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Finale VM 2006

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Martin Valkyser - Berthold Plischke

Blitzmeister 2008

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Dieter Bohnes

Vereinsmeisterschaft 2018

VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Ausschreibung

Runde 1

Die Vereinsmeisterschaft beginnt am 2. März mit nur 12 Teilnehmern in zwei Gruppen. Für eine erste sportliche Überraschung sorgte Helmut Brehme, der gegen Niklas Jacobi eine schwierige Stellung erfolgreich verteidigte und ein Remis erzielte. Der einzige Sieg des ersten Abends gelang Josef Dyllong gegen Avdi Rama.

Runde 2

In der zweiten Runde gab es einige seltsame Partien mit teils überraschenden Ergebnissen. In Gruppe A1 gewann Markus Müller aus totaler Verluststellung (Turm weniger) gegen Helmut Brehme, der die Dame einstellte. Niklas Jacobi besiegte Oskar Braun ebenfalls aus schlechterer Stellung. Lediglich die Partie zwischen Thomas Dickmann und Armin Becker endete mit dem korrekten Ergebnis, obwohl Armin lange Zeit gut dagegen hielt. In Gruppe A2 erspielte sich Bert Plischke eine überwältigende Angriffsstellung gegen Uli Dimmek, verpasste es dann aber, den Sack zuzumachen und verlor noch. Avdi Rama verteidigte eine leicht schlechtere Stellung gegen Christoph Krebel hartnäckig. Christoph geriet schließlich sowohl vor dem 40. Zug als auch gegen Ende der Partie in Zeitnot, fand keine klare Gewinnfortsetzung und überschritt schließlich die Bedenkzeit.

In einer Nachholpartie der ersten Runde setzte sich Uli Dimmek gegen Christoph Krebel durch. Damit erwischte Christoph einen klassischen Fehlstart.

Runde 3

In der dritten Runde wahrten die Mitfavoriten Christoph Krebel und Oskar Braun ihre Chancen auf Erreichen des Halbfinales. Beide benötigten für ihre Siege etwas Glück, besonders Oskar, dessen Gegner Markus Müller in komplett gewonnener Stellung einen vergifteten Bauern fraß. Josef Dyllong besiegte Ulrich Dimmek und sorgte damit für noch mehr Spannung in Gruppe A2.

Nachholpartien

Das Duell zwischen Josef Dyllong und Manuel Heirich war an Spannung kaum zu überbieten. Josef opferte eine Figur und trieb den gegnerischen König von g8 bis nach g3. Dort stand er allerdings erstaunlich sicher und Manuel konnte schließlich alles abtauschen und verblieb mit einem gewonnenen Endspiel. Derweil konnte Thomas Dickmann weder gegen Oskar Braun noch gegen Niklas Jacobi gewinnen. Beide Partien endeten nach großem Kampf mit einer Punkteteilung.

Runde 4

In Gruppe A1 konnten Niklas und Thomas ihre Partien gewinnen. Thomas steht damit bereits im Halbfinale, Niklas braucht in der letzten Runde noch einen halben Zähler gegen Armin. Wesentlich unübersichtlicher ist die Situation in der anderen Gruppe. Uli steht nach einem fein herausgespielten Sieg in einem technisch anspruchsvollen Endspiel gegen Manuel mit einem Bein im Halbfinale, für den anderen Platz gibt es noch 4 Kandidaten.

Nachholpartien

Manuel setzte sich gegen den in diesem Turnier glücklosen Bert durch und Helmut ließ gegen Oskar seine alte Klasse aufblitzen und gewann eine schöne Angriffspartie.

Runde 5

In Gruppe A2 sicherte sich Niklas Jacobi mit einem Remis gegen Armin Becker das Halbfinale-Ticket. In Gruppe A2 gewann Ulrich Dimmek gegen Avdi Rama und steht damit als Gruppensieger fest. Bert Plischke holte sich gegen Josef Dyllong zumindest noch den Ehrenpunkt. Der zweite Platz wird in der noch offenen Partie zwischen Christoph Krebel und Manuel Heirich ermittelt.

Nachholpartien

Die beiden letzten Partien hatten es noch einmal in sich. Oskar kam mit seinem königsindischen Angriff gegen Armin nicht durch und musste sich erneut geschlagen geben. Das war nicht sein Turnier.

Mit Christoph musste ein weiterer Spieler der ersten Mannschaft seine Hoffnungen begraben. Er kam trotz vieler Bemühungen nicht über ein Remis gegen Manuel hinaus und musste ihm den Platz im Halbfinale überlassen.

