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Stadtmeisterschaften (Archiv)

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Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2015

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1. Runde

Die offene Stadtmeisterschaft begann am 11.9.2015 mit 17 Teilnehmern. Die ersten 5 der Setzliste (Dickmann, Esser, Murina, Dimmek und Braun) liegen leistungsmäßig nicht weit auseinander, so dass ein spannendes Turnier zu erwarten ist.

Gleich in der ersten Runde gab es bereits einen Favoritensturz: Nachwuchstalent Markus Müller besiegte Reinhard Murina.

2. Runde

Sechs Partien, nur Favoritensiege. Jochen Esser hatte viel Mühe mit Erwin Rudi und Thomas Dickmann hatte gegen Stefan Christen nach einem zu optimistischen Opfer von zwei Figuren gegen Turm und Bauer einige kritische Momente zu überstehen und hätte durchaus verlieren können. Jochen Esser, Thomas Dickmann, Ulrich Dimmek und Oskar Braun liegen mit je 2 Zählern in Führung.

3. Runde

In der 3. Runde ließ der Nachwuchs gegen die erfahrenen Spieler im Endspiel einige Chancen liegen. Niklas Jacobi hätte gegen Avdi Rama eigentlich gewinnen müssen und Markus Müller hätte niemals gegen Stefan Christen verlieren dürfen. Erwin Rudi bezwang Helmut Brehme überzeugend, Maximiklian Putzmann hielt gegen Bert Plischke lange gut mit. An der Spitze trennten sich Thomas Dickmann und Ulrich Dimmek ebenso remis wie Jochen Esser und Oskar Braun.

4. Runde

Thomas Dickmann bezwang Oskar Braun in einer taktisch hochinteressanten Partie. Die Verfolgerduelle zwischen Reinhard Murina und Erwin Rudi sowie Bert Plischke und Stefan Christen endeten ohne Sieger. Reinhard schien einen sehr starken Angriff zu haben, aber Erwin konterte im Zentrum und hielt nach einem interessanten Figurenopfer gegen drei Bauern das Endspiel remis. Derweil verbesserte sich Benedikt Schütz mit seinem dritten Sieg in Serie auf den zweiten Platz.

Das zweite Spitzenspiel zwischen Ulrich Dimmek und Jochen Esser wurde am 13.11. nachgespielt und von Jochen Esser gewonnen.

5. Runde

Im Spitzenspiel setzte sich Thomas Dickmann erstaunlich glatt gegen Jochen Esser durch, der zu früh in ein für ihn nachteiliges Endspiel abwickelte. Unter den Verfolgerduellen ragte die von beiden Seiten sehr offensiv geführte Partie zwischen Markus Müller und Bert Plischke heraus, in der Bert schließlich die entscheidende Kombination gelang. Ulrich Dimmek überspielte Stefan Christen in der längsten Partie des Tages im Endspiel.

Reinhard Murina und Oskar Braun konnten ihre Nachholpartien gegen Benedikt Schütz bzw. Erwin Rudi gewinnen und liegen mit nunmehr 3,5 Punkten gemeinsam mit Esser, Dimmek und Plischke in einer fünfköpfigen Verfolgergruppe hinter Dickmann (4,5).

6. Runde

Oskar Braun und Uli Dimmek lieferten sich das interessanteste Gefecht des Tages. Oskar opferte eine Figur für zeitweise 4 Bauern und brach am Damenflügel durch, Uli hielt mit einem mächtigen Königsangriff dagegen. Nach spannenden Verwicklungen erwies sich Ulis Angriff als unwiderstehlich und er konnte den vollen Punkt verbuchen.

Erwin Rudi setzte sich relativ glatt gegen Markus Müller durch und Avdi Rama gewann nur ganz knapp gegen Arne Schlabes.

Jochen Esser und Reinhard Murina trennten sich remis, während Stefan Christen gegen Niklas Jacobi gewinnen konnte und Benedikt Schütz gegen Ivan Brajkovic gewann.

Thomas Dickmann verdarb in der Nachholpartie gegen Bert Plischke eine haushohe Gewinnstellung zu einem ausgeglichenen Endspiel und gewann am Ende etwas glücklich doch noch. Zunächst lief alles zu Gunsten des Favoriten, der mit einer schönen Kombination Berts Bauernstellung ruinierte und danach seinen Vorteil immer weiter ausbaute. Bert opferte zwei Bauern, um wenigstens etwas Gegenspiel zu bekommen und hatte Erfolg, weil Thomas kurz vor der Zeitkontrolle den Faden verlor, die Notbremse zog und in ein Leichtfigurenendspiel mit einem Mehrbauern abwickelte, welches aufgrund von Berts Figurenaktivität und des stark reduzierten Materials eigentlich nicht zu gewinnen war. Zermürbt von einer langen Verteidigungsschlacht unterlief Bert im 55. Zug ein grober Fehler, nach welchem er eine Figur verlor und sofort aufgeben musste.

Der Weseler Stadtmeister heisst damit zum dritten Mal hintereinander Thomas Dickmann. Der nächste Verfolger Uli Dimmek hat bei einem Punkt Rückstand die schlechtere Wertung und kann das Turnier auch theoretisch nicht mehr gewinnen.

7.Runde

Thomas Dickmann besiegte Benedikt Schütz und gewann das Turnier souverän mit 6,5 Punkten aus 7 Partien. Jochen Esser setzte sich gegen Stefan Christen durch und wurde mit 5 Zählern Zweiter vor dem punktgleichen Ulrich Dimmek, der im Duell Vereinsmeister - Pokalsieger gegen Reinhard Murina remisierte. Oskar Braun besiegte Ivan Brajkovic und Bert Plischke setzte sich gegen Erwin Rudi durch. Erwin gewann dennoch den Jugendpreis vor Niklas Jacobi, der gegen Arne Schlabes gewann.

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(mk & td, 30.01.2016)

Offene Weseler Blitzmeisterschaft 2015

Die Weseler Blitzmeisterschaft gewann Frank Bellers aus Herford knapp vor Bernd Dahm aus Katernberg. Bester Weseler Teilnehmer und damit Vereinsmeister im Blitzschach wurde Mirko Kupinski, der den punktgleichen Ingo Schilberg im Stichkampf mit 2-0 besiegen konnte.

(td nach Angaben von mk, 03.10.2015)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2014

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1. Runde

Die Stadtmeisterschaft 2014 begann am 12. September mit 23 Teilnehmern. In der ersten Runde setzten sich die Favoriten erwartungsgemäß durch. Einzige Ausnahme war der Hünxer Robert Link, der gegen Helmut Brehme in besserer Stellung die Zeit überschritt.

2. Runde

Reinhard Murina gelang gegen Erwin Rudi ein überzeugender Sieg, die übrigen Favoriten taten sich schwer. Maximilian Putzmann versuchte es gegen Oskar Braun mit einem Bauernsturm am Königsflügel und brachte den Favoriten ganz schön ins Schwitzen, Robert Link hatte gegen Jerzy Kozakowski einen Bauern weniger und gewann nach einem groben gegnerischen Fehler etwas glücklich. Thomas Dickmann und Ulrich Dimmek hatten mit den schwarzen Steinen schwierige Aufgaben gegen Sebastian Kohl bzw. Stefan Christen zu lösen, setzten sich jedoch beide nach hartem Kampf knapp durch. Sebastian überschritt dabei in wahrscheinlich verlorener Stellung die Bedenkzeit. Bemerkenswerterweise war dies schon die zweite Zeitüberschreitung im Turnier, und dass trotz 30-Sekunden-Bonus pro Zug.

Bert Plischke und Lukas Trost konnten ihre Nachholpartien gegen Helmut Brehme bzw. Ivan Brajkovic gewinnen und zur Spitze aufschließen.

3. Runde

Oskar Braun besiegte im Spitzenspiel Thomas Dickmann und liegt nun gemeinsam mit Ulrich Dimmek (Sieg gegen Plischke) und Reinhard Murina (Sieg gegen L.Trost) an der Spitze des Feldes.

