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Andere Turniere 2014

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Gocher Nachlese (1)

von Christoph Krebel

Gocher Nachlese (2)

von Christoph Krebel

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Turnierberichte 2014: Leverkusener Weihnachtsschnellturnier  Nikolausturnier  St.Martinsturnier  Bad Harzburg  Büsum  Deutsche SeniorenM.  Gocher Open  Schach 960  Krefelder Pfingst-Open  Hünxer Gemeindemeisterschaft  Bad Wörishofen  Pfalz-Open  NSV-Blitzeinzelmeisterschaft  NSV-Blitzmannschaftsmeisterschaft  Bezirkseinzelmeisterschaft  Straelen 
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36. Offenes Weihnachtsschnellturnier in Leverkusen

Beim 9-rundigen Schnellschachturnier in Leverkusen spielten Krzysztof und ich uns schon einmal für Straelen ein. Die Hinfahrt bei Schnee und Eis war abenteuerlich, aber wir umschifften einige Verkehrsunfälle und kamen heil und sogar pünktlich an.

Das Turnier war mit 76 Teilnehmern, darunter die beiden GM Epishin und Hausrath sowie die IM Morawietz und Klundt, gut besetzt. Die beiden Großmeister dominierten das Turniergeschehen eindeutig. Epishin gewann schließlich mit 8,5 Punkten vor Hausrath (8). Der Rest des Feldes wurde von IM Morawietz angeführt.

Ich erwischte gleich in der ersten Runde mit dem erst 10-jährigen Idris Asadzade (DWZ 1526) einen unangenrhmen Gegner, den ich nach hartem Kampf knapp schlagen konnte. Trotz einer etwas dummen Niederlage in der zweiten Runde (Bauern eingestellt) spielte ich ein kämpferisch sehr gutes Turnier, das einzige Remis ergab sich erst in der letzten Runde und war keineswegs geschoben. Ich musste gegen Karsten Keller (ELO 2216) unbedingt gewinnen, um noch ein Preisgeld zu bekommen, opferte in ausgeglichener Stellung etwas zu optimistisch einen Bauern und hatte am Ende einer heissen Schlacht etwas Glück, dass meine Initiative zum Dauerschach reichte. Gegen 6 stärkere Gegner erzielte ich in ausnahmslos gehaltvollen und hart umkämpften Partien immerhin 2,5 Punkte und hatte nur gegen IM Klundt ein Gefühl der Chancenlosigkeit. Das die 5,5 Zähler am Ende nur zu Platz 20 reichten war Pech. Drei meiner Gegner stiegen vorzeitig aus dem Turnier aus und ruinierten so meine Wertung. Ansonsten wäre Platz 12 und das Preisgeld für den zweitbesten Spieler unter DWZ 2000 durchaus drin gewesen.

Krzysztof spielte ebenfalls ein gutes Turnier. Drei seiner Gegner landeten zum Schluss unter den Top 10, und zumindest gegen Dragos Ciornei hatte er ernsthafte Remischancen. Am Ende reichte es zu 4,5 Zählern und einem guten 34. Platz. Das wäre Platz 1 in der Kategorie unter 1600 gewesen, aber leider hat Krzysztof ein paar DWZ-Punkte zuviel.

(td, 28.12.2014)

Vereinsinternes Sankt Martinsturnier der Senioren

Beim "Sankt-Martins-Senioren-Kaffeeklatsch-Schnellschach-Pokalturnier" ging es mehr um einen schönen gemeinsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen als um sportliche Meriten.

Ich durfte als Jungsenior erstmals teilnehmen und wurde bereits auf der Einladung mit einem handschriftlichen "Hallo alter Sack" freundlich willkommen geheißen. Insgesamt fanden sich 10 Mitspieler und einige weitere Kaffee-und-Kuchen-Gäste ein und es wurde ein schöner Nachmittag.

Dies lag besonders an dem leckeren selbstgebackenen Kuchen, der liebevollen Tischdekoration und der stilvollen Bewirtung durch Oskar und Florian.

Ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Konditorinnen Elisabeth Lüdtke, Elisabeth de Temple, Frau Ebbers und Uschi Görtzen, sowie an Heinz Görtzen für Organisation und Turnierleitung.

Beim Schnellschach ließen die älteren Senioren den jüngeren den Vortritt. Ich durfte gewinnen, Zweiter wurde Bert Plischke vor Krzysztof Szczepanski und Andrej Rataj.

