zu reduzieren, um ein sauberes Viertelfinale zu bekommen.

Lospech hatte Ingo Schilberg, der mit Mickey Lucaßen schon den zweiten Mitfavoriten zugelost bekam. Das störte ihn jedoch wenig. In einer äußerst spannenden Partie mit ungleicher Materialverteilung (D gg. T+S+B) erwies sich seine Dame aufgrund von Mickeys unglücklicher Figurenkonstellation als entscheidender Faktor.

Runde 3

Im Viertelfinale setzten sich alle Favoriten durch, aber es hätte auch anders kommen können. Nachwuchstalent Markus Müller brachte Oskar Braun an den Rand einer Niederlage, fand jedoch im kritischen Moment nicht den richtigen Weg und scheiterte im weiteren Verlauf an seiner Unerfahrenheit.

Halbfinale

Mirko und ich haben die Ehre der ersten Mannschaft verteidigt und beide gewonnen.

Volker spielte von Anfang an aggressiv und trat bei beiderseitigen kurzen Rochaden eine Bauernwalze am Königsflügel los. Mirko verteidigte sich gut und ließ den Angriff ins Leere laufen. Mit Hilfe seines positionellen Übergewichts startete er nun einen Gegenangriff und konnte erfolgreich die geschwächte Königsstellung von Volker ausnutzen.

In der Partie zwischen Ingo und mir ergab die Eröffnung eine spannungsgeladene Situation im Zentrum. Beim Übergang ins Mittelspiel machte Ingo dann einen Fehler und ich konnte kompensationslos einen Bauern gewinnen. In einer Stellung mit allen sechs Schwer- aber keinen Leichtfiguren opferte er einen weiteren Bauern um eine unangenehme Initiative gegen meinen König zu bekommen. Nachdem ich jedoch seine Drohungen abwehren und einen Damentausch erzwingen konnte, gewann ich das Turmendspiel mit zwei Mehrbauern sicher.

(ob)

Finale

Im Finale des Vereinspokal konnte ich mich in einer spannenden Partie durchsetzten. Zunächst einmal bekam Oskar mit Hilfe seiner guten Eröffnungsvorbereitung eine starke druckvolle Stellung. Meine Verteidigung war jedoch schwer zu knacken und Oskar entschied sich wohl zu früh dafür, das Zentrum zu öffnen. Der anschließende Damentausch spielte mir mehr in die Karten und plötzlich hatte ich die Initiative und eine gute Stellung. Es wären einige interessante Qualitätsopfer möglich gewesen, auch das Endspiel mit vielen Figuren und wenig Bauern sah spannend aus. Entschieden wurde die Partie allerdings vorher durch einen groben Fehler von Oskar, der mir eine Figur und somit den Sieg brachte...

Insgesamt war der Vereinspokal ein Erfolg 22 Teilnehmer zeigen, dass er angenommen wird. Und es wird mehr gekämpft als bei Stadt-oder Vereinsmeisterschaften, nur ein Remis in 5 Runden spricht eine deutliche Sprache...

(mk)
(mk, ob & td, 01.09.2012)

Vereinsmeisterschaft 2012

VM-Bericht Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B rot Gruppe B schwarz Ausschreibung

1. Runde

Die Vereinsmeisterschaft begann am 24. Februar mit rekordverdächtigen 31 Teilnehmern. Gespielt wird in zwei A- und zwei B-Gruppen, deren beide Erstplatzierte sich für das Halbfinale qualifizieren. Im Spitzenspiel der ersten Runde gewann Rückkehrer Mickey Lucaßen gegen Stadtmeister Ulrich Dimmek.

2. Runde

Den besten Start hatten Karl Trueson, Mickey Lucaßen, Florian Ebbers (A-Gruppe) sowie Helmut Brehme, Robin Boy und Rolf Fricke (B-Gruppe).

3. Runde

Die beiden(!) ersten Siege des Tages gingen an Robin Boy. Während sich die übrigen Partien noch im Eröffnungsstadium befanden nahm er innerhalb einer knappen Stunde nacheinander Werner Putzmann und Andrej Rataj auseinander. Gruppe B rot wird zu einem Zweikampf zwischen ihm und Helmut Brehme. In der Parallelgruppe B schwarz kann hingegen noch alles passieren. Nach der 3. Runde hat bereits jeder mindestens eine Partie verloren.

In Gruppe A rot waren die Partien am heissesten umkämpft. Bert Plischke gewann mit viel Glück aus Verluststellung gegen Erwin Rudi, Thomas Dickmann besiegte in einem Festival der vergifteten Bauern Oskar Braun und Stefan Christen überspielte Karl Trueson in einer trockenen Positionspartie im Turmendspiel. In Gruppe A schwarz setzte sich Mickey Lucaßen im Spitzenspiel gegen Florian Ebbers locker durch und ist klar auf Halbfinale-Kurs.

4. Runde

In den A-Gruppen liegen die Favoriten Mickey Lucaßen und Thomas Dickmann mit 4 Siegen unangefochten in Führung. Die größte Überraschung ist der glänzende Start von Florian Ebbers mit 3/4.

Robin Boy steht nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Helmut Brehme bereits als Sieger der Gruppe B rot fest. In der Parallelgruppe ist weiterhin alles möglich.

Runde 5

Favoritensiege in Gruppe A rot, Turbulenzen in Gruppe A schwarz, ausgeglichener Verlauf in Gruppe B schwarz, Pause in Gruppe B rot.

Nachholpartien

Thomas Dickmann besiegt im Spitzenspiel Berthold Plischke und steht eine Runde vor Schluss als Sieger der Gruppe B rot fest. Bert verliert zwei Tage später auch noch gegen Oskar Braun und muss nun um die Halbfinalteilnahme zittern.

Runde 6

Gruppe A schwarz: Uli Dimmek setzt sich gegen Florian Ebbers durch und steht genau wie Mickey Lucaßen mit einem Bein im Halbfinale. Philipp Neuhaus hat noch eine kleine Chance, wenn er seine beiden letzten Partien gewinnt und sich einer der beiden Führenden einen Ausrutscher leistet.

In Gruppe A rot wahrt Oskar Braun seine Minimalchance auf den zweiten Platz mit einem Sieg über Alex May.

In den B-Gruppen gibt es keine größeren Veränderungen.

Runde 7

Bert Plischke gewinnt gegen Stefan Christen das Endspiel um den zweiten Platz in Gruppe A rot. Thomas Dickmann wird Gruppensieger mit einer 100%igen Punktausbeute.

In Gruppe A schwarz setzt sich Ulrich Dimmek gegen Waldemar Gräb durch und sichert sich den Gruppensieg, da Mickey Lucaßen parallel in einer chaotischen Partie gegen Matthias Trost verliert. Mickey ist damit praktisch ausgeschieden. Nun haben sowohl Philipp Neuhaus als auch Matthias Trost beste Chancen auf die Teilnahme am Halbfinale. Die Entscheidung fällt voraussichtlich im direkten Aufeinandertreffen.

In den B-Gruppen gibt es einige kampflose Resultate. In Gruppe B rot sind die beiden ersten Plätze vergeben, in Gruppe B schwarz ist nach wie vor kein Sieger in Sicht.

Nachholspiele

Das letzte Halbfinale-Ticket löste Matthias Trost, der gegen Philipp Neuhaus von einem groben Eröffnungsfehler profitierte und bereits nach 5 Zügen gewann. Titelverteidiger Mickey Lucaßen schied überraschend aus.

In Gruppe B schwarz gewann Rolf Fricke hauchdünn vor Jerzy Kozakowski. Der Sieger und der Gruppenletzte lagen gerade einmal 1,5 Punkte auseinander. Eine so enge Gruppe hatten wir noch nie.

Halbfinale

In den Halbfinales spielten die Sieger der Vorgruppen mit den weißen Steinen gegen die Zweitplatzierten der Parallelgruppen. Dreimal setzten sich die Führer der weißen Steine überzeugend durch. Nur in der Partie Dimmek - Plischke gewann Schwarz.

Gruppe A

Gruppe B

Finale (Hin- und Rückspiel)

Kurzbericht zum Finale der A-Gruppe

Für mich war das Finale eine sehr emotionale Angelegenheit. Einerseits würde ich im Falle eines Sieges in der Statistik mit dem legendären Fritz Lüdtke gleichziehen, andererseits hatte ich die drei letzten Endspiele verloren. Vor beiden Partien stimmte ich mich mit einem Spaziergang zum Grab von Fritz ein und wollte einfach nur mein bestes Schach spielen.