4. Runde

Das Spitzenspiel Murina - Dimmek war nach einem Eröffnungsfehler von Uli eine recht einseitige Angelegenheit. Reinhard gewann einen Bauern bei sehr guter Stellung, verwertete den Vorteil sicher und ist jetzt alleiniger Tabellenführer. In den übrigen Partien taten sich die Favoriten gegen den Nachwuchs schwer. Oskar Braun kam mit den weißen Steinen gegen Erwin Rudi ebensowenig über ein Remis hinaus wie Bert Plischke gegen  Lukas Trost. Auch Maximilian Putzmann erkämpfte sich einen halben Punkt gegen Niels Just.

5. Runde

Die 5. Runde brachte einen erneuten Führungswechsel. In einer abenteuerlichen Partie behielt Oskar Braun im taktischen Durcheinander den besseren Überblick und gewann das Spitzenspiel gegen Reinhard Murina. Thomas Dickmann hielt mit einem knappen Arbeitssieg gegen Stefan Christen den Kontakt zur Spitze. Ein echtes Ausrufezeichen setzte Erwin Rudi mit seinem Sieg gegen Bert Plischke.

6. Runde

Das muntere Wechselspiel an der Spitze geht weiter. Ulrich Dimmek bezwang Spitzenreiter Oskar Braun in einer komplexen Partie. Oskar glich mit den schwarzen Steinen früh aus, spielte dann aber etwas zu offensiv, und Uli nutzte die dadurch entstandenen Felderschwächen mustergültig zum entscheidenden Gegenschlag aus. Thomas Dickmann gewann gegen Reinhard Murina nach einem Theorieduell, welches in eine geduldig geführte Positionspartie mündete, und ist nun mit 5 Punkten neuer Spitzenreiter. Neben Oskar und Uli komplettiert überraschend Erwin Rudi das Verfolgertrio. Er überspielte den favorisierten Robert Link in einer guten Partie und setzte sich schließlich auf überzeugende Art und Weise im Königsangriff durch.

7. Runde

Thomas Dickmann ist erneut Stadtmeister. In einer äußerst spannenden Schlussrunde hatte er das glücklichere Ende für sich.

Die Dramaturgie des Abends war nahezu perfekt. Vor der Schlussrunde führte Dickmann mit 5 Zählern knapp vor Braun, Dimmek und Rudi mit je 4,5 Punkten und brauchte im Spitzenspiel gegen Erwin Rudi nur dann einen Sieg, wenn Oskar Braun seine Partie gegen Robert Link gewinnen würde und gleichzeitig einige Partien an den unteren Brettern das für Oskars Bucholz-Wertung richtige Ergebnis hätten. Ansonsten würde ihm ein Remis genügen. Die Titelchancen von Uli Dimmek und Erwin Rudi waren eher theoretischer Natur.

Uli setzte sich relativ glatt gegen Lukas Trost durch, der etwas zu optimistisch eine Figur opferte, und übernahm mit 5,5 Punkten die Führung.

Nach 3 Stunden liefen nur noch drei Partien. Der Kampf zwischen Maximilian Putzmann und Andrej Rataj war nicht nur auf dem Brett sehr interessant, sondern auch für Oskars Buchholz-Wertung, und schließlich hatte Maxim das bessere Ende für sich. Damit war klar, dass im Fall von Punktgleichheit Oskar gegenüber Thomas die besseren Karten haben würde.

Oskar hatte gegen Robert Link zwar keinen Vorteil, aber die Partie war spannend. Typische Grünfeld-Dynamik eben. Thomas hatte die Partie gegen Erwin ruhig angelegt und nichts aus der Eröffnung herausgeholt. Und so weilten seine Blicke wohl etwas zu oft auf dem Nachbarbrett, mit dem Ergebnis, dass die Zeit langsam ablief und Erwin die Stellung immer besser in den Griff bekam. Kurz vor der Zeitkontrolle eroberte Oskar einen Bauern und Thomas entschloss sich daraufhin, einer Zugwiederholung auszuweichen und auf Gewinn zu spielen. Erwin konterte mit strategisch gesunden Zügen, erreichte die bessere Stellung und bot 2 Züge vor der Zeitkontrolle remis an, welches Thomas mit nur noch 16 Sekunden auf der Uhr akzeptiere.

Währenddessen hatte Robert gegen Oskar Vereinfachungen angestrebt und ein remisliches Turmendspiel mit 2 gegen 3 Bauern am selben Flügel erreicht. Oskar schien zwar Gewinnchancen zu haben, da er den gegnerischen König auf der Grundreihe abgesperrt hatte, konnte aber keine Fortschritte erzielen. Er versuchte alles, aber Robert verteidigte sich umsichtig und schließlich endete auch diese Partie mit einer Punkteteilung.

Thomas Dickmann war erneut Stadtmeister. Platz 2 ging an Ulrich Dimmek, Platz 3 an Oskar Braun und Platz 4 an Erwin Rudi, der sich damit den Jugendpreis sicherte. Erwin spielte ein bärenstarkes Turnier und gewann mehr als 100 DWZ-Punkte hinzu. Hätte er die letzte Partie gewonnen, dann wäre er sogar Stadtmeister geworden. Und ganz unmöglich war es nicht.

Der Nachwuchs spielte überhaupt eine gute Rolle. Lukas Trost, Alexander und Maxim Putzmann spielten ebenfalls ein hervorragendes Turnier und gewannen jeweils rund 60 DWZ Punkte hinzu.

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(mk & td, 13.12.2014)

3. Offene Stadtmeisterschaft im Rapid-Schach 2013

Siegerfoto: von links Heinert, Mundorf, Dickmann, DimmekDer Dinslakener Nachwuchsspieler Johannes Mundorf war bei der 3. Auflage der Weseler Schnellschachmeisterschaft eine Klasse für sich. Mit 6,5 Punkten aus 7 Partien distanzierte er das Feld deutlich und ließ lediglich ein Remis gegen Vorjahressieger Thomas Dickmann zu, der dieses Mal mit dem dritten Platz vorlieb nehmen musste. Platz zwei erkämpfte sich Eugen Heinert vom OSC Rheinhausen, der wie Dickmann 5 Punkte erspielte und den Blitz-Stichkampf um Platz zwei gewann.

Bester Senior Ü60 war Ulrich Dimmek mit 4,5 Punkten auf Platz 4, bester Jugendlicher nach Stichkampf gegen den Rheinhausener Christian Roth wurde Erwin Rudi. Erwin schaffte es nicht mehr aufs Siegerfoto, da er schnell zur Dönerbude musste :)

(td, 21.12.2013)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2013

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Dieses Mal nehmen leider nur 17 Spieler an der Stadtmeisterschaft teil. Topfavoriten sind Thomas Dickmann und Oskar Braun.

1. Runde

Matthias Trost war der einzige Spieler, dem ein Sieg gegen einen DWZ-stärkeren Spieler gelang. Der an 3 gesetzte Ulrich Dimmek wird nach dieser Niederlage wahrscheinlich nicht mehr in den Titelkampf eingreifen können.

2. Runde

Größte Überraschung war der Sieg von Markus Müller gegen Erwin Rudi. Markus wird immer besser...

Oskar Braun und Sebastian Kohl trennten sich Remis und in den übrigen Begegnungen behielten die Favoriten die Oberhand.

3. Runde

Die dritte Runde war hart umkämpft. Gleich drei Partien gingen über mehr als 70 Züge. Thomas Dickmann schlägt Christian Schumann und startet als einziger mit drei Siegen.

4. Runde

Oskar Braun gewinnt das Spitzenspiel gegen Thomas Dickmann und ist neuer Tabellenführer. Christian Schumann wahrt mit einem Sieg gegen Bert Plischke seine Titelchancen.

5. Runde

Erneuter Führungswechsel in Runde 5. Im vorgezogenen Spitzenspiel kämpfte Christian Schumann Tabellenführer Oskar Braun mit den schwarzen Steinen nieder.