(td, 12.11.2014)

15. Bad Harzburger Open

Berthold und ich reisten gemeinsam ins 400 km entfernte Bad Harzburg, um an dem dortigen Schachturnier teilzunehmen und den alten Vereinskollegen Marcus Dehn mal wieder zu sehen. Atmosphäre und Spielbedingungen im Bündheimer Schloss waren ausgezeichnet, die Bewirtung exzellent.

8 Runden in 5 Tagen beim Open ließen allerdings wenig Raum für Freizeitaktivitäten, Bert hatte im Seniorenturnier 2 Partien weniger und daher 2 freie Nachmittage, die er nutzte, um die Bäder des Kurorts zu erkunden.

Spielerisch lief es bei mir ordentlich, am Ende wurde es Platz 23, was in etwa den Erwartungen entsprach. Die 6 Partien gegen zum Teil stark unterbewertete Jugendliche hatten ein gutes Niveau. Drei Siege bei nur einer Niederlage gegen den angehenden IM und späteren Turnierzweiten Dmitrij Kollars und zwei umkämpfte Remispartien entsprachen in etwa den DWZ-Erwartungen. Ein gleichaltriger 1800er wurde in einer Kampfpartie niedergerungen. Ja, es wäre ein gutes Turnier gewesen, wenn da nicht die verflixte 4. Runde gewesen wäre, in der ich durch einen Rechenfehler ein gewonnenes Turmendspiel gegen einen 1700er noch verlor. Besonders ärgerlich, weil ich die richtige Gewinnidee hatte, sie aber falsch herum ausführte. Unterm Strich kostete dies 12 DWZ-Punkte.

Bert spielte ein gutes Turnier, wurde 15. und gewann 16 DWZ-Punkte hinzu. Er spielte sehr spannende Partien, in Erinnerung ist mir ein Läuferopfer auf h7, gefolgt von einem Turmopfer geblieben, nach welchem der gegnerische König bis nach e5 flüchten musste. Diese Partie endete schließlich mit einem Dauerschach. Dazu kamen drei Siege und zwei Niederlagen. Seine beiden Niederlagen gegen den späteren Turniersieger IM Evgenij Piankov und einen starken 2000er waren noch nicht einmal nötig. Letztere kostete ihn ein Preisgeld.

(td, 12.11.2014)

Und was war mit Marcus? Hier sein Bericht:

 

In der letzten Woche fand das Bad Harzburg Open statt (8 Runden), an dem außer mir noch Roman vom Königsspringer Braunschweig teilnahm.

4 Titelträger (1 GM, 2 IM, 1 FM) und ein zukünftiger (Dmitrij Kollars, 2280 ELO) mit dabei.

Platz 12 für mich in der Startrangliste, insgesamt 90 Teilnehmer. Ziel war für mich, in die TOP 10 zu kommen.

Nach zwei Siegen saß mir (Schwarz) in Runde 3 der russische IM Grishchenko (300 ELO Unterschied) gegenüber. Im 14.Zug stellte ich einen Bauern ein, und konnte aufgeben. Absolute Kackstellung, auch noch Läuferpaar weg, vollkommen eingeschnürte, hoffnungslose und aussichtslose Lage ohne jede Perspektive, Fritz: +3.2. Na gut, ein paar Züge mache ich noch, dachte ich mir. In der Folge verlor ich zwar kein weiteres Material, aber optisch machte alles keinen guten Eindruck. Aber es war auch nicht total verloren, auf den ersten Blick jedenfalls. Es begann ein Spiel der Fesselungen. (Seine letzte selbst eingebrockte (45. Lf6) rettete mir das Leben.) Der Russe gewann im Verlauf zwar noch mehr Raum, im 41.Zug steht sein Freimehrbauer mittlerweile auf d6, aber er tauschte vorher Figuren, was mir Entlastung brachte. Mir war nicht klar, wie sein Bauer durchlaufen sollte, und fraß 2 Bauern. Doppelturm und Läufer- Endspiel. Augenscheinlich kann er sich nicht entfesseln, ich sah nur noch erzwungene Remisvarianten, (bestätigt Fritz, leichter Vorteil für Schwarz sogar, vermutlich können meine verbundenen Bauern einfach durchlaufen !), auch der IM sah keine Möglichkeiten mehr – Remis !