Halbfinale

Niklas war dicht dran, scheiterte aber in der Verlängerung an Ulis Routine. In der Turnierpartie war zunächst Uli im Vorteil. Niklas konnte den Angriff auf seinen König zwar parieren, stand aber lange Zeit unter Druck. Die Partie mündete schließlich in einem sehr interessanten Endspiel mit verteilten Bauernmehrheiten, in welchem nun beide Seiten auf Gewinn spielten und auch ihre Chancen hatten. Die Partie endete schließlich mit einer erzwungenen Zugwiederholung. In der fälligen Entscheidungspartie im Schnellschach behielt Uli die Nerven und überspielte Niklas langsam in einem ruhigen Endspiel.

In einer sehr ausgeglichenen Partie kam Thomas zuerst nicht so gut mit Manuels Eröffnungsaufbau zurecht und stand zeitweise etwas schlechter. Mit zunehmender Spieldauer bekam er die Partie aber besser in den Griff und übernahm mit aktivem Spiel die Initiative. Manuel hielt zunächst gut dagegen, aber im 25. Zug unterlief ihm in noch immer ausgeglichener Stellung ein taktisches Versehen, das einen Bauern und letztlich auch die Partie kostete.

Finale

Urlaubsbedingt wird das Finale zwischen Ulrich Dimmek und Thomas Dickmann auf den 20. und 27.7. verlegt. Uli hat in der ersten Partie die weißen Steine.

(mk & td, 16.06.2018)
VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Ausschreibung

Vereinsmeisterschaft 2017

VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Ausschreibung

Runde 1

Die Vereinsmeisterschaft begann am 3. März mit 16 Teilnehmern in zwei Gruppen. Qualitativ ist das Niveau mit immerhin zwei 2000ern und vier 1900ern recht hoch, quantitativ hätten es ein paar mehr sein dürfen.

In Gruppe A1 kam es gleich in der ersten Runde zu einem Spitzenspiel, in welchem sich Dieter Bohnes gegen Reinhard Murina durchsetzen konnte. Einen sehr guten Eindruck hinterließ Neuzugang Armin Becker, der sich in der längsten Partie des Tages erst im Endspiel von Ulrich Dimmek überlisten ließ.

Runde 2

Die Partien der 2. Runde waren alle ungewöhnlich umkämpft, es gab keine einzige schnelle Entscheidung. Die Ergebnisse sehen halbwegs normal aus, die Partieverläufe waren es nicht. Reinhard Murina verlor unglücklich gegen Uli Dimmek. Seine Mehrfigur war sicherlich mehr wert als die gegnerischen Freibauern, aber in komplizierter Stellung fand Reinhard nicht den richtigen Plan und Ulis Freibauern wurden immer stärker. Niels Just hätte sein Springerendspiel gegen Avdi Rama niemals verlieren dürfen und Dieter Bohnes konnte sich gegen Rolf Fricke nach ausgeglichenem Verlauf erst im Leichtfigurenendspiel durchsetzen.

Thomas Dickmann stand gegen Lothar Lensing klar auf Verlust und konnte die längste Partie des Abends erst im Endspiel noch drehen. Sehr spannend waren auch die Partien zwischen Bernd Hönig und Josef Dyllong sowie Armin Becker und Niklas Jacobi, in denen sich Bernd und Niklas nach überstandenen Abenteuern durchsetzen konnten.

Runde 3

Aufgrund mehrerer Partieverlegungen wurde die dritte Runde erst teilweise ausgespielt. Dieter Bohnes und Thomas Dickmann feierten bereits ihren dritten Sieg.

07.04.17

Am letzten Freitag vor Ostern fanden 5 Partien statt. Die größte Überraschung gelang Niklas Jacobi, der den viel zu passiv agierenden Ulrich Dimmek glatt überspielte und in dieser Form ein Kandidat für das Halbfinale ist. Die Partie zwischen Manuel Heirich und Armin Becker endete nach einem spektakulären Finish friedlich im Remis. Armin opferte zunächst einen Turm für einen mächtigen Angriff, Manuel gab eine Figur zurück und am Ende stand ein ungefähr ausgeglichenes Endspiel mit Turm gegen Läufer und zwei Bauern auf dem Brett.

In der Parallelgruppe gewann Thomas Dickmann das Spitzenspiel gegen Oskar Braun und ist klar auf Halbfinalekurs. Nach interessantem Verlauf übersah Oskar im Endspiel einen taktischen Trick und verlor eine Figur. Bert Plischke versiebte gegen Niels Just durch einen Turmeinsteller eine klare Gewinnstellung und konnte froh sein, dass er noch ein Remis bekam. Josef Dyllong erreichte gegen Lothar Lensing mit aggressivem Angriffsspiel früh eine Gewinnstellung, musste dann jedoch lange um den Sieg kämpfen, da Lothar sich unter Druck gut verteidigte.

