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Alle Turniersieger

Finale VM 2006

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Martin Valkyser - Berthold Plischke

Blitzmeister 2008

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Dieter Bohnes

Vereinsmeisterschaft 2017

VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Ausschreibung

Aktuelle Info des Turnierleiters

Damit die VM sportlich entschieden wird, verlängern wir die Vorrunde bis zum 30.06., am 07.07. folgen dann die Halbfinals. Wenn dort jemand nicht kann, schauen wir weiter...

Bernd Hönig und Rolf Fricke hatten zum Zeitpunkt ihres Rückzugs vom Turnier weniger als die Hälfte ihrer Partien gespielt. Ihre Ergebnisse fließen daher nicht in das Turnierergebnis ein, werden jedoch für die DWZ ausgewertet.

Runde 1

Die Vereinsmeisterschaft begann am 3. März mit 16 Teilnehmern in zwei Gruppen. Qualitativ ist das Niveau mit immerhin zwei 2000ern und vier 1900ern recht hoch, quantitativ hätten es ein paar mehr sein dürfen.

In Gruppe A1 kam es gleich in der ersten Runde zu einem Spitzenspiel, in welchem sich Dieter Bohnes gegen Reinhard Murina durchsetzen konnte. Einen sehr guten Eindruck hinterließ Neuzugang Armin Becker, der sich in der längsten Partie des Tages erst im Endspiel von Ulrich Dimmek überlisten ließ.

Runde 2

Die Partien der 2. Runde waren alle ungewöhnlich umkämpft, es gab keine einzige schnelle Entscheidung. Die Ergebnisse sehen halbwegs normal aus, die Partieverläufe waren es nicht. Reinhard Murina verlor unglücklich gegen Uli Dimmek. Seine Mehrfigur war sicherlich mehr wert als die gegnerischen Freibauern, aber in komplizierter Stellung fand Reinhard nicht den richtigen Plan und Ulis Freibauern wurden immer stärker. Niels Just hätte sein Springerendspiel gegen Avdi Rama niemals verlieren dürfen und Dieter Bohnes konnte sich gegen Rolf Fricke nach ausgeglichenem Verlauf erst im Leichtfigurenendspiel durchsetzen.

Thomas Dickmann stand gegen Lothar Lensing klar auf Verlust und konnte die längste Partie des Abends erst im Endspiel noch drehen. Sehr spannend waren auch die Partien zwischen Bernd Hönig und Josef Dyllong sowie Armin Becker und Niklas Jacobi, in denen sich Bernd und Niklas nach überstandenen Abenteuern durchsetzen konnten.

Runde 3

Aufgrund mehrerer Partieverlegungen wurde die dritte Runde erst teilweise ausgespielt. Dieter Bohnes und Thomas Dickmann feierten bereits ihren dritten Sieg.

07.04.17

Am letzten Freitag vor Ostern fanden 5 Partien statt. Die größte Überraschung gelang Niklas Jacobi, der den viel zu passiv agierenden Ulrich Dimmek glatt überspielte und in dieser Form ein Kandidat für das Halbfinale ist. Die Partie zwischen Manuel Heirich und Armin Becker endete nach einem spektakulären Finish friedlich im Remis. Armin opferte zunächst einen Turm für einen mächtigen Angriff, Manuel gab eine Figur zurück und am Ende stand ein ungefähr ausgeglichenes Endspiel mit Turm gegen Läufer und zwei Bauern auf dem Brett.

In der Parallelgruppe gewann Thomas Dickmann das Spitzenspiel gegen Oskar Braun und ist klar auf Halbfinalekurs. Nach interessantem Verlauf übersah Oskar im Endspiel einen taktischen Trick und verlor eine Figur. Bert Plischke versiebte gegen Niels Just durch einen Turmeinsteller eine klare Gewinnstellung und konnte froh sein, dass er noch ein Remis bekam. Josef Dyllong erreichte gegen Lothar Lensing mit aggressivem Angriffsspiel früh eine Gewinnstellung, musste dann jedoch lange um den Sieg kämpfen, da Lothar sich unter Druck gut verteidigte.

Runde 4

Dieter Bohnes (A1) und Thomas Dickmann (A2) steuern unbeirrt auf den Gruppensieg zu, dahinter ist vieles möglich. Der Höhenflug von Niklas Jacobi zerschellte am Heirich-Beton. In einer interessanten Partie fand Manuel einen sauberen Weg, die leichte Initiative von Niklas zu neutralisieren und dann übersah Niklas in ausgeglichener Stellung eine Springergabel. Das schönste taktische Motiv fand Reinhard Murina in seinem Spiel gegen Markus Müller. Er beendete die Partie mit der großen Rochade mit Schach und gleichzeitigem Angriff auf einen ungedeckten Turm auf b7.

Runde 5

Dieter Bohnes hatte einige Mühe, setzte sich aber am Ende gegen Niklas Jacobi durch und steht damit unmittelbar vor dem Gruppensieg. In der Parallelgruppe gewann Thomas Dickmann seine vorgezogene Partie gegen Niels Just und steht bereits als Sieger der Gruppe A2 fest.

Runde 6

Niklas Jacobi sorgt weiterhin für Furore. In einem vorgezogenen Spiel der 6. Runde besiegte er in einem interessanten Springer-gegen-Läufer-Endspiel den zu optimistisch agierenden Reinhard Murina. Das könnte für den Einzug ins Halbfinale reichen, da Ulrich Dimmek zunächst gegen Manuel Heirich gewann und dann gegen Markus Müller verlor.