6. Runde

Erneuter Führungswechsel in Runde 6. Sebastian Kohl bezwang Christian Schumann in einer spannenden Partie, in der die Vorteile zunächst bei Christian lagen. Ein elegantes Qualitätsopfer brachte die Wende. Oskar Braun wahrte mit einem Sieg gegen Florian Ebbers ebenso seine Titelchancen wie Thomas Dickmann und Ulrich Dimmek, die sich in einer sehr ausgeglichenen Partie remis trennten. Die Nachholpartie zwischen Sebastian Kohl und Thomas Dickmann aus der 5. Runde konnte wegen einer Erkrankung von Sebastian leider nicht gespielt werden.

7. Runde

Die letzte Runde versprach Spannung pur. Die 6 Erstplatzierten lagen nur einen halben Punkt auseinander. Oskar Braun führte mit 4,5 Punkten nach Wertung knapp vor Thomas Dickmann und mit einem halben Punkt Rückstand folgten Christian Schumann, Sebastian Kohl, Berthold Plischke und Ulrich Dimmek.

Oskar gegen Uli, Thomas gegen Berthold und Sebastian gegen Florian Ebbers kamen mit den schwarzen Steinen ordentlich aus der Eröffnung, Christian stand gegen Matthias Trost zunächst schlechter, konnte die Partie aber nach einem ungesunden Figurenopfer des Gegners bald drehen. Sebastian setzte dann das erste Zeichen mit einem überzeugenden Sieg gegen Florian. Kurz darauf verlor Bert gegen Thomas zwei Figuren für einen Turm und geriet gleichzeitig in einen so heftigen Angriff, dass er wenige Züge später aufgeben musste.

Damit war klar, dass außer Thomas nur noch Oskar für den Turniersieg infrage kam und unbedingt gewinnen musste. Er stand jedoch gegen Uli unter starkem positionellen Druck und musste bald einen Bauern geben, um wenigstens noch ein verteidigungsfähiges Endspiel zu bekommen. Christian setzte sich derweil gegen Matthias durch und zog mit Sebastian gleich.

Die Partie zwischen Uli und Oskar wurde zur längsten des Turniers. Sie mündete schließlich in ein Springer-gegen-Läufer-Endspiel, in welchem Uli mit 2 gegen einen Bauern nur geringe Gewinnchancen hatte. Er versuchte 97 Züge lang Oskars Widerstand zu brechen, bis schließlich die 50-Züge-Regel für ein friedliches Ende sorgte.

Damit gewann Thomas Dickmann mit 5,5 Punkten knapp vor Oskar Braun, Christian Schumann, Sebastian Kohl (alle 5 Punkte) und Uli Dimmek (4,5). Sebastian blieb als einziger unbesiegt und hatte lediglich das Pech, die Schlüsselpartie gegen den späteren Turniersieger kampflos abgeben zu müssen.

Für die positive Überraschung des Turniers sorgte Nachwuchstalent Markus Müller. Nach einem abschließenden Sieg gegen Stefan Christen erzielte er mit 4 Punkten und Platz 7 ein Ergebnis, das ihm wohl keiner zugetraut hätte, und gewann vor Erwin Rudi den Jugendpreis sowie 150 DWZ-Punkte.

(mk & td, 14.12.2013)

Kombinationswertung 2012

Gewertet wurden 3 Turniere, die Weseler Blitz-, Rapid und Normalschachwettbewerbe. Da beim Blitzturnier die wenigsten Teilnehmer 19 waren, gab es je Wettbewerb maximal 19 Punkte. Insgesamt hatten wir bei diesen offenen Turnieren Mitspieler aus folgenden Orten: Wesel, Dinslaken, Moers, Rheinberg, Herford, Kamp-Lintfort und Essen.

Wir gratulieren Thomas zum Sieger der Kombinationswertung, zum besten All-Round-Schachspieler.

(hm, 23.12.12)

2. Offene Stadtmeisterschaft im Rapid-Schach 2012

Die 2. Auflage der offenen Weseler Rapidmeisterschaft konnte sich sehen lassen. 28 Teilnehmer, darunter Gäste aus Essen, Paderborn und Ratingen sowie den Nachbarvereinen des Bezirks, ließen die Veranstaltung zu einem echten offenen Turnier werden. 7 Runden Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 25 Minuten pro Partie zzgl. 10 Sekunden Bonus pro Zug sind ein guter Kompromiss zwischen Turnier- und Blitzschach und nach meinem Eindruck war die Qualität der Partien recht hoch.

Das lag aber vielleicht auch nur daran, dass es für mich sehr gut lief und meine Grünfeldindischen Experimente ein voller Erfolg waren. Der Start gelang mit 4 Siegen perfekt, danach folgten zwei Remispartien und zum Abschluss ein schöner Schwarzsieg gegen den Ratinger DWZ-Favoriten Christian Busch. Nur in der 4. Runde gegen Christian Schumann hatte ich etwas Glück, als ich in einer taktisch höchst komplizierten Partie zuerst einen Bauern gewann, dann eine Figur verlor und er mir wenige Züge später in ein Mattnetz tappte.

Nach 7 Runden lag ich zu meiner eigenen Überraschung gemeinsam mit Titelverteidiger Wolfgang Grube (Kamp-Lintfort) mit 6 Punkten an der Spitze des Feldes.

Zwei Blitzpartien mussten die Entscheidung bringen und der Showdown hätte spannender nicht sein können. Die erste Blitzpartie ging nach einem erfolgreichen Mattangriff an mich, in der zweiten Partie stand er klar auf Gewinn, aber wir verkehrten beide in höchster Zeitnot. Kurz vor dem Matt waren schließlich beide Blättchen unten. Mirko sagte mir nachher, dass Wolfgangs Blättchen 1 Sekunde vor meinem gefallen war....
Also Remis und Turniersieg für mich.

Platz 3 ging an den Dinslakener André Wokrina (5 Punkte) vor einer mehrköpfigen Verfolgergruppe mit 4,5 Zählern, zu der erfreulicherweise auch die beiden Weseler Oskar Braun und Christian Schumann gehörten. Besonders Christian spielte ein sehr gutes Turnier, bezwang mit André Wokrina und Christoph Klups zwei 1900er und hätte mit ein wenig mehr Glück sogar noch weiter vorne landen können.

Den Jugendpreis sicherte sich Erwin Rudi hauchdünn vor Alexander May. Erwin rettete in der letzten Runde im direkten Vergleich eine Verluststellung zu einem etwas glücklichen Remis. Philipp Neuhaus hatte Pech mit der Auslosung, holte aber immerhin einen halben Punkt gegen einen 2000er und wurde etwas unter Wert geschlagen.

Der Mädchenpreis ging schließlich nach Paderborn. U8 EU-Meisterin Samantha Schmidtmann gewann ihn mit 2,5 Punkten vor ihrer ein Jahr jüngeren Schwester Kimberly. Wer weiß, vielleicht haben wir hier die Stars des Frauenschachs von morgen gesehen.

Turnierleiter Mirko Kupinski hatte sowohl bei der Vorbereitung als auch während des Turniers jederzeit alles im Griff. Ohne sein Engagement wäre die Weseler Schachszene um einiges ärmer. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an ihn für die gute Organisation!

(td, 23.12.2012)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2012

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Schach lebt! Bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft bewerben sich 31 Spieler um den Titel. Damit wurde der Teilnehmerrekord aus dem Jahr 1996 eingestellt.

30 Teilnehmer hatten wir in den Jahren 1994 und 1998. Ob es in früheren Jahren schon einmal eine noch größere Teilnehmerzahl gab, lässt sich aus meinen Unterlagen nicht ermitteln.

Turnierleiter Mirko Kupinski gewann seine Mindestens-30-Teilnehmer-Wette und ist nun um einige Flaschen Cola reicher.