Dies gelang nicht ganz, aber letztlich reichte es dennoch zu einem knappen Erfolg. Ich hatte in beiden Partien große Schwierigkeiten, die richtige Mischung zwischen aktivem Spiel und übertriebenem Risiko zu finden. Beide Partien wurden kompromisslos und mit offenem Visier geführt und der Kampf stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. In der ersten Partie hätte ein Bauernraub auf b2 leicht ins Auge gehen können und ich gewann schließlich in einem Endspiel mit L+2B gegen T. In der zweiten Partie war ich übernervös, versäumte in verwickelter Stellung die Gelegenheit auf Gewinn zu spielen und hätte nach einem (nicht ganz offensichtlichen) Patzer zum Schluss sogar verlieren können.

Ein Beleg für meinen nervlichen Zustand an diesem Tag:

Beim Verlassen des Vereinsheims fiel mir auf, dass mein Autoschlüssel fehlte. Er steckte seit 5 Stunden im Auto - schön, dass kein anderer damit weggefahren war. Als alle anderen weg waren und ich endlich starten wollte tat sich gar nichts. Batterie leer. Mist, ich hatte auch noch das Licht angelassen. Kein Problem, der ADAC gab bald Starthilfe und alles war gut.

Abends war ich dann auch noch am Grab von Fritz und hab ihm von der Partie berichtet.

Kurzbericht zum Finale der B-Gruppe

Robin Boy nutzt in beiden Finalpartien die Fehler seines Gegners Rolf Fricke konsequent aus und gewinnt sicher mit 2:0. Man hatte das gesamte Turnier über den Eindruck, er sei in der A-Gruppe besser aufgehoben, nun ist er aufgestiegen.

8 Siege in 8 Partien sind ein deutliches Ergebnis. Überlegener kann man die B-Gruppe nicht gewinnen.

Die Leistungsexplosion findet ihren Niederschlag in einem DWZ-Gewinn von über 400 Punkten innerhalb eines Jahres auf nun über 1500. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.

(td, 21.07.2012)

Blitzvereinsmeisterschaft 2011

Unter 17 Teilnehmern gewann Marcus Dehn (15 Punkte) vor Mickey Lucaßen, Uli Dimmek (je 14), sowie Oskar Braun und Thomas Dickmann (je 13). Den Jugend-Titel holte sich Jan Werk (7,5) vor Erwin Rudi und Harald Wiens.

(td, 03.10.2011)

Vereinspokal 2011

Sieg für Thomas Dickmann

Immerhin 12 Teilnehmer fanden sich zum erstmals seit Generationen wieder ausgespielten Vereinspokal ein.

In der ersten Runde setzten sich die Favoriten durch. Uli Dimmek gegen Stefan Christen und Mickey Lucaßen gegen Marcel Ewald benötigten nach Remisen in der Turnierpartie die Verlängerung im Schnellschach. Das Remis von Marcel gegen den amtierenden Vereinsmeister war eine faustdicke Überraschung und zeigt einmal mehr, dass wir auf unseren Nachwuchs stolz sein können.

Die zweite Runde war ein wenig beeinträchtigt durch den anlässlich des Stadtfestes vor der Zitadelle stattfindenden Schützentag. Wir Schachspieler mussten den lautstarken Aufmarsch von 13 regionalen Schützenvereinen mit Spielmannszügen ertragen und bei der anschließenden wahnsinnigen Open-Air-Discoparty durch die akustische Hölle, Hölle, Hölle. Gemessen an den Umständen war das sportliche Niveau der Partien ausgezeichnet. Mickey und mir gelangen überzeugende Schwarzsiege gegen Uli bzw. Manuel, während sich Mirko gegen Ingo nach einem 6-stündigen Remis der spannenden Sorte erst im Schnellschach durchsetzte.

Die Auslosung für das Halbfinale ergab die Partie Dickmann - Kupinski sowie Freilos für Lucaßen. Wegen beiderseitiger Terminknappheit einigte ich mich mit Mirko darauf, die Sache auszublitzen, und gewann etwas glücklich mit 1,5:0,5. In beiden Partien standen langwierige Läuferendspiele auf dem Brett und am Ende ging es um Sekunden. Nach meinem knappen Sieg in der ersten Partie stand Mirko im Rückspiel zwar auf Gewinn, aber es war klar, dass die Entscheidung über die Zeit fallen würde. Die Plättchen fielen schließlich fast zeitgleich, meins wahrscheinlich vor seinem, aber als er reklamierte waren halt beide schon unten. Also Remis.

Im Finale kam es zur Revanche für das Endspiel der Vereinsmeisterschaft. Diesmal mit dem besseren Ende für mich, da Mickeys Eröffnungsvorbereitung ein Loch hatte und ich bereits nach 10 Zügen großen Vorteil erhielt.

(mk+td, 20.08.2011)

Vereinsmeisterschaft 2011

VM-Bericht Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B Ausschreibung

Die Vereinsmeisterschaft begann am 28. Januar mit 22 Teilnehmern. In Gruppe A wird mit einer neuen Bedenkzeitregelung experimentiert, die so oder ähnlich demnächst auch auf Verbandsebene eingeführt werden könnte: 1h/40 + 30'/Rest + 30'' Bonus/Zug. Die ersten Partien mit der neuen Bedenkzeit waren unproblematisch, allerdings lieferten sich nur Bert und Uli einen langen Kampf.

Hinweis des Turnierleiters: Die Partien der A-Gruppen müssen bis zum 06.05. gespielt werden!

Runden 1-3

Vereinsmeister 2011: Mickey LucaßenAbgesehen von Bertholds Fehlstart läuft es in den A-Gruppen in etwa erwartungsgemäß. Ulrich Dimmek und Thomas Dickmann starteten mit 2,5 aus 3 am besten.

In Gruppe B hatte Lothar Lensing den besten Start.

Runde 4

Rekordverdächtige Eröffungsvorbereitung von Thomas Dickmann. Die ersten 17 Züge waren Bestandteil der häuslichen Analyse und konnten geblitzt werden, aus der Bedenkzeit von 1:40 wurden wegen des Zeitbonus pro Zug 1:45. Matthias Trost verteidigte sich nach einer Ungenauigkeit im 10. Zug gut, geriet aber dennoch in eine Verluststellung und hatte Glück des Tüchtigen, dass Thomas die entscheidende Kombination nicht fand und eine Remisabwicklung zuließ.

Sehr spannend ging es zwischen Mickey Lucaßen und Bert Plischke zu. Nach großen Verwicklungen mit vielen interessanten Motiven hatte Bert schließlich das bessere Ende für sich und landete endlich seinen ersten Sieg.

Die Partie Rolf Fricke - Stefan Christen fing pünktlich um 20 Uhr an. Ein seltenes Ereignis in der A-Gruppe :-)

In Gruppe B fallen die Höhenflüge von Jan Werk und Heinz Haarmann auf. Besondes der zweite (oder ist es gar schon der dritte?) Frühling von Heinz kommt überraschend.

Runde 5

Überraschende Siege von Volker Hemme-Unger gegen Thomas Dickmann sowie Stefan Christen gegen Matthias Trost. Ulrich Dimmek remisierte gegen Mickey Lucaßen und steht als Gruppensieger im Halbfinale. Die drei anderen Halbfinaleplätze sind noch völlig offen.

Runde 6

Zwei Halbfinalisten stehen bereits fest, um die verbleibenden Plätze herrscht große Spannung:

Gruppe A rot

Thomas Dickmann nutzte seine letzte Chance und qualifizierte sich mit einem Schwarzsieg gegen Titelverteidiger Manuel Heirich für das Halbfinale. Matthias Trost und Jürgen Weischenberg trennten sich nach hartem Kampf remis. Eigentlich hätten beide einen Sieg gebraucht, Matthias war näher dran. Die besten Chancen auf den Gruppensieg hat nun Volker Hemme-Unger, der sich gegen Stefan Christen durchsetzte und in der letzten Partie gegen Jürgen Weischenberg nur noch einen halben Zähler benötigt. Sollte er allerdings verlieren, kommt je nach Ausgang der Partie Christen - Heirich einer der drei Kandidaten Heirich, Trost und Weischenberg weiter.