In Gruppe A2 machte Oskar Braun mit einem Sieg gegen Avdi Rama einen großen Schritt in Richtung Halbfinale. Thomas Dickmann gewann gegen Josef Dyllong auch seine letzte Vorrundenpartie.

02.06.17

Oskar Braun sicherte sich mit einem Remis gegen Bert Plischke das Halbfinale-Ticket. Dieter Bohnes besiegte Manuel Heirich und sicherte sich den Sieg in der Gruppe A1. Die Entscheidung um den letzten Halbfinale-Platz fällt im Fernduell zwischen Ulrich Dimmek und Niklas Jacobi. Uli braucht einen Sieg gegen Dieter Bohnes, um Niklas noch vom 2. Platz zu verdrängen.

16.06.17

In der letzten Vorrundenpartie besiegte Dieter Bohnes Ulrich Dimmek und gewann die Gruppe A1 "zu Null". Als Gruppenzweiter zieht Niklas Jacobi ins Halbfinale ein.

Halbfinale

Im ersten Halbfinale setzte sich Dieter Bohnes in einer strategisch und taktisch anspruchsvollen Partie gegen Oskar Braun verdient durch. Für eine geopferte Qualität erhielt er viele Einbruchsfelder und einen mächtigen Königsangriff, den Oskar nur durch die Rückgabe einer Figur eindämmen konnte. Dieter verfügte jedoch mit zwei Figuren gegen einen Turm weiterhin über die Initiative und verwertete seinen Vorteil sicher.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Thomas Dickmann gegen Nachwuchstalent Niklas Jacobi durch. Niklas zeigte auch in dieser Partie, dass seine jüngsten Erfolge keineswegs zufällig zustande gekommen sind, und bot dem Favoriten lange Zeit einen Kampf auf Augenhöhe. Ein taktisches Scharmützel im Mittelspiel brachte schließlich die Vorentscheidung. Thomas gewann eine Qualität und führte das Endspiel geduldig zum Sieg.

Finale

Dickmann - Bohnes 1/2

In der ersten Finalepartie führte Thomas die weißen Steine. In einer zunächst harmlos aussehenden Philidor-Variante verzichtete Dieter auf die Rochade und setzte auf einen Bauernsturm am Königsflügel. Thomas hielt im Zentrum dagegen und erspielte sich nach spannenden Verwicklungen schließlich einen kleinen strukturellen Endspielvorteil, fand aber keinen überzeugenden Weg, um auf Gewinn zu spielen und bot daher im 33. Zug die Punkteteilung an.

Bohnes - Dickmann

Die Entscheidung fällt am 28.7.. Endet auch das Rückspiel mit einem Remis, wird eine Verlängerung im Schnellschach gespielt. Bei erneutem Remis wird geblitzt.

(mk & td, 22.07.2017)
VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Ausschreibung

Vereinsmeisterschaft 2016

VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Gruppe B Ausschreibung

In diesemJahr spielen leider bloß 19 Teilnehmer mit, 13 in den beiden A-Gruppen und 6 in der B-Gruppe, die doppelrundig ausgetragen wird.

Runde 1

Ulrich Dimmek setzte mit einem Sieg gegen Reinhard Murina gleich ein Ausrufezeichen. Der Titelverteidiger ist auch in diesem Jahr ein Kandidat für den Turniersieg.

Runde 2

Manuel Heirich nahm Uli Dimmek einen halben Punkt ab. In Gruppe B feierte Arne Schlabes seinen zweiten Sieg.

01.04.

Christoph Krebel stellte gegen Thomas Dickmann nach einer bis dahin sehr starken Leistung im letzten Zug vor der Zeitkontrolle eine Qualität ein und gab so einen sicheren Sieg aus der Hand. Im weiteren Verlauf konnte Thomas das zunächst ausgeglichene Endspiel sogar noch gewinnen. Derweil benötigte Ulrich Dimmek viel Geduld und gut 70 Züge, um sich gegen Ivan Brajkovic durchzusetzen.

Runde 3

Niklas Jacobi und Florian Ebbers kamen zu ersten  zählbaren Erfolgen. Niklas bezwang Avdi Rama, Florian trotzte Bert Plischke in der längsten Partie des Tages ein Remis ab. Im Rennen um die Halbfinaleplätze konnte Christoph Krebel gegen Erwin Rudi punkten, während das Spitzenspiel der Gruppe A2 zwischen Manuel Heirich und Reinhard Murina keinen Sieger fand. In Gruppe B trennten sich Niels Just und Rolf Fricke remis.

Runde 4

Die 4. Runde brachte einige enge Partien und überraschende Ergebnisse. Eine echte Sensation gelang Avdi Rama gegen Christoph Krebel. Christoph opferte in der Eröffnung einen Bauern, bekam nicht viel Spiel und verkomplizierte die Partie weiter. Schließlich standen T+S+L+2B gegen D+5B auf dem Brett und Avdi behandelte diese Position sehr gut, während Christoph in Zeitnot wohl etwas zu passiv spielte.

Desweiteren nahm Florian Ebbers Ulrich Dimmek in einem mutig geführten Endspiel ein Remis ab. Dabei opferte er einen ganzen Turm für einen starken Freibauern. Uli blieb zum Schluss nichts Besseres, als das Material zurückzugeben.