1. Runde

In der ersten Runde erkämpfte sich Alexander Putzmann ein Remis gegen Christian Schumann und sorgte damit für die erste große Überraschung des Turniers. Oskar Braun musste gegen Lothar Lensing lange eine schlechte Stellung verteidigen, gewann jedoch zum Schluss im Endspiel. Titelverteidiger Ulrich Dimmek rang den starken Ivan Brajkovic erst im Endspiel nieder.

Die übrigen Favoriten starteten unfallfrei.

2. Runde

Wegen einer Überschneidung mit der Hochzeit unseres Ex-Jugendwarts Michael Schleich wurden viele Partien verlegt. Stefan Christen überraschte mit einem Sieg  gegen Bert Plischke und auch das Remis von Lukas Trost gegen Alexander May war nicht unbedingt zu erwarten. In den Nachholpartien gab es überwiegend die erwarteten Ergebnisse, aber auch einige grobe Einsteller. Christian Schumann war erneut einer der Leidtragenden. Er war gedanklich schon beim zweiten Zug einer Kombination, fasste die falsche Figur an und musste sofort aufgeben. Gleich zwei Dameneinsteller gab es in der Partie zwischen Alexander Putzmann und Ivan Brajkovic. Mit dem Remis können beide leben.

3. Runde

Oskar Braun setzte seinen beim Korbacher Open begonnenen Lauf fort und bezwang Thomas Dickmann. Mickey Lucaßen (gegen Stefan Christen) und Reinhard Moll (gegen Gerd Erwin) gewannen ihre Partien und haben ebenfalls 3 Punkte auf ihrem Konto.

4. Runde

In den Spitzenspielen setzten sich Mickey Lucaßen gegen Reinhard Moll und Oskar Braun gegen Ulrich Dimmek durch.

5. Runde

Mickey Lucaßen setzte sich in einer interessanten Partie gegen Oskar Braun durch und führt nun mit einem vollen Punkt Vorsprung vor Oskar die Tabelle an. Reinhard Moll und Thomas Dickmann haben ebenfalls 4 Zähler auf ihrem Konto, liegen jedoch nach Wertung deutlich zurück.

Runde 6

Mickey Lucaßen bleibt auf Kurs. Im Spitzenspiel gegen Thomas Dickmann gelang ihm sein 6. Sieg im 6. Spiel.

Ulrich Dimmek und Stefan Christen liegen mit 4,5 aus 6 auf den Plätzen 2 und 3. Oskar Braun gewann kampflos gegen Reinhard Moll und hat noch eine kleine Chance, Mickey den Turniersieg streitig zu machen, da er im Fall eines Sieges bei einer Schlussrundenniederlage von Mickey die bessere Wertung haben könnte.

Ausgezeichnete Leistungen zeigten bislang auch Lukas Trost (DWZ +115) und Helmut Brehme (DWZ +76).

Runde 7

Mickey Lucaßen ist trotz einer kampflosen Niederlage in der letzten Runde neuer Stadtmeister. Oskar Braun gewann zwar seine letzte Partie gegen Stefan Christen und kam ebenfalls auf 6 Punkte, hatte jedoch die minimal schlechtere Buchholzwertung. Platz 3 ging an Ulrich Dimmek, der vom kampflosen Sieg gegen Mickey profitierte.

Zu den Gewinnern des Turniers zählten auch die Nachwuchstalente Lukas Trost, Erwin Rudi und Alexander Putzmann sowie der 83-jährige Turniersenior Helmut Brehme, der in der letzten noch laufenden Partie des Turniers ein Remis gegen Thomas Dickmann erreichte.

(mt, td + mk, 16.12.12)

Kombinationswertung 2011

Die Kombinationswertung (Blitz-, Rapid und Stadtmeisterschaft) gewann Ulrich Dimmek vor Oskar Braun und Thomas Dickmann.

(hm, 26.01.12)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2011

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1. Runde

Die Weseler Stadtmeisterschaft begann am 9. September mit 22 Teilnehmern. In diesem Jahr stellen sich etliche Nachwuchsspieler den etablierten Kräften und hinterließen in der ersten Runde zum Teil einen starken Eindruck. Avdi Rama verlor gegen Alexander May und auch Alexander Putzmann und Marcel Ewald hielten lange gut mit. Spielplan und Tabellen werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.

2. Runde

In Runde 2 übernahmen Bert Plischke, Manuel Heirich und Uli Dimmek die Führung. Plischke setzte sich gegen den DWZ-Favoriten Thomas Dickmann durch, dem ein grober Rechenfehler unterlief.

3. Runde

Manuel Heirich besiegte Bert Plischke und liegt nun gemeinsam mit Ulrich Dimmek vorne, der gegen Jürgen Krull gewann.

4. Runde

Uli Dimmek setzt sich im Spitzenspiel gegen Manuel Heirich durch und übernimmt die alleinige Führung. Die Jugend lässt aufhorchen: Alex May schlägt Berthold Plischke, Robin Boy gewinnt gegen Frank Krüsmann und Alexander Putzmann gewinnt das Familienduell gegen Großvater Werner Putzmann.

5. Runde

Uli Dimmek ist der Turniersieg kaum noch zu nehmen. Er bezwang Volker Hemme-Unger in einer spannenden Angriffspartie und hat nun 1,5 Punkte Vorsprung auf die nächsten Verfolger, die sich gegenseitig die Punkte wegnahmen.

6. Runde

Das Turnier ist entschieden. Nach einem farblosen Remis im Spitzenspiel gegen Thomas Dickmann führt Uli Dimmek mit einem ganzen Punkt Vorsprung vor Manuel Heirich und Jürgen Krull. Selbst im Fall einer Niederlage in der letzten Runde gegen Bert Plischke sollte es aufgrund der besseren Wertung für ihn reichen.

7. Runde

Uli Dimmek ließ sich auch in der letzten Runde nicht aus der Ruhe bringen, wehrte alle Angriffsversuche von Bert Plischke ab und sicherte sich mit einem letztlich ungefährdeten Remis erstmals den Titel des Stadtmeisters. Hinter dem verdienten Sieger ging es sehr knapp zu. Mit jeweils 5 Zählern gingen Manuel Heirich (Platz 2), Jürgen Krull und Thomas Dickmann (beide Platz 3) punktgleich durchs Ziel. Die Buchholz-Wertungen lagen so eng beieinander, dass die Partie zwischen Marcel Ewald und Werner Putzmann über die Reihenfolge auf den Plätzen 2-4 entschied. Beide glänzten durch Abwesenheit und Turnierleiter Mirko Kupinski blieb nichts anderes übrig, als auf ein kampfloses 0-0 zu entscheiden.

(mk & td, 17.12.11)

Offene Stadtmeisterschaft im Rapid-Schach

Wolfgang Grube (Turm Kamp-Lintfort) gewann die Weseler Schnellschachmeisterschaft.

Den Stichkampf um Platz 2 gewann Mirko Kupinski vor Karl-Heinz Hartmann und Oskar Braun.

Jugendpreis: Rudi besiegt Boy.

Beim nächsten Mal wäre eine zahlreichere Beteiligung Weseler Spieler wünschenswert.

Abschlusstabelle

(mk & td, 19.11.11)

Inoffizielle Stadtmeisterschaft im Rapid-Schach

Am 19.12.2010 fand in unseren Schachräumen die inoffizielle Stadtmeisterschaft im Schnellschach (Rapid) statt. Gespielt wurden 9 Runden mit 15 Min. Bedenkzeit und 10 Sek. Bonus pro Zug. Inoffizieller Stadtmeister nach einer Spielzeit von insgesamt 6 Stunden wurde Dieter Bohnes mit 8 aus 9 Punkten. Einzig M. Lucaßen musste er sich geschlagen geben. Mickey wurde mit 7 P. Zweiter. Es folgten 3. U. Dimmek 6,5 P., 4. O. Braun 5,5 P. 5. C. Stefan 4,5 P. 6. H. May 4 P., 7-8. I. Brajkovic und C. Szczepansky 3 P., 9. A. May 1,5 P., 10 F. Ebbers 1 P..