Gruppe A schwarz

Ulrich Dimmek steht als Gruppensieger schon seit längerem fest. Mickey Lucaßen und Bert Plischke streiten um Platz 2. Bert muss seine beiden noch offenen Partien gewinnen, um mit Mickey gleichzuziehen und hätte dann wegen des Siegs im direkten Vergleich die Nase vorn. Oskar Braun bezwang Avdi Rama und kann ebenfalls noch auf drei Zähler kommen, hat aber gegen Mickey verloren und daher die schlechtere Wertung.

Sieger B-Gruppe: Alexander MayGruppe B

Große Spannung herrscht auch in Gruppe B. Alexander May und Jan Werk gewannen gegen Heinz Haarmann bzw. Helmut Kaldune und übernahmen gemeinsam die Tabellenführung.

Runde 7

Gruppe A rot

Spannender konnte die Entscheidung kaum sein. Manuel Heirich suchte gegen Stefan Christen seine letzte Chance, setzte auf Königsangriff, wurde zurückgeschlagen und verlor nach haarsträubendem Zeitnotdrama schließlich im Bauernendspiel. Damit bekam das Duell zwischen Jürgen Weischenberg und Volker Hemme-Unger echten Endspielcharakter. Mit einem Sieg würde Jürgen ins Halbfinale einziehen, Volker genügte ein Remis. Zunächst hatte Volker gute Angriffsaussichten, fand aber keinen entscheidenden Durchbruch. Jürgen verteidigte sich geschickt, wehrte den Angriff ab und eroberte einen Bauern. Das Endspiel stand lange Zeit auf des Messers Schneide, aber Volker schaffte es schließlich, durch aktives Figurenspiel den gegnerischen Materialvorteil zu neutralisieren und sich den halben Punkt und damit gleichzeitig auch den Gruppensieg zu sichern.

Der Abstand von nur einem Punkt zwischen Platz 1 und 6 in der Abschlusstabelle zeigt, wie knapp es in dieser Gruppe zuging.

Gruppe A schwarz

Die letzte Vorrundenpartie zwischen Holger May und Bert Plischke endete nach schwerem Kampf mit Holgers Sieg. Bei Zeitkontrolle hatte jeder noch 30 Sekunden. Somit steht Mickey Lucaßen im Halbfinale.

Gruppe B

Alexander May hat nach dem Erfolg gegen Marcel Ewald gute Chancen auf den Gruppensieg, aber noch ist nichts entschieden.

Heinz Haarmanns dritter Frühling ging mit einem Erfolg gegen Andrej Rataj weiter. Kann sich jemand daran erinnern, dass Heinz je soviele Punkte bei einer VM geholt hat?

Halbfinale

Die erste Halbfinale-Partie war bereits nach 10 Zügen beendet. Nach einem Eröffnungsfehler verlor Volker Hemme-Unger früh Material und gab folgerichtig sofort auf.

Das zweite Halbfinale war deutlich enger. Nach beiderseits unkonventioneller Eröffnungsbehandlung kam ich mit deutlichen strategischen Vorteilen (gegnerischer Isolani, besserer Läufer, Besitz der offenen c-Linie) ins Endspiel, aber Uli verteidigte sich wie immer in schwierigen Stellungen äußerst zäh und nahm mir meine Trümpfe nach und nach aus der Hand. Nach 5 Stunden war alles ausgeglichen und wir einigten uns auf Remis. Der Computer zeigte mir nachträglich eine Stelle, an der ich einen Bauerngewinn hätte erzwingen können, ansonsten war an der Partie nicht viel auszusetzen. Die Schnellschapartie verlief recht ähnlich, nur das ich Weiß hatte, der strategische Vorteil noch etwas größer und der Bauerngewinn unübersehbar war.

Gruppe B

In der B-Gruppe gewann Alexander May das Spitzenspiel gegen Jan Werk und sicherte sich damit schon vor der letzten Runde den Gruppensieg. Lothar Lensing setzte sich gegen Tristan Flores durch und wird dank der besseren Wertung Zweiter vor Heinz Haarmann.

Finale

Im ersten Endspiel setzte sich Thomas Dickmann in einer strategisch interessanten Partie nach langem Kampf im Turmendspiel durch. Die zweite Partie wurde eindeutig von Mickey Lucaßen dominiert, der sich aus der Eröffnung heraus Vorteil erspielte und diesen konsequent ausbaute. Also 1:1 in den Turnierpartien. Damit musste die Entscheidung im Schnellschach fallen, der erste Sieg würde entscheiden. Zunächst sah Thomas wie der sichere Sieger aus, ließ sich aber eine Mehrqualität noch abjagen. In der fälligen zweiten Partie entschied dann ein grober Fehler zu Gunsten von Mickey.

(mk+td, 11.06.2011)

Blitzvereinsmeisterschaft 2010

Thomas Dickmann knapp vor Ulrich Dimmek

Die Besetzung war mit 7 Schachfreunden auch in diesem Jahr recht dürftig, aber es hat Spaß gemacht und war bis zum Schluss spannend. Wir spielten mit Hin- und Rückrunde und das Los hatte es so gewollt, dass die Partien zwischen Uli und mir jeweils den Abschluss bildeten.

Da wir beide mit Ausnahme eines Remis, welches ich in der Rückrunde gegen Karl lassen musste, alle unsere Partien gewannen, musste der direkte Vergleich zwischen uns um den Turniersieg entscheiden. Die erste Partie gewann ich nach interessanten Verwicklungen nicht ganz unverdient, in der zweiten benötigte ich mit Weiß nur noch ein Remis. Aber im Blitzen auf Remis zu spielen ist so eine Sache.. Uli fand jedenfalls einen starken Zug und zwang mich in ein Springerendspiel mit Minusbauern, aber ich schaffte es mit Ach und Krach, ein paar Bauern abzutauschen und den Springer für die restlichen beiden Bauern zu opfern. Also glücklicheres Ende für mich.

Erstaunlich stark war unser Neuling Stefan, der sogar Titelverteidiger Karl hinter sich ließ und einen überraschenden dritten Platz schaffte. Auf Stichkämpe um Platz 4 wurde einmütig verzichtet. Karl und Kai hatten nicht ihren besten Tag und Holger brach nach guter Hinrunde in der Rückrunde völlig ein.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Ivan viel stärker spielte, als sein einer Punkt vermuten lässt, aber mit der Bedenkzeit nicht zurecht kam. Die Uhr war heute nicht sein Freund.

Ein Jugendpreis konnte mangels Teilnehmern nicht vergeben werden.

Endstand Blitz-VM 2010
1.
2.
3.
4.
 
 
7.
(td, 01.11.2010)

Vereinsmeisterschaft 2010

VM-Bericht Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B Ausschreibung

Finale

Neuer Vereinsmeister: Manuel HeirichManuel Heirich ist neuer Vereinsmeister. In beiden Finalpartien hatte er kritische Situationen zu überstehen, behielt jedoch die Nerven und verteidigte sich ausgezeichnet. Als es darauf ankam, nutzte er die sich ihm bietenden Chancen eiskalt aus.

Ich spielte zwar interessantes Schach, war aber in den Schlüsselszenen unentschlossen und unkonzentriert.

Die erste Finalpartie endete nach turbulentem Verlauf ohne Sieger. 25 Züge gutes Schach in einem gar nicht langweiligen Dameninder, dann wurde die Stellung zu schwierig für beide. Der erste klare Fehler unterlief Manuel und ich gewann vor der Zeitkontrolle zwei Bauern. Nach überstandener Zeitkontrolle versiebte ich ein klar gewonnenes Dame+Turm-Endspiel unkonzentriert binnen zwei Zügen zum Remis.

In der zweiten Finalepartie brachte ich im 15. Zug ein zweischneidiges Läuferopfer, dessen Korrektheit auch in der nachpartielichen Analyse nicht zu klären war. Nach einer computergestützten Heimanalyse denke ich inzwischen, dass das Opfer korrekt war, bin aber immer noch nicht ganz sicher. Es war jedenfalls eine tolle Partie, in der Manuel mehrfach den besten Verteidigungszug fand, während ich mindestens zweimal daneben griff. Am Ende also ein verdienter Erfolg für den Außenseiter, der einfach mehr Energie hatte und besser rechnete als ich.