Der Sieg von Niklas Jacobi gegen Markus Müller war auch nicht unbedingt zu erwarten. Das einzige "normale" Ergebnis in der A-Gruppe war der Sieg von Reinhard Murina gegen Berthold Plischke, und auch diese Partie stand zwischenzeitlich auf des Messers Schneide.

In der B-Gruppe endeten beide Partien friedlich. Maxim Putzmann rettete sich gegen Niels Just am Ende einer langen Partie in ein Dauerschach, zwischen Harald Wiens und Arne Schlabes war es weniger spektakulär.

Runde 5

In der A-Gruppe gab es nur Favoritensiege, wobei Oskar gegen Niklas schwer kämpfen musste und Manuel gegen Berthold eine interessante Eröffnungsidee aufs Brett brachte. Die lange Rochade schien gegen Berts holländischen Aufbau aber gar nicht so schlecht zu sein.

In Gruppe B bezwang Maximilian Putzmann Rolf Fricke und holte damit seinen ersten Sieg.

Am Samstag hatte Oskar in der Nachholpartie gegen Markus weniger Glück. Er wurde in der Eröffnung überrascht, übersah einige taktische Ressourcen und landete in einem fürchterlichen Endspiel mit zwei Bauern weniger. Markus zeigte sich auch Schwindelversuchen gewachsen und brachte den Punkt sicher nach Hause.

Runde 5/6

Thomas Dickmann qualifizierte sich mit einem sicheren Sieg gegen Markus Müller als Erster für das Halbfinale. Geburtstagskind Oskar Braun rettete mit viel Glück ein Remis gegen Christoph Krebel und hat nun beste Chancen auf Platz 2 in Gruppe A1. In Gruppe A2 gewann Reinhard Murina gegen Ivan Brajkovic und übernahm vorübergehend die Führung. Manuel Heirich und Ulrich Dimmek haben jedoch beide noch eine Partie offen und können noch an ihm vorbeiziehen.

In Gruppe B endeten beide Partien remis.

Runde 6/7 am

Gruppe A1: Thomas Dickmann stand bereits als Gruppensieger fest, den zweiten Halbfinaleplatz konnten noch Oskar Braun, Christoph Krebel und Niklas Jacobi erreichen. Bei den Paarungen Jacobi - Krebel und Braun - Dickmann war also Spannung garantiert. Niklas geriet bereits in der Eröffnung auf Abwege und kam gegen Christoph früh unter die Räder. Oskar brauchte nun gegen Thomas ein Remis. In einer spannenden und sehr komplizierten königsindischen Partie traf er in den entscheidenden Momenten unglückliche Entscheidungen und es entschieden schließlich Kleinigkeiten zu Gunsten von Thomas. Damit schaffte Christoph am letzten Spieltag den kaum noch für möglich gehaltenen Sprung von Platz 5 auf 2 und steht im Halbfinale.

Gruppe A2: Manuel Heirich hatte sich mit einem Sieg gegen Florian Ebbers bereits eine Woche zuvor für's Halbfinale qualifiziert. Für den zweiten Platz kamen noch Ulrich Dimmek und Reinhard Murina in Frage. Uli spielte mit Schwarz gegen Bert Plischke. Im Falle eines Sieges wäre er Gruppenerster, bei Remis Zweiter und bei einer Niederlage draußen. Reinhard musste auf Schützenhilfe von Bert hoffen. In der längsten Partie des Tages hatte Bert zunächst einen starken Königsangriff, kam aber nach interessanten kombinatorischen Verwicklungen nicht ganz durch. Uli schlug den Angriff erfolgreich zurück, erhielt seinerseits Vorteil, den er aber wieder vergab, und zum Schluss stand ein Leichtfigurenendspiel auf dem Brett, das Uli trotz eines Minusbauern dank seines aktiven Königs halten konnte.

Im Halbfinale kommt es somit zu den Paarungen Dickmann - Dimmek und Heirich - Krebel.

B-Gruppe

Die B-Gruppe wurde unterdessen von Harald Wiens gewonnen. Nach einem abschließenden Remis gegen Niels Just lag er am Ende einen 1/4 Werungspunkt vor diesem. Das Endergebnis ist allerdings angesichts vieler kampfloser Partien nur von geringer Aussagekraft

Halbfinale

Heirich - Krebel 0-1

Nach eher ruhigem Eröffnungsverlauf tauschte Christoph die richtigen Figuren und behielt in einem Schwerfigurenmittelspiel einen starken Springer gegen einen schlechten Läufer übrig. Manuel versuchte die Partie zu verschärfen, verlor dabei jedoch eine Qualität und musste kurze Zeit später die Partie aufgeben.

Dickmann - Dimmek 1/2

Nach verhaltenem Eröffnungsverlauf stand Uli 30 Züge lang etwas gedrückt, aber sehr solide. Thomas spielte ein Endspiel T+L gegen T+S mit verteilten Bauernmehrheiten auf Gewinn und bekam kurz vor der Zeitkontrolle auch eine Chance, die er jedoch verpasste. Uli opferte zum richtigen Zeitpunkt seinen Springer für drei Bauern und spielte nun seinerseits auf Gewinn, bekam nach einer gegnerischen Ungenauigkeit auch eine Gewinnstellung, die er aber vergab. Remis nach 60 Zügen, also Verlängerung im Schnellschach.