In der vierten Partie gegen Frank Roeberg (2250 ELO) war sicherlich mehr drin, aber ich war nach dem vorherigen Drama mit einem Remis zufrieden. Die Abendpartie gewann ich glücklich, weil mein Königs-Angriff etwas ungenau war, aber er konnte nicht alle Folgen abschätzen. In der 6.Runde hatte ich Weiß gegen Jens Schulz (2210 ELO). Diesmal lief meine Vorbereitung komplett ins Leere, nach dem Eröffnungs-/Mittelspielverlauf konnte ich maximal Remis erreichen. Gegner spielte sehr genau, und gewann verdient. Abends dann erfolgreich gegen einen Youngster ins Endspiel abgewickelt.

Die Auslosung zur letzten Runde ergab die 5.Schwarzpartie für mich, und auch noch gegen den stärksten möglichen Gegner, FM Oliver Uwira.

Meine Wunscheröffnung kam jedoch aufs Brett: Chaos Counter Attack, bzw. Dzindzi-Indisch (ECO Code A40) 1. d2-d4 g7-g6 2. c2-c4 Lf8-g7 3. Sb1-c3 c7-c5 4. d4-d5 Lg7xc3+ 5. b2xc3 f7-f5 (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Dzindzichashvili ).

FM Uwira hatte relativ ungestüm mit 7.h4, 11.g4 reagiert. Aber ich habe ähnliche Gegenchancen am Damenflügel, das machte mir nichts aus, ich fand die schwarze Stellung nicht so schlecht wie die weiße.

Sein König irrte bei ein wenig zu viel Frischluft in der Mitte umher, und meiner stand zwar auch dubios, aber noch relativ sicher.

Bereits nach 23 Zügen stand ich auf Gewinn, was ich wusste, aber noch ins Ziel bringen musste.

20 Züge später war der 5.Platz erreicht ! Erster wurde GM Ivanov, Zweiter Jungtalent Kollars, Dritter IM Grishchenko und Vierter IM Jugelt.

Roman musste leider wegen Krankheit nach der 5.Runde aussteigen.

(md, 12.11.2014)

Offene Senioren-Meisterschaft von Schleswig-Holstein 25.9.-3.10.2014

Im erstaunlich belebten Nordsee-Watt-Bad Büsum trafen sich 104 ältere Schachspieler, z. T. mit Ehefrauen, auch meine, zu einem sehr netten Turnier. Es siegten H.-W. Ackerman (Rostock, früher Dortmund, DWZ 2214) und H. Hassenrück (Gladbeck, 2217) mit je 7,5/9 und die vielseits bekannten Katernberger W. Rosen und W. Nautsch gewannen die Nestoren­wertung (Ü74).

In den ersten 4 Runden erzielte ich nur 3/4 gegen Schwächere (DWZ 1550 - 1700) und hatte dabei noch Glück in einem eigentlich falsch abgewickeltem Endspiel. Doch dann folgten erfreuliche 3/5 gegen Starke: 1 gegen einen allerdings schwach spielenden DWZ 1900er; 0 gg. 2035; 0,5 gg. 2106; 1 gg. 2018 ; 0,5 gg. 2072. Beim Remis gg. 2106 = Willy Rosen liegt die Bewertung bei +2.2 für mich, aber alle Schwerfiguren und weitere Figuren waren noch auf dem Brett...

Insgesamt ergab das für mich Platz 16 und 41 DWZ-Punkte dazu.

(bp, 08.09.2014)

Deutsche Senioren-Meisterschaft August 2014 in Bad Neuenahr

In diesem quantitativ und qualitativ starken Turnier traten vom SV Wesel an: Christoph Krebel (Gegner-DWZ-Schnitt 2008 !) und ich (Berthold, gegen 1942). Beide erzielten wir "nur" 4 Punkte aus 9, verbesserten uns aber trotzdem: Christoph, gesetzt an Platz 106 wurde 119., aber mit einem DWZ-Plus von 11 P., und ich gesetzt an 152 wurde 124. (mit + 21, die ich beim Sommerpokal aber gleich wieder im Verein ließ!).

Jurij Vasiljev (SF Moers) blieb in seinem DWZ-Rahmen von 1995 und belegte mit 5,5 Punkten Platz 43.