Allen Beteiligten hat das Turnier sehr viel Spaß gemacht. Im Nachhinein hätten wir jedoch den Modus ändern sollen. 2 Vorgruppen a 5 Mann 25 min + 10 sec (4 Partien) Und dann zwei Partien (weiß und schwarz) der Gruppen gegeneinander wäre wohl besser gewesen, denn es war sehr anstrengend.

Vielleicht machen wir aus diesem Turnier die offiziellen Rapid-Stadtmeisterschafen sowie ein Turnier Blitzstadtmeister. Wir haben jetzt etwas Erfahrung mit der neuen Zeitregel und wissen, dass wir in 2 Stunden 3 Runden spielen können.

(hm, 19.12.10)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2010

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Die Stadtmeisterschaft begann am 10. September mit 18 Teilnehmern. DWZ-Favoriten waren Ulrich Dimmek, Bert Plischke und Titelverteidiger Mirko Kupinski. Es gewann schließlich mit Christian Schumann ein Außenseiter, aber wirklich überraschend kam sein Sieg nicht. Er spielt nicht umsonst inzwischen in der ersten Mannschaft. Christian gelang es im letzten Jahr erfolgreich, seinen taktisch geprägten Stil auf ein solideres strategisches Fundament zu stellen.

Titelverteidiger Mirko Kupinski verlor nur gegen Bert Plischke und musste sich am Ende nur aufgrund der schlechteren Buchholz-Wertung mit dem zweiten Platz begnügen.

Bert Plischke war der einzige "Alte", der dem Ansturm der Jugend Paroli bieten konnte, aber nach einem Traumstart mit 4 Siegen kassierte er in den Runden 5 + 6 zwei Niederlagen hintereinander und musste Mirko und Christian an sich vorbeiziehen lassen.

Turniersieger Christian Schumann7. Runde

Christian Schumann ist neuer Stadtmeister. Er setzte sich in der letzten Runde nach hartem Kampf verdient gegen Oskar Braun durch und verteidigte seinen knappen Vorsprung vor den ebenfalls siegreichen Mirko Kupinski und Bert Plischke.

6. Runde

Es war die Runde der Weißspieler und des Generationenwechsels. In allen 9 Partien siegte Weiß, davon sechsmal der Student gegen den Routinier.

Christian und Mirko (beide 4,5) schoben sich mit ihren Siegen in der Tabelle an Bert (4) vorbei, der gegen Manuel (4) seine zweite Niederlage in Folge hinnehmen musste. Mickey liegt mit 4 Punkten ebenfalls in Lauerstellung.

5. Runde

Das Turnier ist wieder spannend! Christian Schumann setzte sich mit den schwarzen Steinen in einer interessanten Partie gegen Bert Plischke durch und hat seinen Rückstand auf diesen auf nur noch einen halben Zähler verkürzt.

Matthias Trost gelang nach starker Leistung ein Sieg gegen den als Turnierfavoriten gehandelten Uli Dimmek, der damit aus dem Meisterschaftsrennen raus ist .

Neben Berthold können sich Christian, Matthias und Mirko noch ernsthafte Hoffnungen auf den Titel machen.

4. Runde

Bert Plischke setzte sich im Spitzenspiel gegen Mirko Kupinski durch. In einer taktisch geprägten Partien mit entgegengesetzten Rochaden war er in seinem Element und es gelang ihm, seinen Königsangriff zur Geltung zu bringen.

Eine Woche später gelang ihm auch ein Sieg in der Nachholpartie gegen Matthias Trost. Damit liegt Berthold nach 4 Runden bereits mit 1,5 Punkten Vorsprung in Führung.

3. Runde

Spannende Partien und sportliche Unfälle in Runde 3. Titelverteidiger Mirko Kupinski setzt sich im Spitzenspiel gegen Volker Hemme-Unger durch, Norbert Hickl stellt in aussichtsreicher Stellung gegen Avdi Rama die Dame ein. Das Spiel zwischen den mit zwei Siegen gestarteten Bert Plischke und Matthias Trost wurde urlaubsbedingt auf den 5.11. verschoben und für die Auslosung der 4. Runde als Remis gewertet.

2. Runde

Nach zwei Runden führen Bert Plischke, Volker Hemme-Unger und Matthias Trost das Feld mit je zwei Punkten an. Vereinsmeister Manuel Heirich glich seinen Fehlstart mit einem Sieg gegen Ulrich Dimmek aus, Titelverteidiger Mirko Kupinski remisierte gegen Christian Schumann.

1. Runde

Mirko tat sich ausgesprochen schwer gegen Lothar Lensing, Norbert Hickl unterlag gegen den starken Jürgen Krull und die übrigen Duelle verliefen im Rahmen der Erwartungen. Wegen einer Studentenparty bei Florian Ebbers musste allerdings die Hälfte der Partien um eine Woche verlegt werden.

Teil 2 der ersten Runde begann mit einer Überraschung: Oskar verlor mit Weiß gegen Benedikt. Vereinsmeister Manuel Heirich startete mit einer Niederlage gegen Christian Schumann.

(td, 11.12.10)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2009

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Runde 7

Mirko Kupinski ist neuer Stadtmeister!

In der längsten Partie der letzten Runde kämpfte Mirko den sich tapfer wehrenden Holger May in einem schwierigen Endspiel nieder und verteidigte die Tabellenführung vor Martin Valkyser. Mit 6,5 Punkten aus 7 Partien erzielte er ein fantastisches Ergebnis. Beeindruckend waren sein Kampfgeist und die Zähigkeit, mit der er auch in kritischen Situationen stets auf Sieg spielte, sowie die Nervenstärke in der letzten Partie.

In einem ausgeglichenen Endspiel verkomplizierte Mirko per Qualitätsopfer die Stellung und stellte Holger vor schwierige Probleme, die dieser dann schließlich nicht mehr zufriedenstellend lösen konnte. Die entscheidende Ungenauigkeit passierte kurz vor der Zeitkontrolle. Mirko ist seit 25 Jahren der erste Spieler, der sowohl den Jugend- als auch den Erwachsenen-Titel in einem Jahr gewinnt. Damals gelang dieses Kunststück Marcus Dehn.

Martin ging als großer Favorit in das Turnier und spielte gewohnt stark. Er kam auf  6 Zähler, die in den meisten Turnieren zum Sieg gereicht hätten. Nach dem Remis im direkten Vergleich mit Mirko erwies sich das Unentschieden gegen Karl Trueson in der vorletzten Runde als turnierentscheidend. Der Sieg in der letzten Partie gegen Volker Hemme-Unger reichte nicht mehr aus, um das Blatt noch zu wenden.

Platz 3 ging an Ulrich Dimmek, der in der letzten Runde Karl Trueson besiegte und sich noch an Volker Hemme-Unger vorbeischieben konnte.

(td, 12.12.09)

Runde 6

In Runde 6 führten die beiden Spitzenreiter Kupinski und Valkyser die schwarzen Steine. Mirko konnte sich trotz einer nicht ganz überzeugenden Eröffnungsbehandlung relativ sicher gegen Norbert Hickl durchsetzen, Martin tat sich gegen Karl Trueson sehr schwer und gab schließlich in komplizierter Stellung die Qualität für Gegenspiel. Karl fand sich auch in der Zeitnotphase gut in den Verwicklungen zurecht, gab kurz vor der Zeitkontrolle die Qualität zurück und erhielt ein Damen- Leichtfiguren-Endspiel, welches trotz eines Minusbauern keinerlei Gewinnperspektiven für Martin hergab. Also Remis.

Mirko geht nun mit einem halben Zähler Vorsprung in die letzte Runde, muss aber wahrscheinlich gewinnen, da Martin die bessere Wertung hat.

Im Schatten des Spitzenspiels gab es auch im Kampf um die Plätze einige sehr interessante Partien. So setzte sich Volker Hemme-Unger in einem spannenden Schwerfigurengefecht trotz materiellen Nachteils im Angriff gegen Matthias Trost durch, während Ulrich Dimmek gegen Manuel Heirich den Wert eines Springers im Endspiel demonstrierte.