In einer gruseligen Partie übersah zunächst Uli einen Trick, aber Thomas stellte sich beim Verwerten der Mehrfigur so ungeschickt an, dass er die Partie noch zum Remis verdarb. Also "Elfmeterschießen" im Blitzschach, das Thomas gewann.

Finale

Krebel - Dickmann 1/2

Die erste Partie begann mit einem interessanten eröffnungstheoretischen Duell in der Benoni-Verteidigung und endete bereits nach 23 Zügen mit einem Remis. Christophs Remisangebot kam bei knapper werdender Bedenkzeit genau zum richtigen Zeitpunkt am Beginn einer forcierten Zugfolge. Thomas hätte einige Züge später vielleicht verstanden, warum seine Stellung bereits besser war. Vielleicht aber auch nicht und dann hätten die Chancen eher bei Christoph gelegen...

Dickmann - Krebel 1/2

In einer ruhig angelegten Partie verfügte Thomas über einigen positionellen Druck, Christoph konnte jedoch nach und nach ausgleichen. Die Partie endete schließlich mit Dauerschach in einem ausgeglichenen Damenendspiel.

Die Entscheidung musste also in der Verlängerung fallen, in der Christoph sich als der Nervenstärkere erwies. In der Schnellschpartie konnte Thomas zwar den gegnerischen Angriff zurückschlagen und hatte in einem Leichtfigurenendspiel drei Bauern mehr. Dann begann jedoch das große Nervenflattern und bei immer knapper werdender Bedenkzeit konnte Christoph noch ins Remis entkommen. In der danach fälligen Blitzpartie stellte Thomas in etwas schlechterer Stellung den König ein.

Christoph Krebel ist damit neuer Vereinsmeister. Herzlichen Glückwunsch!

(td, 30.07.2016)
VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Gruppe B Ausschreibung

Vereinsmeisterschaft 2015

VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Gruppe B Ausschreibung

Ulrich Dimmek ist neuer Vereinsmeister

Runde 1

Die Vereinsmeisterschaft begann am 27.2. mit 22 Teilnehmern, 14 in zwei A-Gruppen und 8 in Gruppe B. In der B-Gruppe gewann Niklas Jacobi zum Auftakt eine interessante Partie gegen Rolf Fricke, seinen voraussichtlich härtesten Konkurrenten um Platz 1.

Runde 2

Das Spitzenspiel zwischen Reinhard Murina und Ulrich Dimmek endete kurios. Reinhard hatte fast die gesamte Partie über auf Gewinn gestanden, aber Uli hatte sich zäh verteidigt, wich dann aber in Zeitnot einer Zugwiederholung aus und zappelte bald im Mattnetz.

Runde 3

Manuel Heirich nahm Titelverteidiger Thomas Dickmann ein verdientes Remis ab.

Osterferien

Thomas Dickmann bezwang Oskar Braun in einem spannenden Theorieduell. Beide Spieler folgten bis zum 20. Zug ihrer häuslichen Vorbereitung, danach hatte Thomas das klarere Angriffskonzept. Manuel Heirich verlor nach einem groben Versehen überraschend gegen Benedikt Schütz. Damit steht Thomas bereits im Halbfinale.

Runde 4

Lukas Trost holte gegen Ivan Brajkovic seinen ersten Sieg. Oskar Braun und Manuel Heirich punkteten ebenfalls.

Runde 5

Schwarzer Freitag in der A-Gruppe. Alle 4 Partien des Abends endeten mit Schwarzsiegen. Reinhard Murina steht nach seinem Sieg gegen Stefan Christen so gut wie sicher im Halbfinale. Oskar Braun und Manuel Heirich gewannen ihre Partien und bleiben im Rennen. Erwin Rudi musste gegen Ivan Brajkovic einen Rückschlag einstecken.

26.04.15

In einer vorgzogenen Partie trennten sich Oskar Braun und Manuel Heirich remis. Oskars Kommentar: "Eigentlich habe ich mich in der Stellung wohl gefühlt, dann aber etwas den Faden verloren und Manuel bekam eine leichte Initiative, die zu einem leicht besseren Endspiel führte. Es schien sich aber alles noch in der Remisbreite zu befinden und so ging die Partie dann auch aus." Das Ergebnis nützt mit Blick auf das Halbfinale Oskar mehr als Manuel.

01.05.15

Entscheidung in Gruppe A1: Oskar Braun sicherte sich mit einem Sieg gegen Markus Müller hinter Thomas Dickmann den zweiten Halbfinaleplatz.

Runde 6

In den längsten Partien des Tages wehrten sich Lukas Trost und Jerzy Kozakowski hartnäckig gegen die favorisierten Uli Dimmek bzw. Erwin Rudi, aber am Ende setzten sich die Favoriten durch.

15. - 29.05.15

Reinhard Murina steht nach seinem Sieg gegen Erwin Rudi als Sieger der Gruppe A2 fest. Ulrich Dimmek wurde Zweiter.

Damit stehen die 4 DWZ-stärksten Teilnehmer im Halbfinale. Hier kommt es zu den Begegnungen Dickmann - Dimmek und Murina - Braun.

In der B-Gruppe besiegte Gerd Erwin Rolf Fricke und hat damit gute Chancen auf den Gruppensieg. Niklas Jacobi gewann gegen Maxim Putzmann und ist punktgleich mit Gerd an der Spitze. Am Ende könnte das direkte Duell entscheiden, welches Gerd kampflos gewann...