(bp, 08.09.2014)

XXV. Gocher Open

Bei der diesjährigen 25. Ausgabe des Gocher Opens waren wir wieder wie im Vorjahr mit 7 Spielern vertreten: Christoph, Thomas, Jerzy, Krzysztof, Stefan, Christian und ich (Oskar). Jerzy hatte sich dafür ein Zimmer im nahe gelegenen Hotel gebucht, Krzysztof, Stefan und Christoph sind jeden Morgen angereist und Thomas, Christian und ich hatten uns wie schon in anderen Jahren – dann aber mit wechselnder Belegung – eine Ferienwohnung in Goch gebucht, um das Wochenende ganz dem Spaß am Schach zu widmen.

 

Jerzy hatte beim letztjährigen Turnier sein Open-Debüt gegeben und direkt einen Ratingpreis gewonnen. Diesen Erfolg wollte er wiederholen und ging mit Ehrgeiz an seine Partien heran. Natürlich musste er bei einem so starken Teilnehmerfeld wie man es jährlich in Goch sieht, ein paar Rückschläge hinnehmen, konnte jedoch am Schluss starke 7 Punkte erreichen (in Goch gibt es 3 Punkte für einen Sieg und 1 für Remis – nach klassischer Zählweise hat er also 2,5 / 7 erspielt) und verfehlte so den 2. Platz in der Wertungsgruppe unter 1600 nur knapp nach Feinwertung. Als Belohnung gab es aber satte 33 DWZ-Punkte!

Krzysztof SzczepanskiAuch Krzysztof spielte ein starkes Turnier. Nach leichten Startschwierigkeiten und etwas Glück beim „Pflichtsieg“ in Runde 2 fand er ins Turnier und erspielte sich gegen starke Gegnerschaft (unter anderem Remis gegen einen 2000er) 8 Punkte (3/7). Bei den Analysen seiner Partien merkte man, dass Krzysztof viele seiner Stellungen gut verstanden hatte.

Für Stefan wechselten sich Schatten (Niederlage gegen 1300er) und Licht (Sieg gegen 1900er) ab, pendelten sich insgesamt aber aus, sodass er am Schluss mit 9 Punkten (3/7 ohne Remis) in etwa seine DWZ-Erwartung erreichte. Dabei fiel auf, dass er für seine Verhältnisse selten rochierte und oft seinen h-Bauern in aggressiver Weise vorschob und seine Stellungen häufig recht dynamisch waren.

In unserer 3er-WG mit Thomas und Christian blitzten wir zum Teil bis in die Nacht hinein und wurden am Freitagabend auch noch von den Schachfreunden des Uedemer Vereins, die am Open teilnahmen, zu ihrem Vereinsabend inklusive stark besetztem Blitzturnier eingeladen. Es hat viel Spaß gemacht und gerade das Blitzen in Uedem wird gerne nächstes Jahr wiederholt, doch hatte es auch seinen Preis: Ausgeschlafen kamen wir nicht ans Brett und gerade Thomas war ab dem 3. Tag etwas mitgenommen. Zusätzlich bekam er im Turnier eine Reihe starker Nachwuchsspieler vorgesetzt, gegen die er seine Schwierigkeiten hatte – angefangen in Runde 1, als er vom 12-jährigen Schweizer Duke Kreutzmann besiegt wurde. Mit 2 Siegen und 3 Remis erspielte er sich 9 Punkte (3,5/7) und verliert eine Menge DWZ-Punkte, jedoch muss dieses Ergebnis relativiert werden: Die Qualität seiner Partien war besser, als man durch die Resultate vermuten würde und seine Gegner gewannen im Durchschnitt (!) fast so viele DWZ-Punkte dazu, wie er verlor – Sein junger Gegner aus Runde 1 mit +107 sogar die meisten aller Teilnehmer!

Auch ich spielte ein schwaches Turnier. In der ersten Runde durfte ich an Brett 1 gegen den Elo-Favoriten IM Jacek Stopa spielen, wurde dort aber chancenlos zusammengeschoben, verpatzte in der nächsten Runde ein besseres Endspiel zum Verlust und stand in Runde 3 sogar gegen einen 1300er breit (was ich zum Glück noch drehen konnte). Danach stabilisierte ich mich mit 2 Remis und konnte am letzten Tag mit 2 Siegen mein Turnier noch halbwegs retten. Meine französische Musterpartie mit Schwarz in der Schlussrunde war zwar die einzige wirklich überzeugende, die ich in diesem Turnier spielen konnte, dennoch stimmt sie mich trotz vorheriger Patzer und DWZ-Verlust versöhnlich.