(td, 27.11.09)

Runde 5

Mirko Kupinski darf auch nach der 5. Runde noch vom Turniersieg träumen. Er bezang Manuel Heirich und verteidigte damit die Führung vor dem punktgleichen Martin Valkyser, der sich gegen Ulrich Dimmek durchsetzte.

(td, 21.11.09)

Runde 4

In den Spitzenbegegnungen setzten sich Mirko Kupinski und Martin Valkyser gegen Volker Hemme-Unger bzw. Christoph Krebel durch und übernahmen mit je 3,5 Punkten die Spitze. Großes Glück hatte Uli Dimmek, dass Jürgen Weischenberg gegen ihn in rasender Zeitnot ein einzügiges Matt ausließ und stattdessen die Bedenkzeit überschritt.

ACHTUNG: Wegen einer Parallelveranstaltung fällt der 30.10. als Spieltag aus und wird durch den 11.12. ersetzt. Daraus ergeben sich folgende Spieltermine für die nächsten Runden:

Die Auslosung für die 5. Runde erfolgt nach Abschluss der Nachholpartien, spätestens am 8.11.

(td, 09.10.09)

Runde 3

Volker Hemme-Unger ist der Mann der Stunde. In einer verwickelten Partie setzte er sich gegen Karl Trueson durch und übernahm die Tabellenführung. Eine Überraschung gab es im Spitzenspiel Valkyser - Kupinski. Mirko baute sich mit Schwarz sehr solide auf und befreite sich von dem anfänglichen Druck. Martin bot Remis als er mit den Möglichkeiten seiner Stellug nicht mehr zufrieden war.

(td, 03.10.09)

Runde 2

Zuerst war der Mirko fertig. Er hatte im frühen Mittelspiel einen Mehrbauern. Alles deutete auf ein zähes Ringen bis zur Vorteilsverwertung hin. Plötzlich entschied Mirko es taktisch.

N. Hickl kam zu einem relativ sicheren Sieg über Jadran. Karl und Matthias legten auf Grund ihres anstrengenden Samstagsprogramms heute nicht die größte Kampfeslust an den Tag und einigten sich nach Damentausch in geschlossener Stellung mit symmetrischer Bauernstruktur auf ein Remis.

Lothar Lensing und Helmut Kaldune kämpften lange, mussten aber dann doch der Spielstärke ihrer Gegner Tribut zollen.

Holger steckte viel Energie und Zeit in die Widerlegung der gegnerischen Strategie ohne echten Vorteil zu erlangen. Doch eine Reihe von guten Zügen seines Gegners in Zusammenhang mit beginnender Zeitnot zwangen ihn den halben Punkt zu sichern, was von Andre dankend angenommen wurde.

Die beiden Spitzenspiele des heutigen Abends waren hart umkämpft. Volker hatte mit Schwarz Raumvorteil und immensen Druck auf f2. Nach der Stellungsöffnung konnte er die Vorteile gewinnbringend umsetzen.

Berthold legte seine Partie gegen Martin ungewohnt vorsichtig an. Im fortgeschrittenen Mittelspiel steckte er dann doch in einer für die Kiebitze doch noch undurchsichtigen Stellung einen Turm ins Geschäft. Martin wehrte die gegnerischen Drohungen jedoch in seiner unnachahmlichen Art ab und als Berthold feststellte, dass sein Mattangriff nicht durchdrang gab er die Partie verloren. Die nachfolgende Analyse war auf Grund der Kommentare und Argumente von Martin und Bert eine Lehrstunde für die anwesenden Kiebitze.

(Matthias Trost, 12.09.2009)

Runde 1

Die Stadtmeisterschaft begann am 28. August. Unter 19 Teilnehmern ist Martin Valkyser der klare Favorit. Außenseiterchancen haben Christoph Krebel und Ulrich Dimmek.

In der ersten Runde gab es ausschließlich Favoritensiege. Bemerkenswert gut hielten sich Susanna Steinweg und Benedikt Schütz, mussten sich aber letztlich dennoch ihren favorisierten Gegnern geschlagen geben.

(td, 05.09.2009)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2008

Bericht Teilnehmerliste Paarungen und Ergebnisse Rangliste DWZ-Auswertung

Runde 7

Thomas Dickmann ist neuer Stadtmeister. In der letzten Runde verteidigte er die Tabellenführung mit einem dank optimaler häuslicher Vorbereitung relativ leichten Sieg gegen Bert Plischke. Die nach 17 Zügen auf dem Brett stehende Gewinnstellung war zu Hause mit Computerunterstützung ausgetüftelt worden, der Rest nicht mehr besonders schwierig.

Platz 2 ging an Uli Dimmek, der sich in der längsten Partie des Turniers in einem spannenden Endspiel nach 100 Zügen gegen Ingo Schilberg durchsetzte. Zuvor versäumte es Ingo allerdings, einen deutlichen Mittelspielvorteil zu verwerten.

Den dritten Platz erspielte sich Christoph Krebel, der ein solides Turnier absolvierte, aber in den Duellen mit Dickmann und Dimmek unglücklich agierte und unter Wert punktete. Holger May landete auf dem undankbaren vierten Platz, blieb aber ungeschlagen.

Herauszuheben ist der spielerisch gute Auftritt der beiden Nachwuchstalente Mickey Lucaßen und Moritz Adler, die mit je zwei Punkten in etwa die Erwartungen bestätigten, aber bei besserer Chancenverwertung deutlich weiter vorne gelandet wären.

Runde 6

In der ersten Hälfte eine sehr friedliche Runde. 4 von 5 Partien endeten unentschieden. Uli Dimmek nutzte die günstige Gelegenheit und setzte mit dem einzigen Sieg des Tages an die Spitze des Feldes.

Nachholpartien:

Die beiden Nachholpartien hatten es in sich. Mickey Lucaßen unterlag schließlich nach großem Kampf gegen Bert Plischke und Thomas Dickmann verschaffte sich mit einem hart erarbeiteten Sieg gegen Titelverteidiger Ingo Schilberg die beste Ausgangsposition im Titelkampf.

Runde 5

Keine großen Veränderungen an der Spitze. May neutralisiert Dickmann, hätte allerdings zwischenzeitlich eine Dame gewinnen können. Schilberg holt nach einem aus der Ferne betrachtet glatten Sieg gegen Plischke auf. Krebel - Dimmek endet nach turbulentem Kampf mit beiderseitigen Chancen und zuletzt klarer Gewinnstellung für Christoph in Zeitnot mit Remis durch Dauerschach.

Runde 4

Vier der fünf bisher gespielten Partien wurden erst im Endspiel entschieden. In allen Fällen verfügte der DWZ-stärkere Spieler über die bessere Technik und setzte sich aus ausgeglichenen bzw. sogar schlechteren Stellungen heraus durch.

Eine deutlichere Aufforderung, sich mehr mit Endspielen statt mit Eröffnungen zu beschäftigen, kann es kaum geben... Buchtipp: Mark Dworeckij "Die Endspieluniversität".

Neuer Spitzenreiter ist Thomas Dickmann (3,5 Punkte) vor Christoph Krebel, Ulrich Dimmek und Holger May (alle 3 Punkte)

Nachholpartien:

Mickey Lucaßen schaffte mit einem Sieg über Helmut Brehme den Anschluss an das Mittelfeld. Der eigentliche Knüller war jedoch der 6-stündige Krimi zwischen Ingo Schilberg und Manuel Heirich.