Halbfinale

Im ersten Halbfinale setzte sich Ulrich Dimmek nach hartem Kampf gegen Thomas Dickmann durch. Die Turnierpartie endete nach gut 4 Stunden mit einem Remis durch Zugwiederholung. Nach weiteren Punkteteilungen im Schnellschach und der ersten Blitzpartie hatte Uli in der zweiten Blitzpartie das bessere Ende für sich.

Im zweiten Halbfinale ließ sich Oskar Braun gegen Reinhard Murina mit Schwarz mutig auf eine scharfe und ziemlich forcierte Eröffnungsvariante ein, die Reinhard zu Hause gründlich vorbereitet hatte. Oskar gewann zunächst zwei Türme, musste aber im Gegenzug die Dame für eine Figur zurückgeben, um einen Mattangriff abzuwehren. In der verbleibenden Stellung hatte Weiß einen starken Angriff mit Dame, Springer und weit vorgerücktem Freibauern gegen eine recht unkoodinierte schwarze Streitmacht und setzte sich überzeugend im Königsangriff durch.

Finale

Murina - Dimmek 1/2

Im ersten Endspiel erreichte Reinhard Murina mit Weiß gegen Ulrich Dimmek klaren Vorteil und gewann einen Bauern. Uli verteidigte sich jedoch zäh und hielt das Endspiel noch Remis.

Dimmek - Murina 1-0

In der zweiten Partie entwickelte sich ein scharfer Kampf, in dessen Verlauf Reinhard eine Figur für 4 Bauern opferte, darunter allerdings ein ziemlich anfälliger Doppelbauer. In dem resultierenden Schwerfigurenmittelspiel erwies sich Ulis Läufer jedoch als wertvoller. Nach dem Damentausch sammelte er nach und nach die gegnerischen Bauern ein und setzte sich im Endspiel durch.

(td, 11.07.2015)

Vereinspokal 2015

Der Vereinspokal beginnt am 20. März. Idee ist, durch eine Streckung über das ganze Jahr den Termindruck rauszunehmen, so dass auch Spieler teilnehmen können, die eher wenig Zeit zur Verfügung haben.

Runde 1

Für die erste dicke Überraschung des Turniers sorgte Niels Just, der den amtierenden Stadt- und Vereinsmeister Thomas Dickmann besiegen konnte. Der Favorit übersah in Gewinnstellung einen taktischen Trick und verlor die Dame.

Richtig spannend war es hingegen zwischen Mirko Kupinski und Stefan Christen. Nach einem leistungsgerechten Remis in der Turnierpartie ging es in die Verlängerung. Im Schnellschach konnte Stefan eine Gewinnstellung nicht verwerten. Auch diese Partie endete schließlich mit einem Remis und im anschließenden Blitzentscheid setzte sich Mirko durch.

Avdi Rama hatte mit materiell -7 Bauerneinheiten keine Chance mehr gegen Bert Plischke, aber er nutzte sie: Dauerschach mit ständigen Turmopferangeboten, da sein König im Patt stand. Im Schnellschach beutete er einen Patzer von Bert gnadenlos aus und qualifizierte sich für die zweite Runde.

Ebenfalls in Runde 2 steht Florian Ebbers. In der sehr interessanten Turnierpartie opferte Erwin Rudi zwischenzeitlich Turm und Springer. Florian gab das Material zurück, überlebte den Königsangriff und stand in einem Endspiel mit Qualität für Läufer und 2 Bauern kurz vor dem Sieg. Erwin rettete sich noch ins Remis, übersah danach im Schnellschach-stichkampf aber ein einzügiges Matt.

Reinhard Murina lockte Markus Müller in ein technisch anspruchsvolles damenloses Mittelspiel und setzte sich dort sicher durch.

Runde 2

Florian Ebbers gewann nach scharfem Kampf gegen Avdi Rama, Oskar Braun schlug Jerzy Kozakowski und Horst Broß besiegte Niels Just.

Der letzte Halbfinalist wird zwischen Mirko Kupinski und Reinhard Murina ermittelt.

Halbfinale

Reinhard Murina besiegte Oskar Braun und Horst Bross setzte sich gegen Florian Ebbers durch.

Finale

Reinhard Murina setzte sich gegen Horst Bross in einer von ihm sehr aktiv geführten Partie durch. Er opferte drei Bauern für einen starken Königsangiff und gewann das investierte Material schließlich mit Zinsen zurück.

Bei seinem ersten Weseler Turniersieg ließ er sich auch nicht von Lospech aufhalten. In allen Partien musste er mit den schwarzen Steinen spielen.

(mk & td, 16.01.2016)

Sommerturnier 2014

1. Runde

In der ersten Runde gelang Helmut Brehme ein überraschender Sieg gegen Bert Plischke. Von den 4 Teilnehmern aus der 1. Mannschaft trafen Reinhard Murina und Oskar Braun aufeinander. Reinhard behielt in einer spannenden Angriffspartie die Oberhand.

2. Runde

In der zweiten Runde kamen erfreulicherweise noch einige Teilnehmer hinzu, sodass die Gesamtteilnehmerzahl nun erfreuliche 16 Personen beträgt. Es ist aber noch immer eine Teilnahme (nichtmal chancenlos dank Spielfreipunkten!!!) möglich.