Christian legte direkt in Runde 1 mit einem Sieg gegen einen 2100er vor und spielte bis zum Schluss ein starkes Turnier gegen – bis auf eine Ausnahme – durchweg starke Gegner. In der letzten Runde beging er leider sein erstes unglückliches Versehen. Eine gewonnene Stellung auf dem Brett, spielte er die nicht ganz gewonnene Abwicklung, die ihm ein Endspiel mit Mehrqualität bescherte, das sich als äußerst mühsam – wenn überhaupt gewinnbar – herausstellte. Durch dieses Remis in der Schlussrunde erspielte er sich 11 Punkte (4/7) und schlitterte nach Feinwertung haarscharf am Ratingpreis in seiner Gruppe vorbei. Ein Sieg hätte ihm den alleinigen 1. Platz in der Gruppe unter 1900 gebracht. So gab es zumindest noch 35 DWZ-Punkte.

Christoph KrebelNochmal stärker als Christian konnte allerdings Christoph aufspielen, der in bestechender Form war und 3 Titelträger vorgesetzt bekam, gegen die er hervorragende 50% holte! Gegen FM Heiko Kummerow strich er dabei einen vollen Punkt ein, hatte auch gegen WFM Hanne Goossens gute Gewinnchancen, bevor er leider ins Remis einwilligen musste und erst gegen den jungen Schachtrainer IM Jonathan Carlstedt sollte er positionelle Federn lassen. Angestachelt durch die Aussicht auf einen Mannschaftspreis zauberte er selbst in der Schlussrunde aus sehr remisiger Stellung noch einen Sieg und erreichte eine 2200er-Leistung (+36 DWZ), wurde bester Weseler und konnte mit 13 Punkten (4,5/7) sogar noch den 2. Platz in der Wertungsgruppe unter 2100 gewinnen!

Mit dem erhofften 2. Platz in der Mannschaftswertung wurde es leider nichts, dafür hätten in der letzten Runde mindestens 2 Partien besser laufen müssen, doch spielten 4 von 7 teilnehmenden Weselern ein starkes Turnier und wir boten insgesamt eine gute Vorstellung.

Den Gesamtsieg in der Einzelwertung sicherte sich nach bärenstarker Leistung der Hochneukircher Michael Coenen mit 6 Siegen und einem Remis in der Schlussrunde. Auf die Plätze verwies er dabei IM Nikolas Lubbe, IM Karl-Heinz Podzielny, IM Bosko Tomic, Harald Frericks und den erst 15-jährigen Dmitrij Kollars.

 

Das Turnier in Goch bleibt mit hervorragenden Turnierbedingungen, einer schönen Umgebung, guter Organisation, vielen Rating- und Sachpreisen und einer Menge freundlicher und humorvoller Schachspieler nach wie vor eines der attraktivsten Open, die man in unserer Nähe spielen kann!

 

(ob, 10.09.2014)

Offenes Rapid-Turnier im Schach 960

Mit 14 Teilnehmern war es ein recht kleines Turnier, aber wir hatten einige sehr interessante Gäste und es hat allen viel Spaß gemacht.

IM Mikhail Zaitsev gewann souverän vor dem Rheinhausener Eugen Heinert und dem Elberfelder Gerhard Arold. Letzterer setzte sich im Stichkampf um Platz 3 gegen Thomas Dickmann durch, der damit bester Weseler war. Den Jugendpreis sicherte sich der Rheinhausener Christian Roth, der mit einem Sieg in der letzten Runde den 5. Platz der Gesamtwertung erreichte.

(td & sc, 18.06.2014)

Krefelder Pfingst-OpenFoto: Vor dem Turniersaal

Es waren dreieinhalb im wahrsten Sinne des Wortes heisse Schachtage in Krefeld. Die gemeinsamen Fahrten mit Stefan, Avdi und Markus haben viel Spaß gemacht und ich hatte auch richtig Lust auf Schach.