Manuel hat sich seinen Platz in der Hall of Fame redlich verdient!

PS: Holger May hat ein Loch in meiner Analyse entdeckt. Bei korrektem Spiel endet die Partie nach dem Läuferopfer remis.
(Thomas Dickmann, 24.08.2010)

17.07.10 Halbfinale 2

Manuel Heirich setzte sich in der zweiten Halbfinalepartie gegen Berthold Plischke durch. Er kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung, geriet danach jedoch immer mehr unter Druck. Bert unterliefen in einem komplizierten Turm/Springer-Endspiel (oder war es eher noch ein Mittelspiel?) einige kleinere Ungenauigkeiten, nach denen sich zuerst sein Vorteil verflüchtigte und schließlich Manuel einen Bauern erobern konnte. Dieser Vorteil erwies sich als entscheidend.

28.05.10 Halbfinale 1

Thomas Dickmann steht als erster Finalist fest. Halbfinalegegner Ulrich Dimmek ließ seinen Königsflügel für einen Moment unbewacht und wurde auskombiniert.

Die zweite Halbfinalepartie zwischen Bert Plischke und Manuel Heirich musste wegen einer Erkrankung von Bert vertagt werden.

30.04.10

Die Halbinalepaarungen stehen fest. Die beiden noch ausstehenden Partien in Gruppe A rot werden daran nichts mehr ändern.

Thomas Dickmann gewinnt dir Gruppe A rot vor Manuel Heirich, Bert Plischke schlägt Holger May und rückt vom 3. auf den ersten Platz der Gruppe A schwarz vor.

Im Halbfinale spielen damit

Die Partie Dickmann - Dimmek kann urlaubsbedingt frühestens am 28.5. stattfinden. Eine Verschiebung der Finaletermine ist unausweichlich.

In Gruppe B stand Rolf Fricke schon als Sieger fest. Den zweiten Platz gewann Lothar Lensing nach Wertung vor dem punktgleichen Emil Wesser.

23.04.10

Immerhin 5 Partien fanden an diesem eigentlich spielfreien Tag statt. Die Rahmenbedingungen waren wegen einer lautstarken Veranstaltung in der Nachbarschaft ausgesprochen schlecht.

Jürgen Weischenberg erkämpfte sich ein verdientes Remis gegen Thomas Dickmann, Bert Plischke gewann gegen Mickey Lucaßen und steht mit einem Bein im Halbfinale und Volker Hemme-Unger besiegte den etwas übernächtigten Matthias Trost.

In der B-Gruppe gewann der bereits als Sieger feststehende Rolf Fricke auch seine letzte Partie gegen Werner Putzmann. Nachwuchstalent Erwin Rudi bewies großen Kampfgeist und setzte sich nach 5 Stunden Spielzeit gegen Routinier Heinz Haarmann durch.

Runde 6

Manuel Heirich gewann das Schlüsselspiel gegen Matthias Trost und steht mit einem Bein im Halbfinale. Bereits qualifiziert ist Uli Dimmek, der sich nach 58 Zügen von Holger May remis trennte.

Im entscheidenden Spiel der Gruppe B sicherte sich Rolf Fricke mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten Emil Wesser den Gruppensieg. Heinz Haarmann holte gegen Lothar Lensing seinen ersten halben Punkt.

(td, 17.04.2010)

Runden 4 + 5; Halbzeitsbilanz kurz nach Ostern

Langsam kristallieren sich die Halbfinalekandidaten heraus.

Gruppe A rot

Wahrscheinlich Dickmann vor Heirich oder Trost.

In zwei vorösterlichen Zeitnotkrimis setzte ich mich knapp gegen Manuel Heirich und Christian Schumann durch und übernahm die Führung. In beiden Partien standen zunächst völlig ausgeglichene Endspiele auf dem Brett. Ich würde gerne von guter Technik sprechen, aber nach der Computeranalyse ist Bescheidenheit angebracht.. Wenigstens der Kampfgeist stimmte.

Gruppe A schwarz

Uli Dimmek steht nach seinem Sieg gegen Moritz Adler mit einem Bein im Halbfinale. Der Kampf um den zweiten Halbfinaleplatz ist noch offen.

B-Gruppe

Rolf Fricke und Emil Wesser haben sich etwas vom Feld abgesetzt. Die Entscheidung fällt voraussichtlich im direkten Duell zwischen diesen beiden.

(td, 10.04.2010)

Runde 3

Kai Knipping - Volker Hemme-Unger 1-0

In einer undurchsichtigen Stellung dringt der weiße Springer in die schwarze Stellung ein. Schwarz ergibt sich, ohne direkt einen Materialnachteil zu haben, der aber vermutlich in absehbarer Zeit gekommen wäre.

Jürgen Weischenberg - Manuel Heirich 0-1

Weiss versucht, durch einen massiven Angriff im Zentrum und die Opferung zweier Bauern die schwarze Verteidigung zu knacken, was nicht gelingt. Schwarz kann im Gegenzug sogar matt setzen.

Waldemar Gräb - Moritz Adler 0-1

Schwarz hat im reinen Bauernendspiel einen Bauern mehr und kann Weiss eigentlich locker austempieren. Nachdem drei Tempi sinnlos verschenkt wurden, ist es eigentlich immer noch klar gewonnen, aber ich habe das Ende leider nicht mehr mitbekommen. Schwarz sollte dennoch eigentlich gewonnen haben.

Berthold Plischke - Mickey Lucaßen ???

Die Partie hat nicht stattgefunden. Berthold war zwar da und Mickey nicht und die Uhr lief auch schon, aber ich weiß nicht, ob Berthold jetzt einfach kampflos gewonnen hat, oder ob die beiden einen Alternativtermin gefunden haben.

Uli Dimmek - Oskar Braun 0-1

Die weiße Dame verfranst sich beim Königsangriff und hat plötzlich keine Felder mehr. Weiss versucht noch zu retten, was zu retten ist, aber mit Dame für Turm läßt sich Schwarz den Vorteil nicht mehr nehmen. Die Überraschung des Abends!

Lothar Lensing - Rolf Fricke 0,5-0,5

Schwarz hat im Endspiel einen Springer, der sich gegen zwei verbundene Freibauern behaupten muss. Der schwarze König kann den weissen aussperren und die Partie endet remis.

Helmut Kaldune - Erwin Rudi 0-1

Mit einer schönen Kombination kann sich Schwarz entscheidenden Materialvorteil verschaffen.

Werner Putzmann - Emil Wesser 0-1

In einer relativ ausgeglichenen Partie sieht sich Weiss plötzlich einem scheinbar nicht zu verteidigenden Angriff gegenüber und gibt auf.

Heinz Haarmann - Maria Logwinenko 0-1

In der längsten Partie des Abends konnte sich Schwarz letztendlich gegen die starke weisse Verteidigung durchsetzen. Spannend wurde es kurz vor der Zeitkontrolle, wo Schwarz für etwa zehn Züge nur noch etwa zwei Minuten hatte. Als diese Zeitnotphase überstanden war, ohne die Stellung bis dahin wesentlich zu verschlechtern, konnte Schwarz den Stellungsvorteil in Ruhe in einen Gewinn ummünzen.

(Manuel Heirich, 03.03.2010)

Runde2

Erste entschiedene Partien in der A-Gruppe. Trend: Erfahrung gewinnt gegen Jugend. Ausnahme: Bei Hemme-Unger gegen Dickmann gewinnt der Jüngere.

VM 2010

Runde 1

Die Vereinsmeisterschaft 2010 begann am 29. Januar mit 22 Teilnehmern.

Nach einer Nachmeldung sind es dann sogar noch 23 Teilnehmer geworden.

Das Turnier wird wie gewohnt mit zwei A- und einer B-Gruppe ausgetragen.

Die beiden Erstplatzierten der A-Gruppen bestreiten die Halbfinales, die Sieger ermitteln in zwei Finale-Partien den neuen Vereinsmeister.

Der Sieger der B-Gruppe steigt in die A-Gruppe auf.

(td, 03.02.2010)

Blitzvereinsmeisterschaft 2009

Karl Trueson wird überraschend Blitzmeister

Die diesjährige Vereinsblitzmeiserschaft war zahlenmäßig recht schwach besetzt mit nur 6 Spielern, so dass doppelrundig gespielt wurde. Der jährlich feststehende Termin hatte wegen des Samstags und des parallel verlaufenden Goch Open nicht so viele Spieler angelockt.