Zunächst verspielte Ingo in der Zeitnotphase vor dem 40. Zug eine strategisch günstige Ausgangslage und fand sich in einem sehr unbequemen Mittelspiel mit Minusbauern wieder. Die Verwertung des Vorteils erwies sich jedoch für den nun auf Sieg spielenden Manuel als äußerst schwierig, und so kam es, dass beide Akteure erneut unter Zeitdruck gerieten. Manuel konnte sich zwar ein gewonnenes Endspiel erarbeiten, hatte aber schließlich nur noch Sekunden auf der Uhr, um eine wegen seiner schlechten Königsstellung noch nicht ganz triviale Stellung mit KTS+B gegen K+T zu gewinnen. Ingo bot angesichts des sich abzeichnenden Dramas ein Remis an, Manuel lehnte ab und überschritt wenige Züge später die Bedenkzeit.

3. Runde

Das Top-Spiel gewann Tabellenführer Christoph Krebel gegen Titelverteidiger Ingo Schilberg. Thomas Dickmann bleibt nach einem Sieg gegen Volker Hemme-Unger härtester Verfolger.

2. Runde

Christoph Krebel liegt nach 2 Runden alleine in Führung. Er gewann gegen Norbert Hickl und konnte damit als Einziger seine beiden ersten Partien gewinnen. Holger May erkämpfte sich ein Remis gegen Ingo Schilberg. In allen anderen Partien setzten sich die Favoriten durch. Am längsten brauchte Thomas Dickmann gegen Manuel Heirich.

Die Nachholpartie aus Runde 1 zwischen Dickmann und Dimmek endete remis.

1. Runde

Titelverteidiger Ingo Schilberg musste lange kämpfen, setzte sich am Ende einer spannenden Partie jedoch gegen Matthias Trost durch. Christoph Krebel punktete relativ sicher gegen Krzysztof Szczepanski.

Helmut Brehme überraschte mit einem schönen Kombinationssieg gegen Bert Plischke, während Volker Hemme-Unger unerwartet gegen den Dinslakener Norbert Hickl den Kürzeren zog. Die beiden Nachwuchstalente Moritz Adler und Mickey Lucaßen zeigten gleich zu Beginn, dass sie mehr als nur Kanonenfutter sind. Moritz erkämpfte sich ein Remis gegen Manuel Heirich und Mickey unterlag nur knapp gegen Holger May.

Start

Die Stadtmeisterschaft begann am 12. September mit nur 14 Teilnehmern. Aussichtsreichste Kandidaten auf den Turniersieg sind neben Titelverteidiger Schilberg vor allem Dickmann, Krebel und Dimmek.

(td, 13.12.2008)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2007

Ingo Schilberg wird nach packendem Finale Stadtmeister

Die beiden entscheidenden Partien zwischen den vier noch im Titelrennen verbliebenen Kandidaten mussten wegen einer Grippewelle auf den 28.12. verlegt werden. Die Ausgangslage war diese:

Ingo führte mit einem halben Punkt vor Christoph, Manuel und mir. Ein Remis würde ihm bei Punktgleichheit gegenüber Christoph zum Turniersieg nach Wertung reichen, gegenüber mir aber nicht. Die drei anderen mussten gewinnen und auf das richtige Ergebnis am Nachbartisch hoffen.

Es wurde ein spannender Abend

Christoph lief mir in die häusliche Vorbereitung und beging früh einen groben Fehler, der gleich eine Figur kostete. Ich rechnete mit seiner sofortigen Aufgabe. Er dachte aber gar nicht daran mir diesen Gefallen zu tun, fand noch eine interessante Idee den Kampf fortzusetzen und erwischte mich damit voll auf dem falschen Fuß. Mein erster eigener Zug war prompt schlecht und Christoph erhielt Kompensation in Form von zwei Bauern und einer unsicheren Stellung meines Königs. Das konnte ja heiter werden.

Ingo und Manuel waren derweil deutlich ruhiger gestartet. Hier zeichnete sich ein langes und schwieriges Positionsgefecht ab. Bis kurz vor der Zeitkontrolle konnte sich keine Seite einen Vorteil erspielen, dann unterlief Manuel eine Ungenauigkeit, die zwei Tempi kostete. Ingo nutzte die Chance für den Vormarsch seines h-Bauern und erhielt starken Angriff.

Zuerst ging jedoch die Partie zwischen Christoph und mir zu Ende. Ich hatte die Lage nach den Eröffnungsturbulenzen halbwegs in den Griff bekommen und die Figur schien mir stärker zu sein als die beiden gegnerischen Bauern. In Zeitnot verkomplizierte Christoph die Lage noch einmal, eroberte auf Kosten seiner Königssicherheit einen dritten Bauern und zwang mich auf diese Weise, nach einem taktischen Gewinn zu suchen, den ich schließlich auch fand. Damit war klar, dass Ingo gewinnen musste.

Er behielt die Nerven und verstärkte nach überstandener Zeitnot systematisch seine Stellung, aber Manuel hielt dagegen, schnappte einen feindlichen Bauern und hoffte auf seine Verteidigungskünste. Letztlich erwies sich der Angriff jedoch als zu stark und Ingo konnte seine gute Turnierleistung mit einer schönen Kombination krönen und sich erstmalig den Titel des Stadtmeisters sichern.

Platz 2 ging an mich, Platz 3 an Ulrich Dimmek. Der lange Zeit führende Christoph Krebel kassierte zum Abschluss zwei Niederlagen nacheinander und fiel auf den undankbaren vierten Platz zurück.

Die Schlusskombinationen der beiden Schlüsselpartien sind sehenswert und befinden sich als Rätsel des Monats Januar auf der letzten Seite.

7. Runde (14. + 28.12.)

  1 Ingo Schilberg          -  Manuel Heirich         1-0

  2 Thomas Dickmann         -  Christoph Krebel       1-0

  3 Volker Hemme-Unger      -  Holger May             1/2

  4 Krysztof Szczepanski    -  Ulrich Dimmek          0-1

  5 Matthias Trost          -  Helmut Brehme          1-0

  6 Mirko Kupinski          -  Ivan Brajkovic         1-0

  7 Michael Graf            -  Berthold Plischke      0-1 KL

  8 Waldemar Graeb          -  Martin Schmitt         1-0 KL

  9 Juergen Weischenberg    -  Spielfrei              

ENDSTAND nach 7 Runden

                               Punkte  Buchholz

  1. Ingo Schilberg            6.0        25.5

  2. Thomas Dickmann           5.5        30.5

  3. Ulrich Dimmek             4.5        28.5

  4. Christoph Krebel          4.5        26.0

  5. Volker Hemme-Unger        4.5        25.5

  6. Manuel Heirich            4.5        23.0

  7. Holger May                4.0        21.5

  8. Matthias Trost            4.0        21.5

  9. Berthold Plischke         3.5        27.5

 10. Mirko Kupinski            3.5        26.0

 11. Waldemar Graeb            3.5        17.5

 12. Krysztof Szczepanski      3.0        27.0

 13. Helmut Brehme             3.0        25.5

 14. Juergen Weischenberg      3.0        20.5

 15. Ivan Brajkovic            2.5        20.5

 16. Michael Graf              2.0        21.5

 17. Martin Schmitt            1.5        25.0

 18. Helmut Kaldune        R   0.0         9.5

 

Sämtliche Teilnehmer spielen beim SV Wesel. Helmut Kaldune ist nach 3 Runden vom Turnier zurückgetreten.

Alle Ergebnisse befinden sich als PDF in der rechten Spalte.

 

(td, 29.12.2007)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2006

7. Runde (08.12.06)

Souveräner Sieger der diesjährigen Stadtmeisterschaft wurde Martin Valkyser, der das Turnier mit 6 aufeinander folgenden Siegen begann und sich nur in der Schlussrunde ein Remis gegen Christoph Krebel gönnte. Dahinter folgte lange Zeit gar nichts und dann ein sehr ausgeglichenes Verfolgerfeld.

Volker Hemme-Unger erkämpfte sich in der Schlussrunde noch den zweiten Platz, profitierte allerdings von einer glücklichen Auslosung und einem groben Patzer seines Gegners Bert Plischke, der dadurch auf den undankbaren vierten Platz zurückfiel. Platz drei ging wegen der besten Buchholz-Wertung an mich. Sieger der Jugend-Wertung wurde mangels Konkurrenz Christian Schumann, der aber auch ein sehr ordentliches Turnier spielte. Die Seniorenwertung 'Ü60' gewann Karl Trueson mit einem winzigen halben Buchholzpunkt vor Ivan Brajkovic.