Nach hervorragendem Start mit 2,5 aus 3, darunter einem Remis gegen den 2200er Spyrou verlor ich eine fürchterliche Kurzpartie gegen den sehr starken Bernhard Nagel, kämpfte mich nachmittags mit der längsten Partie des Tages und einem dramatischen Blitzfinish wieder zurück ins Turnier, um dann am nächsten Morgen mein persönliches Waterloo zu erleben. Volodymyr Mikhlychenko stellte mir mehr Probleme, als ich an diesem Vormittag verkraften konnte - das erste bereits vor der Partie: seinen Namen unfallfrei auf dem Partieformular zu notieren ;-). Am Ende verlor ich völlig den Faden und kassierte eine ebenso überflüssige wie verdiente Niederlage, die mich um den Genuss brachte, die letzte Runde auf der Bühne gegen einen der Großen spielen zu dürfen. Der nachmittägliche Sieg war Balsam für meine geschundene Seele, aber auch stark von der Turniermüdigkeit meines Gegners Hubert Thevessen begünstigt, der schon in der Eröffnung fehlgriff.

Foto: Unter dem VariantenbaumIch war insgesamt mit meinem Spiel zufrieden und verpasste mit Platz 3 in meiner Ratinggruppe nur hauchdünn einen Preisgewinn.

Markus spielte ein gutes Turnier, hatte nach 5 Runden 2,5 Punkte auf seinem Konto, danach jedoch etwas Lospech und keine Chance gegen zwei starke 1700er den für einen Ratingpreis noch fehlenden Zähler zu holen. Avdi startete mit drei Niederlagen miserabel, streute danach einen kurzen Zwischenspurt ein und verlor am letzten Tag wieder beide Partien.

Stefan war nicht so glücklich mit seinem Spiel. An fehlendem Kampfgeist lag es nicht, aber der Funke sprang nicht so Recht über und er verlor zweimal aus ausgeglichener Stellung gegen deutlich schwächere Gegner. Er wirkte etwas müde und ich hatte den Eindruck, dass er mehr unter dem schwül-heissen Klima litt als er zugeben mochte.

Das Foto unter dem Variantenbaum stammt von dem besten Grefrather Buchhändler und seelenverwandten Schachneurotiker Karl Groß und ist auf seiner Facebook-Seite trefflich kommentiert: "Rundenpause beim Pfingst - Open des Krefelder Schachklubs, wo 124 Teilnehmer eine Hitzeschlacht zu bestehen haben. Schachspieler lieben die Natur, vor allem, wenn ein stämmiger Variantenbaum in der Nähe ist.". Mein Baumpartner Peter Ludwig analysierte übrigens erfolgreicher als ich und nahm zwei IMs ein Remis ab.

Turniersieger wurde FM Ingemars Jesse vor Schachlegende Karl-Heinz Podzielny.

(td, 10.06.2014)

Offene Hünxer Gemeindemeisterschaft

Liebe Schachfreunde,

die Hünxer Gemeindemeisterschaft 2014 ist abgeschlossen.

Ein herzlicher Glückwunsch gilt den Siegern des Turniers:

  1. Hünxer Gemeindemeister 2014 – Senioren:                Robert Link (SCFB Hünxe)
  2. Hünxer Gemeindemeister 2014 – Senioren:                Markus Lengtat (SV Dinslaken)
  1. Hünxer Gemeindemeister 2014 – Junioren:                Philip Brockhaus (SV Dinslaken)
  2. Hünxer Gemeindemeister 2014 – Junioren:                Markus Müller (SV Wesel)

Die Pokalverleihung findet am Sonntag, den 29. Juni 2014 um 11:00 Uhr im Spiellokal des TV Bruckhausen statt. Ich würde mich freuen euch alle dort begrüßen zu dürfen.

Die Pokale werden durch die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Schilling übergeben.

Das Turnierbulletin mit allen Partien wird euch in Kürze zugehen.

Ich bedanke mich abschließend bei allen Teilnehmern für das harmonische Turnier und hoffe euch im kommenden Spieljahr in den Räumen des Schachclub Freibauer Hünxe zur Gemeindemeisterschaft 2015 wieder begrüßen zu dürfen.

(Steffan Uhlenbrock, 24.06.2014)

Bericht vom Schachfestival Bad Wörishofen 21.-29.3.2014

Beim Open starteten 202 Teilnehmer, darunter 5 junge gutaussehende WGM und WIM sowie 12 männliche GM. Es gewann nicht der nur viertplatzierte Elofavorit Epishin (2545), sondern Aloyzas Kveinys (2530), und GM Romuald Mainka aus Dortmund landete nur auf Platz 19.