Bei mir lief es nicht so gut, da ich nach Siegen gegen Mirko und Mickey gegen Michael und Karl Niederlagen hinnehmen musste. Mit 3 Punkten landete ich in der Hinrunde hinter dem stark auftrumpfende Karl, (4,5 aus 5, remis nur gegen Michael!) auf dem 2. Platz. Überraschend lagen unsere Jugendlichen Mirko und Mickey nur auf dem 4. Platz hinter Michael.

Die Rückrunde lief dann etwas anders. Karl gab in den ersten beiden Runden 2 remis ab (erneut gegen Michael. Ich konnte das aber wegen einer Niederlage gegen Mickey trotz Sieg gegen Mirko nicht nutzen. Gegen Karl musste ich also alles versuchen, verlor aber erneut, so dass eine Runde vor Ende Karl bereits als Sieger feststand. Die letzte Runde bescherte ihm noch ein drittes Remis gegen Mickey. Der Endstand sah Karl ungeschlagen mit 8/10 als ersten, mich als zweiten mit 6/10. Mickey spielte - nicht nur wegen seines schön herausgespielten Sieges gegen mich (3 mal eine Springergabel - ekelhaft  >:o ) - eine starke Rückrunde und konnte Michael noch vom dritten Platz verdrängen, nur 0,5 Punkte hinter mir. Mit jeweils 4/10 Punkten kamen Michael und Mirko auf den vierten Platz. einen schlechten Tag hatte Philipp erwischt, der mit 2,5/10 leider nur letzter wurde. Jugendvereinsmeister wurde Mirko Kupinski.

Nach der Preisverleihung wurde noch etwas Tandem gespielt und dann ging es nach Hause.

Endstand Blitz-VM 2009
1.
2.
3.
4.
5.
6.
(ud, 03.10.2009)

Vereinsmeisterschaft 2009

VM-Bericht Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B Ausschreibung

Finale

In der ersten Finalepartie nutzte Martin einige kleinere gegnerische Ungenauigkeiten geschickt aus, erspielte sich einen starken Freibauern in der d-Linie und setzte sich im Endspiel trotz ungleicher Läufer durch. Die zweite Partie war dann nur noch Formsache.

Halbfinale

Martin kam sicher ins Finale. Er unterstrich seine Ausnahmestellung mit einem souveräner Gruppensieg und einer guten Halbfinalepartie, gab lediglich in der ersten Runde gegen Matthias Trost einen halben Zähler ab.

Thomas spielte nicht gut, machte aber die "Big-Points". Nach einer wackeligen Vorrunde hätte das Halbfinale eigentlich Endstation sein müssen. In einer sehr spannenden Partie verpasste Matthias den greifbar nahen Sieg. Das Remis durch Zugwiederholung war einzig einem Anfall von Schachblindheit in haarsträubender Zeitnot geschuldet.

Platz drei teilen sich Ulrich und Matthias. Uli ließ nach starkem Start in der entscheidenden Phase etwas nach, erfüllte aber voll und ganz die Erwartungen. Spieler des Turniers war Matthias. Keine einzige Niederlage, u.a. Remis gegen Valkyser und Dickmann, das war schon beeindruckend. Mit besserer Zeiteinteilung und etwas mehr "Killerinstinkt" wäre sogar noch mehr möglich gewesen.

Die starken Leistungen von Mickey Lucaßen und Philipp Neuhaus verdienen ebenfalls eine Erwähnung. Ihnen gehört die Zukunft.

7. Runde

Gruppe A rot

Mickey Lucaßen griff gegen Karl Trueson bereits ausgangs der Eröffnung fehl und verlor chancenlos. Damit war der Weg frei für Matthias Trost, der mit einem sicheren Remis gegen Oskar Braun den zweiten Platz in der Gruppe verteidigte und neben Martin Valkyser ins Halbfinale einzog.

Gruppe A schwarz

In einer wilden Partie verspielte Bert Plischke gegen Christian Schumann eine anfangs vermutlich vorteilhafte Stellung und verlor. Christian nützte der Sieg allerdings nichts mehr. Thomas Dickmann setzte sich in einer ruhigen Positionspartie mit den schwarzen Steinen gegen Ulrich Dimmek durch und fing ihn im Kampf um den Gruppensieg noch auf der Zielgeraden ab.

Gruppe B

Nach einem Remis im Familienduell gegen Maria Logwinenko steht Waldemar Gräb als Sieger der B-Gruppe fest. Mit einem halben Punkt Rückstand folgen Emil Wesser und Maria Logwinenko auf den Plätzen zwei und drei.

1. + 3.5. Zwischenrunde

Gruppe A rot

Martin Valkyser sicherte sich gegen Oskar Braun mit dem 5. Sieg im 6. Spiel den Gruppensieg. Im Kampf um Platz 2 gelang Matthias Trost mit den schwarzen Steinen ein wichtiger Erfolg gegen Volker Hemme-Unger.

Karl Trueson und Mickey Lucaßen haben ebenfalls noch gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale.

Im Sonntagsspiel verpasste Matthias Trost mit einem Schwarzremis gegen Oliver Henrichs die Gelegenheit zur Vorentscheidung im Kampf um Platz 2.

Gruppe A schwarz

Berthold Plischke und Thomas Dickmann verbesserten mit Siegen gegen Helmut Brehme bzw. Christian Schumann ihre Chancen auf das Halbfinale. Noch ist niemand durch, aber Tabellenführer Ulrich Dimmek hat zweifellos die besten Karten.

6. Runde

A-Gruppen

Martin Valkyser und Ulrich Dimmek stehen mit einem Bein im Halbfinale. Die übrigen Plätze sind noch heiß umkämpft.

B-Gruppe

Der Gruppensieg entscheidet sich im letzten Spiel zwischen Waldemar Gräb und Maria Logwinenko.

17.4. Zwischenrunde

Dimmek - Plischke 0-1

Schwarz kam besser aus der Eröffnung heraus, spielte dann aber 4 (!) schwache Züge direkt nacheinander. Uli sah den nun möglichen klaren Damengewinn, vertauschte aber die Züge, und das entstehende schwerblütige Endspiel mit D, 2T, 1L auf beiden Seiten war für ihn nur leicht besser (scharzer Isolani). Nach wenigen Zügen fiel Uli aber auf einen netten, aber eigentlich wirkungslosen Grundlinien-Bluff herein: Turmverlust für ihn und glücklicher Sieg für mich. (BP)

Weiterhin spielten Schütz - Hemme-Unger 0-1 und Henrichs - Valkyser 0-1.

5. Runde

Martin Valkyser wurde seiner Favoritenrolle gegen Volker Hemme-Unger gerecht. Ulrich Dimmek ist nach dem Sieg gegen Christian Schumann schon fast sicher im Halbfinale.

Favoritensiege gab es in Gruppe B.

20.3. Zwischenrunde

Gruppe A rot

In zwei vorgezogenen Partien der 5. Runde wurde strategisch anspruchsvolles Schach gespielt. Mickey Lucaßen und Karl Trueson gewannen gegen Oskar Braun bzw. Benedikt Schütz und verbesserten so ihre Ausgangssituation im Kampf um die Halbfinaleplätze.

Gruppe A schwarz

Eine ganz große Überraschung gelang Youngster Philipp Neuhaus, der sich mit den schwarzen Steinen nicht unverdient gegen den an diesem Abend erschreckend schwachen Thomas Dickmann durchsetzte. Für Dickmann endete damit eine lange Serie von 41 ungeschlagenen Spielen (+29 =12) in den Räumlichkeiten der Zitadelle.

Turbulent ging es zwischen Holger May und Christian Schumann zu. Remis war ein gerechtes Ergebnis eines fröhlichen Gepatzes.

Gruppe B

Emil Wesser brachte Tabellenführer Waldemar Gräb die erste Niederlage bei und machte den Kampf um den Gruppensieg damit spannend. Punktgleich auf Platz 1 liegt nun Maria Logwinenko, die sich gegen Jadran Merdzic durchsetzte.

4. Runde

Gruppe A rot

Martin Valkyser übernimmt nach seinem Sieg gegen Karl Trueson die Führung. Oliver Henrichs holt seinen ersten Punkt. Das Rennen um den zweiten Halbfinaleplatz verspricht sehr spannend zu werden.