Die letzte Runde verlief alles in allem sehr friedlich. In den 5 Remispartien wurde kaum noch gekämpft, Uli und ich produzierten mit 25 Zügen noch die inhaltsreichste davon. Die einzige wirklich spannende Partie gewann Ingo Schilberg im Königsangriff gegen Holger May. Plischke - Hemme-Unger sah anfangs auch sehr interessant aus, aber dann ließ Bert einfach einen Turm stehen.

Drei Spieler blieben das gesamte Turnier ohne Niederlage: Neben Turniersieger Martin Valkyser waren dies Christoph Krebel (+2 =5) und Manuel Heirich, der mit 7 Remisen einen wohl einmaligen Rekord in der Geschichte der Weseler Stadtmeisterschaften aufstellte.

ENDSTAND nach 7 Runden

                                       Punkte  Buchholz

  1. Valkyser Martin          SVW      6.5         28.0

  2. Hemme-Unger Volker       SVW      5.0         20.5

  3. Dickmann Thomas          SVW      4.5         32.5

  4. Plischke Bert            SVW      4.5         29.5

  5. Schilberg Ingo           SVW      4.5         26.5

  6. Krebel Christoph         SVW      4.5         25.0

  7. Dimmek Ulrich            SVW      4.0         23.5

  8. Schumann Christian       SVW      3.5         29.0

  9. Trueson Karl             SVW      3.5         27.0

 10. Brajkovic Ivan           SVW      3.5         26.5

 11. May Holger               SVW      3.5         24.5

 12. Szczepanski Krzyszto     SVW      3.5         23.5

 13. Schmitt Martin           SVW      3.5         22.0

 14. Trost Matthias           ---      3.5         22.0

 15. Heirich Manuel           SVW      3.5         22.0

 16. Brehme Helmut            SVW      3.5         18.5

 17. Kaldune Helmut           SVW      3.5         17.0

 18. Pawlowski Georg          SVW      2.5         25.0

 19. Graeb Waldemar           SVW      2.5         17.5

 20. Weischenberg Juergen     SVW      1.5         20.5

 21. Putzmann Werner          SVW      1.0         19.5

 22. Kuedde Robert            ---      1.0         18.0

 

Alle Ergebnisse und Zwischenstände stehen als PDF in der rechten Spalte zur Verfügung.

(td, 09.12.2006)

Offene Weseler Stadtmeisterschaft 2005

Nachdem im bisherigen Verlauf keiner der Favoriten überzeugen konnte, versprach die letzte Runde besonders spannend zu werden. Krzysztof Szcepanski und Uli Dimmek lagen einen halben Punkt vor Bert Plischke und Thomas Dickmann, alle anderen hatten zu viel Rückstand auf die Spitze. Außenseiter Szczepanski hatte es dank der besseren Wertung in der Hand, sich mit einem weiteren Überraschungssieg gegen Ingo Schilberg den Titel zu sichern. Dimmek war gegen Behnam Kamal klarer Favorit und damit wahrscheinlichster Siegkandidat. Plischke und Dickmann mussten ihre eigenen Partien gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen.

Thomas erfüllte seine Pflichtaufgabe gegen Helmut Brehme bereits nach einer guten Stunde. In einer hübschen Kurzpartie verblieb er nach einer kleinen Kombination mit deutlichem Materialvorteil und Helmut gab auf. Damit war für die anderen klar, dass sie ebenfalls gewinnen mussten.

Foto Nach gut 2 Stunden geriet Krzysztof gegen Ingo in eine sehr schlechte Stellung, musste die Qualität geben und verlor trotz langer Gegenwehr chancenlos. Die große Sensation blieb also aus. Bertholds etwas zu ungestümer Angriffsversuch gegen Manuel Heirich ging nach hinten los. Manuel wies überzeugend die Schwächen des schwarzen Aufbaus nach und gewann seinerseits im Königsangriff. Also war auch Bert aus dem Rennen. Im alles entscheidenden Spiel hatte Uli Dimmek gegen Behnam Kamal bereits in der Eröffnung eine gute Chance ausgelassen, frühzeitig alles klar zu machen, stand auch danach lange Zeit besser, fand aber keinen Weg, die gegnerische Stellung zu knacken. Behnam verteidigte sich sehr genau und glich die Stellung nach und nach aus. Als nach über 4 Stunden Spielzeit alle anderen Partien längst beendet waren, musste Uli schließlich in das inzwischen unvermeidbare Remis einwilligen.

Sieger eines verrückten Turniers war damit Thomas Dickmann (Foto). Denkbar knapp, mit nur 5 Punkten aus 7 Partien und nur aufgrund der etwas besseren Buchholz-Wertung. Etwas unglücklich Zweiter wurde Ulrich Dimmek, der genauso viele Punkte holte wie der Turniersieger und auch gegen genau die gleichen Gegner schwächelte. Die eigentliche Überraschung war Krzysztof Szczepanski auf Platz 3, der die beiden Erstplatzierten besiegen konnte, aber nicht konstant genug spielte, um ganz nach vorne zu kommen. Die Seniorenwertung gewann Herbert Schmitthöfer von den SF Katernberg mit guten 4,5 Punkten, der Jugendpreis ging an Jürgen Weischenberg (3 Punkte).

Alle Ergebnisse und die Abschlusstabelle befinden sich in der rechten Spalte.

Ich stelle gerne auch schöne Partien von euch ins Netz. Ihr müsst sie mir nur geben.

(td 11.12.2005)

Offene Stadtmeisterschaft 2004

Topfavorit Martin Valkyser konnte seinen Titel bei der Stadtmeisterschaft erfolgreich verteidigen. In einem jederzeit spannenden Turnier blieb kein Teilnehmer ohne Niederlage und die Entscheidung fiel erst in der letzten Runde.

Da gab sich Martin Valkyser mit einem Kurzremis gegen Holger May zufrieden und behielt am Ende aufgrund der besten Buchholz-Wertung tatsächlich die Nase knapp vorne.

Thomas Dickmann besiegte Ingo Schilberg in einer interessanten Angriffspartie und kam ebenso wie der Turniersieger auf 5,5 Punkte. Ingo, der bei einem Sieg das Turnier gewonnen hätte, fiel auf Platz 3 zurück.

Der Seniorentitel ging an Ivan Brajkovic (4 Punkte) vor Helmut Brehme (3,5), dem auch ein abschließender Sieg über Bert Plischke nichts mehr nützte.

Bester Jugendlicher war Jürgen Weischenberg mit 3 Punkten.

Die Abschlusstabelle und alle Spielpläne befinden sich im Download-Bereich.

(td 11.12.2004)

Martin Valkyser gewinnt Stadtmeisterschaft 2003

Die letzte Runde brachte auf den Spitzenplätzen keine große Änderung mehr. Martin Valkyser begnügte sich zum Abschluss mit einem Remis gegen Frank Dubbratz, kam damit auf 6 Punkte und hielt die beiden schärfsten Konkurrenten Marc Schlette und Thomas Dickmann (beide 5,5) sicher auf Distanz. Letztere lieferten sich ein spannendes Fernduell um den zweiten Platz. Marc legte mit einem glatten Sieg gegen Bert Plischke vor, Thomas quälte sich mehr als 5 Stunden, um Manuel Heirich in einem schwierigen Endspiel niederzuringen. Vergeblich, die Bucholz-Wertung entschied knapp zu Gunsten von Marc. Für die positive Überraschung des Turniers sorgte Alexander Pawlowski, der sich mit 5 Punkten den alleinigen 4. Platz erkämpfte und damit den Jugendpreis gewann. Der Preis für den besten Senior (über 60) ging an Helmut Behme mit 3 Punkten.

(td 13.12.2003)

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