Bei den 118 Senioren setzte sich etwas überraschend Hans-Joachim Neese (DWZ 2031) aus Hennef mit 7,5 Punkten vor dem Senioren-Seriensieger Dr. Baum, 7 Punkte, sowie Udo Goy durch.

 

Zu meinem Spiel: 4 leichte und schnelle Siege gegen Schwächere (ca. 1600 - 1700), aber ohne Chance gegen Stärkere: Lainburg (2031) und Neese trotz dessen Eröffnungspatzers, dabei hatte ich Neese vor 2 Jahren noch besiegt. - Gegen die Leute aus meinem "Einzugsbereich" gab's 1/3, und somit kaum eine DWZ-Verbesserung. Aber immerhin traten bei mir ganz ungewohnte Defensiv­qualitäten zu Tage:

Gegen Huhn (1759) konnte ich nach krassem Bock im 9. Zug (auch 8. und 10. waren schlecht) die verlorene Partie mit lauter meist "einzigen" Notzügen und gegnerischer Hilfe noch bis zum 30. Zug schleppen, bevor ein weiterer Fehler von mir entschied. Und gegen 1828 bzw. 1928 konnte ich mich nach frühen strategischen Fehlern mit dem Rücken zur Wand stehend jeweils allmählich befreien und sogar Gewinnchancen erhalten, willigte aber erschöpft in Remisen ein.

(Bert Plischke, 02.04.2014)

5. Pfalz-Open in Neustadt an der Weinstraße

Über die Karnevalstage machten Stefan (Christen) und ich (Oskar Braun) uns auf in das schöne Neustadt an der Weinstraße um dort das 5. Pfalz-Open mitzuspielen. Wir hatten eine Wohnung im Herzen Neustadts gebucht, so dass wir jeden Morgen bei einem Spaziergang zum Spielort Gelegenheit hatten, Konzentration zu sammeln und abends den Kopf wieder frei zu kriegen. Doch neun Runden an viereinhalb Tagen verprachen ein hartes Programm zu werden und tatsächlich hatten wir außer diesen Spaziergängen nicht viel Zeit um etwas von der Stadt oder der Umgebung zu sehen.

Für uns beide war es die bis dahin größte Veranstaltung dieser Art: Es wurden ein A- und B-Turnier und ein Seniorenturnier organisiert mit insgesamt sage und schreibe 433 Teilnehmern! Alleine im A-Turnier (in dem wir beide mitspielten) starteten 232 Spieler. Und nicht nur diese großen Teilnehmerzahlen waren beeindruckend, sondern auch die Besetzung: Im A-Turnier nahmen etwa 40 Titelträger teil, davon 8 Großmeister unter denen sich sogar 2 Spieler mit einer Elo jenseits der 2600 befanden (Vladimir Baklan und Oleg Korneev).

Stefan begann sein Turnier mit 2 Niederlagen gegen deutlich stärkere Gegner, wie sie bei solchen Turnieren nunmal vorkommen, wurde dann an das Ende der Paarungsliste gelost und konnte überzeugend gewinnen. Auch wenn dies ein "Pflichtsieg" war, war es doch immerhin der erste Punkt in einem stark besetzten Turnier. Danach wurde er wieder hochgelost und bekam abermals 2 stärkere Gegner. Während er in der 4. Runde noch die Segel streichen musste – allerdings nach langem zähem Kampf – konnte er in Runde 5 seine Igelstellung zusammenhalten und erreichte ein Remis. Es folgte wieder eine Niederlage nach langem Ringen und so standen nach 6 Runden 1,5 Punkte zu Buche. In Runde 7 verlief die Partie auf Augenhöhe und das Endspiel war lange Zeit Remis, doch als sein Gegner in einem wichtigen Moment nicht aufpasste, nutzte Stefan seine Chance eiskalt und strich den vollen Punkt ein. Als Belohnung wurde er wieder hochgelost und musste sich geschlagen geben, bevor in der letzten Runde wieder ein schlagbarer Gegner wartete. Stefan unterlief ein Eröffnungsfehler, doch anstatt es konsequent auszunutzen, ließ sein Gegenspieler den Vorteil entschlüpfen und Stefan geriet langsam aber sicher in ein etwas besseres Turmendspiel. Dort hätte er seinem Gegner zwar wohl ein paar mehr Steine in den Weg legen können, aber das Remis am Schluss geht voll in Ordnung und so erreichte Stefan 3 Punkte aus 9 Spielen, beendete das Turnier im Bereich seines Platzes in der Startliste und blieb mit einem minimalen DWZ-Verlust in der Erwartung. Schachlich war er ganz zufrieden, aber nicht übermäßig begeistert. Kurzum: Ordentlich gespielt und ordentliche Ergebnisse erreicht.