Gruppe A schwarz

Holger Mays schwarze Serie hält an. Ulrich Dimmek, Thomas Dickmann und Christian Schumann haben sich vorne ein wenig vom Feld abgesetzt.

Gruppe B

Heinz Haarmann gelingt ein unerwarteter Sieg gegen Rolf Fricke. Susanna Steinweg schlägt Werner Putzmann.

3.Runde

Es gab Spielausfälle in allen Gruppen. Die gespielten Partien verliefen im Wesentlichen erwartungsgemäß.

Nachholpartien

2. Runde

Gruppe A rot

Keine besonderen Vorkomnisse. Martin Valkyser gewinnt sicher gegen Mickey Lucaßen, Volker Hemme-Unger besiegt Oliver Henrichs. Die beiden übrigen Partien enden remis.

Gruppe A schwarz

Gruseliger Start für den amtierenden Vereinsmeister: Thomas Dickmann stellt gegen Helmut Brehme bereits nach 5 Zügen eine Figur ein, wird daraufhin nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und rettet sich schließlich mit dem Glückstreffer des Tages in ein äußerst schmeichelhaftes Remis.

In der Diagrammstellung zog Schwarz arglos Dc4-c2 (mit der Idee La3! und auf bxa3 folgt Dc3#) und fiel wenige Sekunden später aus allen Wolken. Der Grund ist nicht schwer zu finden, wenn man weiß, dass es noch einen letzten Trick gibt...

Uli Dimmek übernimmt mit seinem zweiten Sieg die alleinige Führung. Philipp Neuhaus kontert den etwas zu optimistisch angreifenden Bert Plischke aus und sorgt für die zweite faustdicke Überraschung des Abends.

Gruppe B

Waldemar Gräb gewinnt etwas glücklich gegen Jadran Merdzic, Maria Logwinenko schlägt Werner Putzmann und Susanna Steinweg vergibt nach starkem Spiel gegen Rolf Fricke eine Gewinnstellung noch zum Remis. Heinz Haarmann und Emil Wesser trennen sich friedlich.

1. Runde

Die VM 2009 verspricht sehr interessant zu werden. 24 Teilnehmer, darunter mit Martin Valkyser auch die Nr. 1 des Vereins, kämpfen in drei Gruppen um Ruhm und Ehre. Die Mischung aus erfahrenen Strategen und spielstarken Nachwuchstalenten garantiert für Spannung in allen Gruppen.

Gruppe A rot

Gleich zum Auftakt gab es zwei dicke Überraschungen. Zuerst besiegte Mickey Lucaßen den deutlich stärker eingeschätzten Volker Hemme-Unger in einem energisch geführten Endspiel, dann errang Matthias Trost ein sensationelles Remis gegen Martin Valkyser. Lediglich Karl Truesons Sieg gegen Oliver Henrichs entsprach den Erwartungen.

Gruppe A schwarz

Ulrich Dimmek und Christian Schumann starteten mit Siegen gegen Helmut Brehme bzw. Moritz Adler verheißungsvoll. Holger May hielt mit knapper Not ein Remis gegen Bert Plischke.

Gruppe B

Vereinsneuling Jadran Merdzic startete mit einem Sieg in einer chaotischen Partie gegen Emil Wesser. Waldemar Gräb und Rolf Fricke gewannen überzeugend gegen Susanna Steinweg bzw. Maria Logwinenko.

Ausschreibung

Hier die Eckdaten:

Partieverlegungen sind bei Einverständnis des Gegners möglich, Nachholpartien müssen jedoch vor der letzten Runde gespielt sein. Partien der letzten Runde können nur vorverlegt werden.

Das klingeln eines Handys wird mit 10 Minuten Zeitabzug für dessen Besitzer bestraft.

Im Übrigen gelten die Regeln der BTO.

Blitzvereinsmeisterschaft 2008

Überlegener Sieg für Dieter Bohnes

Bei der Blitzvereinsmeisterschaft setzte sich Dieter Bohnes überlegen durch. Er gewann in dem für Weseler Verhältnisse stark besetzten Turnier alle Partien und war kaum einmal in Verlustgefahr. Thomas Dickmann konnte noch am ehesten folgen und wurde schließlich einsamer Zweiter mit sowohl nach vorne als auch nach hinten 2,5 Punkten Abstand. Titelverteidiger Uli Dimmek erwischte keinen besonders guten Tag, konnte sich aber im Endspurt noch knapp an Christian Schumann vorbei auf den dritten Platz vorkämpfen.

Positiv überraschen konnte auch Kai Knipping, der erst durch einen Einbruch in den letzten 4 Runden einen möglichen dritten Platz verpasste, aber immerhin mit Ingo Schilberg einen ehemaligen Titelträger hinter sich lassen konnte. Im vorderen Mittelfeld ging es sehr ausgeglichen zu. Zwischen Platz 4 und 9 lag am Ende lediglich 1 Punkt Differenz.

Den Jugendtitel sicherte sich Philipp Neuhaus hauchdünn nach Stichkampf vor Mickey Lucaßen. Beide ließen im Verlauf des Turniers einige Punkte liegen und könnten bereits im nächsten Jahr Kandidaten für Spitzenplätze im Gesamtklassement sein. Überhaupt, der Nachwuchs rückte den etablierten Kräften gehörig auf den Pelz. Dies gilt auch für Jan Werk und Erwin Rudi, die spielerisch schon gut mithalten konnten.

Endstand Blitz-VM 2008
1.
2.
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4.
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6.
7.
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10.
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12.
13.
14.
15.

Bei Punktgleichheit Reihenfolge nach Stichkämpfen.

(td, 03.10.2008)

Vereinsmeisterschaft 2008

Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B

Gruppe A

Der alte Vereinsmeister ist auch der neue. In zwei dramatischen Finalepartien setzte sich der favorisierte Thomas Dickmann gegen Berthold Plischke durch. Platz drei ging an die beiden Halbfinalisten Volker Hemme-Unger und Holger May.

1. Finale am 13.6.

Die erste Partie endete nach einem offenen Schlagabtausch mit einem Sieg des Titelverteidigers. Der mit den schwarzen Steinen spielende Herausforderer Berthold Plischke opferte bereits in der Eröffnung einen Bauern für Angriffschancen am Königsflügel, doch im 13. Zug unterlief ihm eine Ungenauigkeit, nach der Weiß das bessere Spiel erhielt. In weiterhin sehr komplizierter Stellung konnte Thomas Dickmann seinen Mehrbauern behaupten und gleichzeitig selbst positionellen Druck aufbauen. Mit nur noch wenig wenig Zeit auf der Uhr versuchte Plischke schließlich unter Missachtung der gegnerischen Drohungen seine Figurenstellung zu verbessern und wurde ausgekontert.

2. Finale am 22.6.

Die zweite Finalepartie hatte es in sich. Ausgelassene Gewinnchancen auf beiden Seiten, zwei hektische Zeitnotphasen und nach 6 Stunden Spielzeit schließlich ein glücklicher Sieg für Thomas Dickmann.

Nach einigen Umwegen ergab sich aus der Eröffnung eine scharfe, dem sizilianischen Drachen ähnliche Struktur. Plischke rochierte lang, Dickmann ließ seinen König lange in der Mitte stehen und rochierte erst sehr spät kurz. Beide spielten auf Matt. Nach 19 Zügen hätte die Partie eigentlich zu Ende sein können. Schwarz brachte ein Turmopfer auf c3, dessen Annahme ein Dauerschach ergeben hätte. Plischke, der unbedingt einen Sieg brauchte, spielte lieber mit einem Minusbauern und schlechter Königsstellung weiter. Dieser Mut wäre fast belohnt worden.

Dickmann agierte in der Folge zu passiv, ließ mehrere Gewinnchancen aus und Plischke verstärkte derweil konsequent seine Stellung. Das Spiel kippte in der ersten Zeitnotphase, als der weiße Angriff auf einmal nur per Qualitätsopfer aufgehalten werden konnte. Nach der Zeitkontrolle stand Plischke in einem Damenendspiel mit Mehrqualität auf Gewinn, hatte aber wegen ständig drohender Dauerschachs noch technische Probleme zu bewältigen.