Zum Schachlichen. Die kürzesten Partien liefert in diesem Turnier bisher Berthold Plischke, der nach einem Figurenpatzers seines Gegner ziemlich schnell und problemlos gewann. Auch die beiden in der Ersten Runde siegreichen Sebastian Kohl und Mirko Kupinski hatten mir ihren Gegnern keine Probleme. Bei Erwin und Markus überwog der Respekt voreinander und deswegen wurden relativ kampflos die Punkte geteilt. Florian Ebbers bot eine starke Partie gegen einen aggressiven Reinhard Murina, der früh einen Bauern opferte und versuchte mit einer Angriffspartie die Sache für sich zu entscheiden. Doch Florian wehrte alles ab, kam sogar in ein leicht besseres Turmendspiel, das dann Remis endete. Das größte Drama war die Partie zwischen Niels Just und Oskar Braun. Niels spielte wohl die beste Partie seines Lebens, seine Stellung wurde von Zug zu Zug besser, er konnte sogar mit Materialvorteil ins Endspiel abwickeln. Dort ereilte ihn allerdings ein Moment der Schachblindheit, als er einen gedeckten Bauern mit seinem Turm schlug und danach gab er sofort auf.

Auf jeden Fall ist es sehr spannend und man darf gespannt sein, wenn mit Thomas Dickmann ein weiterer Turnierfavorit eingreift.

3. Runde

Das Spitzenspiel zwischen Sebastian Kohl und Mirko Kupinski endete bereits nach wenigen Zügen mit einer Punkteteilung. Florian Ebbers nutzte die Chance und schloss mit einem Sieg über Helmut Brehme zu den beiden Führenden auf.

4. Runde

Sebastian Kohl übernahm mit einem Sieg gegen Florian Ebbers die Führung. In den Verfolgerduellen trennten sich Mirko Kupinski und Reinhard Murina sowie Erwin Rudi und Oskar Braun mit Remis. Markus Müller konnte seine Partie gegen Helmut Brehme gewinnen, Ivan Brajkovic gelang ein etwas glücklicher Sieg gegen Gerd Erwin und Josef Dyllong musste sich gegen die junge Gastspielerin Lara Hagenbeck-Hübert gewaltig anstrengen.

5. Runde

Sebastian Kohl setzte in der letzten Runde aus, gewann das Turnier aber dennoch. Reinhard Murina setzte sich in einer lebhaften Partie gegen Markus Müller durch und erreichte knapp vor Mirko Kupinski den 2. Platz. Der Jugendpreis ging an Markus Müller, der Damenpreis an Lara Hagenbeck-Hübert, die in der letzten Runde Helmut Brehme auskombinierte.

(mk & td, 16.08.2014)

Vereinsmeisterschaft 2014

VM-Bericht Gruppe A1 Gruppe A2 Gruppe B Ausschreibung

Thomas Dickmann verteidigt seinen Titel

Der alte Vereinsmeister ist auch der neue. In zwei nervenzehrenden Duellen hatte Thomas Dickmann im Finale gegen Ulrich Dimmek zweimal das bessere Ende für sich.

Er gewann damit zum achten Mal den Titel des Vereinsmeisters, davon zum dritten Mal in Folge, und ist nun auch neuer Rekordvereinsmeister.

Chronologischer Ablauf

Die Vereinsmeisterschaft 2014 begann am 28. Februar mit 22 Teilnehmern.

Runden 1 + 2

In den ersten beiden Runden blieben die ganz großen Überraschungen aus. In Gruppe A1 erzielte Ulrich Dimmek 1,5 Punkte gegen seine beiden stärksten Widersacher Reinhard Wiesner und Bert Plischke, in Gruppe A2 starteten die beiden Vorjahresfinalisten Thomas Dickmann und Oskar Braun mit jeweils zwei Siegen. In der B-Gruppe übernahm Harald Wiens mit einem Sieg gegen Rolf Fricke die Führung.

Runde 3

In den ersten drei Runden gaben sich die Favoriten bislang keine Blöße. In Gruppe A1 führen Reinhard Wiesner und Ulrich Dimmek mit je 2,5 Punkten, in Gruppe A3 starteten Oskar Braun und Thomas Dickmann mit 3 Siegen.

In der B-Gruppe führt Harald Wiens mit 2,5 Punkten vor Jerzy Kozakowski (2) und seinem Bruder Arthur (1,5).

Runde 4

In der A-Gruppe bleiben die Favoriten vorne. Ulrich Dimmek wackelte zwar gegen Stefan Christen gehörig, konnte sich aber in einer spektakulären Partie trotz zwischenzeitlichen Figurenrückstands durchsetzen. Reinhard Wiesner brauchte gegen Helmut Brehme etwas Geduld und Thomas Dickmann überspielte Ingo Schilberg mit erstaunlicher Leichtigkeit. Manuel Heirich kam gegen Erwin Rudi zu einem hart erkämpften Sieg und Markus Müller holte gegen Ivan Brajkovic auf überzeugende Weise bereits seinen zweiten Punkt.

Das einzige Remis des Tages gab es in der B-Gruppe zwischen Niels Just und Lothar Lensing. Harald Wiens kam zu einem schnellen Sieg gegen Werner Putzmann, sein Bruder Arthur verlor unglücklich eine klare Gewinnstellung gegen Gerd Erwin.

25.4.