Runde 4

Dieter Bohnes (A1) und Thomas Dickmann (A2) steuern unbeirrt auf den Gruppensieg zu, dahinter ist vieles möglich. Der Höhenflug von Niklas Jacobi zerschellte am Heirich-Beton. In einer interessanten Partie fand Manuel einen sauberen Weg, die leichte Initiative von Niklas zu neutralisieren und dann übersah Niklas in ausgeglichener Stellung eine Springergabel. Das schönste taktische Motiv fand Reinhard Murina in seinem Spiel gegen Markus Müller. Er beendete die Partie mit der großen Rochade mit Schach und gleichzeitigem Angriff auf einen ungedeckten Turm auf b7.

Runde 5

Dieter Bohnes hatte einige Mühe, setzte sich aber am Ende gegen Niklas Jacobi durch und steht damit unmittelbar vor dem Gruppensieg. In der Parallelgruppe gewann Thomas Dickmann seine vorgezogene Partie gegen Niels Just und steht bereits als Sieger der Gruppe A2 fest.

Runde 6

Niklas Jacobi sorgt weiterhin für Furore. In einem vorgezogenen Spiel der 6. Runde besiegte er in einem interessanten Springer-gegen-Läufer-Endspiel den zu optimistisch agierenden Reinhard Murina. Das könnte für den Einzug ins Halbfinale reichen, da Ulrich Dimmek zunächst gegen Manuel Heirich gewann und dann gegen Markus Müller verlor.

In Gruppe A2 machte Oskar Braun mit einem Sieg gegen Avdi Rama einen großen Schritt in Richtung Halbfinale. Thomas Dickmann gewann gegen Josef Dyllong auch seine letzte Vorrundenpartie.

02.06.17

Oskar Braun sicherte sich mit einem Remis gegen Bert Plischke das Halbfinale-Ticket. Dieter Bohnes besiegte Manuel Heirich und sicherte sich den Sieg in der Gruppe A1. Die Entscheidung um den letzten Halbfinale-Platz fällt im Fernduell zwischen Ulrich Dimmek und Niklas Jacobi. Uli braucht einen Sieg gegen Dieter Bohnes, um Niklas noch vom 2. Platz zu verdrängen.

16.06.17

In der letzten Vorrundenpartie besiegte Dieter Bohnes Ulrich Dimmek und gewann die Gruppe A1 "zu Null". Als Gruppenzweiter zieht Niklas Jacobi ins Halbfinale ein.

Halbfinale

Im ersten Halbfinale setzte sich Dieter Bohnes in einer strategisch und taktisch anspruchsvollen Partie gegen Oskar Braun verdient durch. Für eine geopferte Qualität erhielt er viele Einbruchsfelder und einen mächtigen Königsangriff, den Oskar nur durch die Rückgabe einer Figur eindämmen konnte. Dieter verfügte jedoch mit zwei Figuren gegen einen Turm weiterhin über die Initiative und verwertete seinen Vorteil sicher.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Thomas Dickmann gegen Nachwuchstalent Niklas Jacobi durch. Niklas zeigte auch in dieser Partie, dass seine jüngsten Erfolge keineswegs zufällig zustande gekommen sind, und bot dem Favoriten lange Zeit einen Kampf auf Augenhöhe. Ein taktisches Scharmützel im Mittelspiel brachte schließlich die Vorentscheidung. Thomas gewann eine Qualität und führte das Endspiel geduldig zum Sieg.

Finale

Dickmann - Bohnes 1/2

In der ersten Finalepartie führte ich (Thomas) die weißen Steine. In einer zunächst harmlos aussehenden Philidor-Variante verzichtete Dieter auf die Rochade und setzte auf einen Bauernsturm am Königsflügel. Ich hielt im Zentrum dagegen und erspielte mir nach spannenden Verwicklungen schließlich einen kleinen strukturellen Endspielvorteil, fand aber keinen überzeugenden Weg, um auf Gewinn zu spielen und bot daher im 33. Zug die Punkteteilung an.

Bohnes - Dickmann 1/2; Dieter gewinnt im Schnellschach

Die zweite Partie begann mit einem Theorieduell in einer Maroczy-Struktur. Nach 18 bzw. 19 Zügen waren beide Spieler in einem hochkomplizierten damenlosen Mittelspiel auf sich gestellt. Dieter fand einen guten Plan und stellte mich vor Probleme, die ich am Brett nicht lösen konnte. Ich musste einen Bauern geben und stand zwischenzeitlich auf Verlust. In einem nach wie vor sehr anspruchsvollen Doppelturm+Läufer-Endspiel verpasste Dieter danach die Chance, den Sack zuzumachen, und ich kam zu Gegenspiel. Zum Schluss war er zwar mit beiden Türmen auf meiner 7. Reihe, aber ich konnte die restlichen Bauern abtauschen und mich erfolgreich verteidigen. Remis nach 50 Zügen, also musste ein Stichkampf im Schnellschach her. Hier setzte sich Dieter überzeugend per Königsangriff durch.

(mk & td, 29.07.2017)
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