Dickmann wehrte sich nach besten Kräften gegen die drohende Niederlage, hatte aber auch viel Glück, dass Plischke zwischenzeitlich ein forciertes Matt übersah. Zum Schluss war dann wieder heftige Zeitnot angesagt, in der Plischke die Partie zuerst zum Remis verdarb und schließlich durch Überschreiten der Bedenkzeit gar noch verlor.

Beide Finalepartien online

Gruppe B

Philipp Neuhaus gewinnt vor Mickey Lucaßen

Philipp Neuhaus stand nach einem Remis gegen Maria Logwinenko bereits eine Runde vor Schluss als Sieger der B-Gruppe fest. Mickey Lucaßen entschied den Kampf um Platz 2 durch einen knappen und etwas glücklichen Sieg gegen Florian Ebbers für sich. Emil Wesser sicherte sich den dritten Platz, während Maria Logwinenko in der letzten Runde gegen einen an diesem Tag groß aufspielenden Andrej Rataj ihre einzige Niederlage hinnehmen musste und auf Platz 4 zurückfiel.

(td, 22.06.2008)

Blitzvereinsmeisterschaft 2007

Ulrich Dimmek gewinnt

Das diesjährige Blitzturnier gewann Ulrich Dimmek vor Thomas Dickmann und drehte damit das Vorjahresergebnis um. Platz 3 ging nach Stichkampfsieg gegen Michael Schleich an Oskar Braun.

Den Jugendtitel sicherte sich Christian Schumann vor Oliver Henrichs und Jan Hörnemann. Der neunjährige Jan zeigte als jüngster Teilnehmer eine erstaunlich starke Leistung.

Endstand Blitz-VM 2007
1.
2.
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Bei Punktgleichheit Reihenfolge nach Stichkämpfen.

(td 03.10.2007)

Vereinsmeisterterschaft 2007

Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B

Thomas Dickmann ist neuer Vereinsmeister

Thomas Dickmann ist Vereinsmeister 2007. Das Endspiel gegen Krzysztof Szczepanski endete nach wenig aufregendem Partieverlauf mit einem Remis. Krzysztof verzichtete auf die Entscheidungspartie im Schnellschach und überließ Thomas damit kampflos den Titel.

Der als Favorit ins Turnier gestartete Sieger spielte sehr solide, war nie in Verlustgefahr und erzielte mit 8,5 Punkten aus 9 Partien ein ordentliches Ergebnis. Krzysztof blieb ebenfalls ungeschlagen und darf sich nicht nur wegen des hohen DWZ-Gewinns als eigentlicher Sieger fühlen.

Der geteilte dritte Platz ging an die beiden Halbfinalisten Karl Trueson und Jürgen Weischenberg.

Neben den beiden Finalisten blieb auch Holger May ungeschlagen. Er konnte allerdings auch nur eine Partie gewinnen und sicherte sich den inoffiziellen Titel des Remiskönigs.

Die höchsten DWZ-Gewinne erzielten Matthias Trost (+70), Jürgen Weischenberg (+74) und Krzysztof Szczepanski (+ 48). Halbfinale und Finale sind in den Zahlen noch nicht berücksichtigt.

Gruppe B: 100% für Kai Knipping

Kai Knipping gewann die B-Gruppe mit 9 Punkten aus 9 Partien überlegen vor Michael Schleich, der dank eines starken Endspurts noch auf 7 Zähler kam. Platz 3 ging an Emil Wesser, der die Nachholpartie gegen Heinz Haarmann gewann und Florian Ebbers noch auf der Zielgeraden abfing.

Tolle Atmosphäre dank neuer Räumlichkeiten

Die Vereinsmeisterschaft 2007 begann trotz des Umzugs in die neuen Räumlichkeiten im Haupttor der Zitadelle planmäßig am 2. März.

Anfangs herrschte zwar noch ein wenig Baustellenatmosphäre, aber die Spielbedingungen waren vom ersten Tag an mindestens so gut wie früher und wurden im Laufe des Turniers immer besser.

Mit 25 Teilnehmern war die Besetzung gut, obwohl einige Topspieler absagen mussten. Der erste Sieg im neuen Vereinsheim gelang unserem Vereinsvorsitzenden Uli Dimmek nach rund einer Stunde Spielzeit gegen Helmut Brehme.

(td 24.06.2007)

Blitzvereinsmeisterschaft 2006

Erfolg für Thomas Dickmann

In einem wegen des Termins in den Herbstferien nur durchschnittlich besetzten Turnier gewann Thomas Dickmann mit einem Start-Ziel-Sieg erstmalig den Weseler Blitztitel. Er blieb ungeschlagen und hatte am Ende 2 bzw 2,5 Punkte Vorsprung auf Ulrich Dimmek und Ingo Schilberg.

Der Jugendtitel ging an Oskar Braun, der sich mit Platz 5 gut behauptete. Turniersenior Heinz Haarmann blieb ebenfalls nicht punktlos. Ihm gelang überraschend ein Sieg gegen Karl Trueson.

Endstand Blitz-VM 2006
1.
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Bei Punktgleichheit Reihenfolge nach Stichkämpfen.

(td 03.10.2006)

Vereinsmeisterterschaft 2006

Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B

Martin Valkyser ist neuer Vereinsmeister

Im Finale setzte sich der mit den weißen Steinen spielende hohe Favorit gegen den Überraschungsfinalisten Berthold Plischke in einer strategisch anspruchsvollen Partie durch. Nach ausgeglichenem Eröffnungsverlauf stand bald eine komplizierte Stellung auf dem Brett, in der Martin schließlich eine Qualität gegen 2 Bauern gab und dafür schnell spielentscheidende Initiative erhielt.

Die nachträgliche Analyse ergab, dass Bert die Partie hätte ausgeglichen gestalten können, wenn er auf den Qualitätsgewinn verzichtet hätte, um seinerseits ein höchstmögliches Maß an Aktivität für seine Figuren anzustreben.

Martin holte seinen 12. Weseler Einzeltitel im Turnierschach (7 x Stadtmeister, 5 x Vereinsmeister) und zog mit Rekordsieger Fritz Lüdtke gleich, dem dieses Kunststück in den Jahren 1953 - 1980 gelang. Bert blieb als Vizemeister immerhin die Genugtuung, ein sehr gutes Turnier gespielt zu haben.

Die beiden Halbfinalisten Ingo Schilberg und Manuel Heirich teilten sich den dritten Platz, während die beiden Vorjahresfinalisten Christoph Krebel und Thomas Dickmann bereits in der Vorrunde scheiterten.

Gruppe B

In Gruppe B gewann Sebastian Kohl nach einer starken Leistung mit 9,5 aus 10 vor Michael Graf (8,5) und schaffte damit den souveränen Aufstieg in die A-Gruppe. Platz drei ging an Benedikt Schütz (6) vor dem punktgleichen Philipp Frings. Der Nachwuchs behielt genau wie im vergangenen Jahr deutlich die Oberhand über die Senioren.

(td 26.08.2006)

Blitzvereinsmeisterschaft 2005: Bohnes nicht zu schlagen

Die diesjährige Blitzvereinsmeisterschaft war mit 16 Teilnehmern - davon 5 Mitglieder der ersten Mannschaft - exzellent besetzt. Dieter Bohnes demonstrierte nach Jahren der Abwesenheit seine immer noch vorhandene Extraklsse und setzte sich am Ende überlegen durch. Die Entscheidung fiel jedoch erst in der vorletzten Runde, in der Dieter den bis dahin ebenfalls glänzend aufgelegten Ulrich Dimmek bezwingen konnte.

Jürgen Weischenberg konnte zwar nicht den Gesamtsieg aus dem Vorjahr wiederholen, gewann jedoch erneut den Titel des Jugendmeisters vor Kai Knipping und Christian Schumann. Kai konnte als Einziger dem Turniersieger ein Remis abtrotzen, vergab jedoch durch Niederlagen gegen Florian Ebbers und Philipp Neuhaus eine noch bessere Platzierung.

Endstand Blitz-VM 2005
1.
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16.

Bei Punktgleichheit Reihenfolge nach Stichkämpfen.

(td 04.10.2005)

Vereinsmeisterterschaft 2005

Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B

In Gruppe B gingen mit Kai Knipping, Benedikt Schütz und Moritz Knapp 3 Spieler punktgleich über die Ziellinie. Die Entscheidung um den Turniersieg musste also in einem Schnellschach-Turnier fallen, das der Gruppenphase in Klasse und Dramatik nicht nachstehen sollte.