Zwei Nachholpartien und eine vorgezogene Partie. Drei Favoritensiege.

Reinhard Wiesner überwand Bert Plischkes französische Verteidigung in einer überzeugenden Angriffspartie. Oskar Braun gewann mit Schwarz gegen Lukas Trosts französische Abtauschvariante irgendwann einen Bauern und und verwertete den Vorteil sicher und Thomas Dickmann behauptete sich in einer spannenden, mit vielen taktischen Motiven gespickten sizilianischen Partie gegen Erwin Rudi.

Reinhard steht mit 4,5 aus 5 so gut wie sicher im Halbfinale, Oskar (4 aus 4) benötigt aus den beiden letzten Partien gegen Ingo Schilberg und Thomas Dickmann noch einen halben Zähler und Thomas (5 aus 5) hat das Halbfinale bereits erreicht.

2.5. EILMELDUNG

Reinhard hat geheiratet und heisst jetzt nicht mehr Wiesner sondern Murina. Herzlichen Glückwunsch!!!

9.5.

Jerzy Kozakowski besiegte Rolf Fricke und gab in einer ausgekämpften Partie ein Remis gegen Lothar Lensing ab. In der A-Gruppe besiegte Bert Plischke Helmut Brehme.

Runde 6

Die 6. Runde war heftig umkämpft und brachte eine weitere Entscheidung. Im Spitzenspiel der Gruppe A2 umging Thomas Dickmann Oskar Brauns Eröffnungsvorbereitung und erhielt mit 1.Sf3 sogar fast entscheidenden Eröffnungsvorteil. Oskar nutzte die erste Chance und initiierte einen heftigen Gegenangriff, der fast noch zum Dauerschach gereicht hätte, musste jedoch schließlich die Abwicklung in ein verlorenes Endspiel zulassen. Auch Oskar darf sich als Sieger fühlen, denn durch die gleichzeitige Niederlage von Ingo Schilberg gegen Erwin Rudi (Erwin nutzte einen verfehlten Angriffsversuch Ingos am Königsflügel zu einem lehrbuchmäßigen Konter über die c-Linie) steht auch er im Halbfinale. Lukas Trost und Avdi Rama trennten sich in einer ausgeglichenen Partie Remis.

In Gruppe A1 sieht alles nach einem Durchmarsch von Reinhard Murina und Ulrich Dimmek aus, aber durch einen etwas glücklichen Sieg von Stefan Christen gegen Bert Plischke wurde die Entscheidung noch einmal vertagt. Bert stellte in Zeitnot und Gewinnstellung die Dame ein. Ein packendes Duell lieferten sich Markus Müller und Ulrich Dimmek. Markus stellte zwar in der Eröffnung einen Bauern ein, erarbeitete sich danach aber eine hervorragende Angriffsstellung, ließ eine versteckte Gewinnchance ungenutzt und musste sich schließlich doch geschlagen geben.

In der B-Gruppe wird der Kampf um Platz 1 richtig spannend. Die beiden bis dahin souverän in Führung liegenden Jerzy Kozakowski (gegen Gerd Erwin) und Harald Wiens (gegen Lothar Lensing) mussten sich beide geschlagen geben, so dass es jetzt wieder mehrere Kandidaten für den Gruppensieg gibt.

21. + 23.5.

Gruppe A1: Stefan Christen gewann seine Partien gegen Ivan Brajkovic und Helmut Brehme und wahrte damit seine Chance auf das Erreichen des Halbfinales, welches Uli Dimmek durch seinen Sieg gegen Ivan Brajkovic sicher erreichte. Die Entscheidung um den letzten noch offenen Halbfinaleplatz fällt zwischen Reinhard Murina und Stefan Christen.

In Gruppe A2 gewann Oskar Braun gegen Ingo Schilberg, der mit Albins Gegengambit zu einer riskanten Eröffnung griff und für den Bauern kein Gegenspiel bekam. Erwin Rudi und Lukas Trost einigten sich schnell auf Remis.

In der B-Gruppe schaffte Arthur Wiens mit seinem Sieg gegen Werner Putzmann den Anschluss an die Spitzengruppe.

25.5.

Stefan Christen konnte Reinhard Murina mit viel Glück ein Remis abluchsen. Dies war zu wenig, um seine Hoffnung auf ein Weiterkommen am Leben zu erhalten, verhinderte aber immerhin den totalen Vorrundentriumph der 4 Halbfinalisten. Es war der einzige halbe Punkt, den diese abgesehen von den direkten Duellen liegen ließen.

Es kommt nun zu den Halbfinalepaarungen

Runde 7

In Gruppe A1 besiegte Berthold Plischke mit Weiß Ivan Brajkovic in einer überzeugenden Angriffspartie. Stefan Christen hatte dagegen Glück, dass Markus Müller Stefans Eröffnungsfehler zunächst nicht konsequent genug zum Sieg ausnutzte und später in einem wahrscheinlich ausgeglichenen Leichtfigurenendspiel dann noch einmal fehlgriff. Mit diesem Sieg sicherte Stefan sich nach einem starken Turnier den dritten Platz in der Gruppe A1 und Markus muss auf den Titel des besten Jugendlichen verzichten, der nun an Erwin Rudi in der anderen A-Gruppe geht.

In Gruppe A2 kam Avdi Rama nach einem energisch vorgetragenen Angriff gegen Ingo Schilberg zu seinem ersten Sieg. In dieser Gruppe steht nur noch die Partie zwischen Manuel Heirich und Lukas Trost aus.

In der B-Gruppe gab es zwei schnelle Siege von Rolf Fricke gegen Niels Just und von Gerd Erwin gegen Werner Putzmann. Gerd hält mit diesem Sieg seine Chancen auf den ersten Platz am Leben, benötigt jedoch noch Schützenhilfe.

06.06.

Manuel hat gestern gegen Lukas gewonnen: Irgendwann hatte er einen Bauern mehr und hat versucht, ihn im Endspiel zu verwerten, aber Lukas hat sich gut verteidigt. Es sah danach aus, dass Manuel sich wirklich noch was einfallen lassen müsste, doch dann stellte Lukas noch einen Bauern ein und damit war die Partie gelaufen.

Halbfinale

Beide Halbfinale-Partien verliefen sehr spannend. Zunächst sah es so aus, als ob Thomas Dickmann zu einem relativ leichten Sieg kommen sollte, da er früh einen Bauern bei sehr guter Stellung gewann, aber dann verpasste er es, auf eine sofortige Entscheidung zu drängen, Reinhard Murina begann zu kämpfen und es wurde eine lange Schlacht...

Die Partie zwischen Ulrich Dimmek und Oskar Braun verlief bis weit ins Mittelspiel ausgeglichen. In einem taktischen Handgemenge eroberte Uli schließlich einen Bauern, aber das war bei heterogenen Rochaden und komplizierter Stellung noch lange nicht die Entscheidung, da Oskar über Angriffsmöglichkeiten verfügte. Uli verteidigte sich jedoch umsichtig und aktiv und stellte Oskar schließlich vor die Wahl, ein Damen- oder Turmendspiel mit Minusbauern verteidigen zu müssen. Oskar entschied sich für das Turmendspiel und verlor relativ glatt. Das Damenendspiel wäre interessanter gewesen.

Derweil war die andere Partie noch längst nicht entschieden. Nach 65 Zügen konnte Thomas zwar einen zweiten Bauern gewinnen, die Stellung erwies sich jedoch immer noch als schwierig, da der gegnerische Turm mit seinem Springer besser harmonierte als das weiße Turm-Läufer-Gespann. Bei knapper werdender Zeit passierte im 76. Zug der entscheidende Fehler, der einen Bauern kostete und nach weiteren fruchtlosen Bemühungen standen im 87. Zug nur noch die Könige und ein Läufer auf dem Brett. Remis und "Verlängerung" im Schnellschach.

Die Schnellschachpartie verlief unter umgekehrten Vorzeichen. Reinhard eroberte im frühen Mittelspiel einen Bauern und stand ausgezeichnet. Thomas verteidigte sich hartnäckig und konnte schließlich in einem Turmendspiel mit Minusbauern den weißen Vorteil langsam neutralisieren. Also wieder Remis und "Elfmeterschießen". In der Blitzpartie hatte Thomas die besseren Nerven und gewann ziemlich glatt.

Finale

Die erste Finalpartie war nichts für schwache Nerven. Bereits in der Eröffnung übersah ich ein taktisches Detail und war danach gezwungen, mich auf einen offenen Schlagabtausch mit ungleicher Materialverteilung einzulassen. Turm + 2 Bauern gegen 2 Springer, analytisch nur ganz schwer einzuschätzen. Die Partie wogte heftig hin und her, beide Seiten hatten ihre Gewinnchancen und das Ganze erinnerte ein wenig an die Fußballschlacht zwischen Deutschland und Ghana. Kurz vor der Zeitkontrolle wählte Uli dann eine scharfe, aber fehlerhafte Abwicklung und lief dabei in ein tödliches Abzugsschach. Also Dickmann - Dimmek 1:0.

Die zweite Finalpartie stand der ersten an Spannung in nichts nach. In der Eröffnung erzielte Uli leichten Vorteil und gerade als ich mir sicher war, ihn neutralisiert zu haben, stellte ich auf d5 einen zentralen Bauern ein. Zu meinem Glück gab es eine relativ forcierte Tauschabwicklung in ein Springer-Turm-Endspiel, in welchem ich Kompensation in Form eines gedeckten Freibauern auf a4 besaß. Aus Computersicht ungefähr ausgeglichen, für Menschen jedoch kaum einzuschätzen (ich glaubte schlechter zu stehen) und extrem schwer zu spielen (ich war mir sicher noch gute Chancen zu haben). Im weiteren Verlauf spielte Uli etwas zu passiv und es gelang mir, seine Zentralbauern unter Kontrolle zu halten, meinen zweiten Randbauern bis nach h3 zu bringen und mit dem Turm in seine Stellung einzudringen. Danach war es dann taktisch gewonnen für mich (Randbauern sind des Springers Feind!), obwohl ich bei weitem nicht den kürzesten Weg fand.

Also Dickmann - Dimmek 2:0.

Gruppe B

In der B-Gruppe übernahm derweil Jerzy Kozakowski mit einem Sieg gegen Niels Just die Führung. Danach wurden keine weiteren Partien mehr gespielt, so dass Jerzy auch der Sieger ist. Die Plätze 2 und 3 gehen an Gerd Erwin und Rolf Fricke. Etwas undankbar ist der 4. Platz für Harald Wiens, der durchaus noch Platz 1 hätte erreichen können.

(mk, ob & td, 20.07.2014)
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