Die Auslosung ergab, dass zunächst Kai mit Weiß gegen Benedikt antreten musste. In einer zunächst sehr ausgeglichenen Partie unterlief Benedikt im Mittelspiel ein Rechenfehler, der 2 Springer gegen einen Turm kostete. Kai wehrte den verzweifelten Gegenangriff sicher ab und gewann überzeugend. Benedikt musste nun also unbedingt gegen Moritz gewinnen, um noch eine Chance zu haben. In einer spannenden Partie wehrte Moritz dessen Angriff jedoch mit einigen sehr schönen Zügen ab und gewann eine Figur, ließ dann aber in der Konzentration nach und stellte die Figur wieder ein. Als beide Kontrahenten fast keine Bedenkzeit mehr auf der Uhr hatten wurde es richtig turbulent. Moritz zauberte schließlich einen Mattangriff aufs Brett und setzte buchstäblich mit dem letzten Zug vor Fallen des Blättchens matt. Benedikt war somit Dritter und die Entscheidung musste zwischen Moritz und Kai fallen. Moritz hatte in der Eröffnung etwas mehr vom Spiel, aber etwas Greifbares sprang dabei nicht heraus. Nach einer ungenauen Abwicklung kam dann sogar Kai in Vorteil, hatte aber nicht den Mut, bei knapper Zeit auf Gewinn zu spielen und akzeptierte eine Zugwiederholung. Also Remis und Verlängerung.

Nun merkte man beiden Kontrahenten die Angst vor der Niederlage deutlich an. In der langweiligsten aller Stichkampfpartien passierte lange Zeit überhaupt nichts. Erst als bei beiderseits knapper Bedenkzeit Moritz eine Ungenauigkeit unterlief, wurde es richtig spannend. Kai konnte in ein sehr vorteilhaftes Springerendspiel mit Mehrbauern abwickeln, patzte diesen wieder ein und kam nach einem gegnerischen Blackout dennoch entscheidend in Vorteil. In dem anschließenden Zeitnotgehacke gelang es ihm jedoch nicht mehr, rechtzeitig matt zu setzen. Nur 2 Züge fehlten, aber beide Blättchen waren gefallen und die Partie wieder Remis.

Erst die zweite Verlängerung sollte schließlich die Entscheidung bringen. Moritz kam etwas besser aus der Eröffnung, baute seinen Vorteil kontinuierlich aus und hatte schließlich einen gewinnbringenden Königsangriff auf dem Brett. Angesichts seiner dramatisch schlechten Zeit spielte Kai jedoch mit einer Minusdame weiter und es wurde tatsächlich ein Herzschlagfinale. Und wieder hatte Moritz das Glück auf seiner Seite. Erst mit dem Matt fiel sein Blättchen und zum zweiten Mal in dem Stichkampfturnier entschied die "Matt-geht-vor-Regel" zu seinen Gunsten.

Moritz gewann den Stichkampf sicherlich etwas glücklich, ist aber auf das ganze Turnier gesehen ein verdienter Sieger, da er von allen das aktivste und risikofreudigste Schach spielte. Für Kai war die Stichkampfentscheidung sicherlich extrem unglücklich, da er im Schnellschach den etwas stärkeren Eindruck hinterließ und ihm letztlich nur Sekunden zum Sieg fehlten.

Gruppe A

Christoph Krebel ist neuer Vereinsmeister.

Im Finale gelang ihm ein überzeugender Angriffssieg gegen einen an diesem Abend schwachen Thomas Dickmann. Thomas griff erstmalig auf die Averbach-Variante der modernen Verteidigung zurück, hatte damit den Überraschungsvorteil auf seiner Seite und konnte das Spiel auch schnell ausgleichen. Im Streben nach Vorteil überschätzte er dann jedoch seine taktischen Möglichkeiten, öffnete die Stellung zum falschen Zeitpunkt und kämpfte danach schon auf verlorenem Posten. Christoph zeigte ein ausgezeichnetes Positionsverständnis, beließ den König in der Mitte des Brettes und nutzte die unzureichende Koordination der gegnerischen Kräfte zu einem heftigen Königsangriff.

Den passenden Rahmen bildete das Wetter: Draußen ging kurz vor Mitternacht ein heftiges Gewitter nieder, so dass die entscheidende Attacke schließlich unter Begleitung von Blitz und Donner durchschlug.

Halbfinale

 

Finale

 

(td 17.09.2005)

Jürgen Weischenberg gewinnt Blitzvereinsmeisterschaft 2004

Riesenüberraschung bei der Blitzvereinsmeisterschaft! Nachwuchstalent Jürgen Weischenberg düpierte mit einer ausgezeichneten Leistung die gesamte Konkurrenz, blieb als einziger unbesiegt und setzte sich am Ende knapp aber verdient vor 15 weiteren Teilnehmern durch. Die 3 Teilnehmer aus der ersten Mannschaft leisteten sich alle mindestens einen groben Aussetzer und kamen auf den Plätzen 2 bis 4 ins Ziel.

Der Titel des Jugendmeisters ging ebenfalls an Jürgen Weischenberg vor Christian Schumann und Kai Knipping.

Endstand Blitz-VM 2004
1.
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5.
6.
7.
8.
9.
10.

... vor weiteren 6 Teilnehmern.

(td 24.10.2004)

Martin Valkyser ist Vereinsmeister 2004

Gruppe A:

Im Finale der Vereinsmeisterschaft setzte sich der favorisierte Martin Valkyser verdient gegen Sergius Schmidt durch. Martin eröffnete die Partie überraschend mit dem Damenbauernspiel und brachte den Gegner auf diese Weise aus seiner häuslichen Vorbereitung. Beim Übergang ins Mittelspiel fand Sergius nicht den richtigen Plan, geriet positionell ins Hintertreffen und übersah zu guter Letzt in bereits anrüchiger Stellung eine taktische Wendung, die zum sofortigen Zusammenbruch führte.

Vorjahressieger Ulrich Dimmek war bereits in der Vorrunde gescheitert.

Gruppe B:

Im nachgeholten Finale sicherte sich Christian Schumann mit einem hart erkämpften Sieg über Jürgen Weischenberg den ersten Platz. Beide Spieler haben im nächsten Jahr Anspruch auf einen Platz in der A-Gruppe.

Trotz einer abschließenden Niederlage beendete Sascha Seehafer das Turnier mit 6 Punkten als hervorragender Dritter und komplettierte damit den Triumph der Jungen über die Alten.

(td 18.07.2004)

Blitzvereinsmeisterschaft 2003

Mit 20 Teilnehmern war die Blitz-VM ausgezeichnet besetzt. In einem bis zur letzten Partie spannenden Turnier behauptete Ingo Schilberg, der mit 11 Siegen in Folge gestartet war, seine Führung gegen den zum Ende hin immer stärker werdenden Ulrich Dimmek bis zum Schluss. Den Titel des Jugendmeisters sicherte sich Fabian Knöpfel vor Allyn Webersberger und Oskar Braun.

Endstand Blitz-VM 2003
1.
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5.
6.
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10.

... vor weiteren 10 Teilnehmern.

(td 03.10.2003)

Ulrich Dimmek Vereinsmeister 2003

Foto In einem äußerst hart umkämpften Stichkampf fiel die Entscheidung erst im Schnellschach. Die zunächst anberaumte Turnierpartie sah den mit den weißen Steinen spielenden Dimmek lange Zeit in der Vorhand. Manuel Heirich verteidigte sich jedoch hartnäckig und nutzte eine Ungenauigkeit des Gegners zum Konter und einer Abwicklung in ein für ihn klar vorteilhaftes Endspiel. Nun war es an Dimmek, Verteidigungsqualitäten zu beweisen, eine Aufgabe, die er mit gewohnter Zähigkeit anging und schließlich erfolgreich erledigte. Nach knapp 6 Stunden Spielzeit hatte er die Partie zum Remis gerettet.

Die Entscheidung musste nun im 15-Minuten-Schnellschach fallen. In einer von beiden Seiten extrem vorsichtig geführten Partie hatte Dimmek die besseren Nerven. In völlig ausgeglichener Stellung entschied zum Schluss ein einfacher Konzentrationsfehler zu Gunsten des Favoriten.

(td 16.08.2003)

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