Mein Gegenspieler in der ersten Runde gab mir nach ausgeglichenem Partieverlauf ein paar taktische Gelegenheiten und so konnte ich das Turnier überraschend mit einem Sieg beginnen. In Runde 2 hatte ich dann Glück, dass mein Gegner – der mich eigentlich überspielt hatte – in chaotischer Situation während seiner Zeitnot seine klare Gewinnfortsetzung nicht durchrechnen konnte und so in das Remis durch Stellungswiederholung einwilligte. In der nächsten Partie jedoch wendete sich das Blatt: Nun war es an mir, meinen Gegner zunächst zu überspielen, um dann bei knapper werdender Zeit ein paar Fehlentscheidungen zu treffen und doch noch die Niederlage erleiden zu müssen. Die 4. Partie wurde ein schnelles Remis nach gewöhnlicher Eröffnung, doch nun sollte es mit meinem guten Schach für den Rest des Turniers vorbei sein. In den Runden 5 und 6 kam ich schon mit Problemen aus den Eröffnungen und ließ mich auseinander nehmen, bevor ich in der 7. Partie gegen einen 11-jährigen 1700er antreten durfte. Von diesen "Kampfkindern" gab es bei dem Turnier erstaunlich viele und ich war gewarnt und spielte aufmerksam. Tatsächlich ließen wir beide ein paar bessere Chancen aus und als ich bemerkte, dass mein Gegenspieler sehr ordentliche Kompensation für seinen Minusbauern bekommen würde, bot ich Remis, was auch angenommen wurde. Aber das nächste "Kampfkind" wartete schon, nun bekam ich einen 10-jährigen 1500er zugelost. Lange hatte ich einen positionellen Vorteil, bevor ich einen einfachen taktischen Fehler machte und in Nachteil geriet. Mein Gegner – der nach eigener Aussage gegen mich die beste Partie seines Turniers spielte – hatte Respekt vor meiner DWZ und bot mir Remis an, gerade als wir beide einen forcierten Übergang in ein Endspiel berechnen konnten, in dem er eine dauerhafte Initiative besitzen würde. Zum Abschluss gab es in Runde 9 noch eine strategische Fehleinschätzung von mir und wieder ließ ich mich überspielen. Damit erlangte ich wie Stefan auch 3 Punkte, was für mich allerdings ein eher schlechtes Ergebnis und einen DWZ-Verlust von 23 Punkten bedeutete. Natürlich bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden, doch mein gespieltes Schach empfand ich insgesamt als Ok: Ich habe wenige taktische Fehler gemacht, nur eine grobe strategische Fehleinschätzung in Runde 9 begangen und sah eröffnungstechnisch nur 2 Mal mit Schwarz gegen Katalanisch alt aus – doch die Ergebnisse haben in den letzten 5 Runden einfach nicht mehr gestimmt.

Das A-Turnier wurde vom Favoriten GM Vladimir Baklan mit 7,5 Punkten gewonnen, der gegenüber dem punktgleichen GM Sebastian Bogner die bessere Feinwertung hatte. Dahinter folgten 5 Spieler mit 7 Punkten, unter ihnen die junge Inderin Soumya Swaminathan, die mit einer Elo unter 2300 den erlauchten GM-Kreis aufmischte, auch gegen einen 2600er (GM Oleg Korneev) Remis halten konnte und sich damit eine IM-Norm erspielte.

Auffallend war die erstaunlich große Anzahl spielstarker Jugendlicher und Kinder, die ich so noch bei keinem anderen Open erlebt habe. Stefan jedoch meinte, dass das Rhein-Main Open in Bad Homburg ein ähnliches Bild liefert. Vielleicht liegt es in der Natur solch großer Turniere, dass sie viele starke Spieler – auch Jugendliche – anlocken, vielleicht ist aber auch die Jugendförderung in den dortigen Gegenden (Frankfurter Raum, Pfalz, etc,) einfach besser?!

Insgesamt ein schönes Turnier, das auch nächstes Jahr für uns wieder in Frage kommen wird.

(ob, 26.03.2014)

NSV Blitzeinzelmeisterschaft

Bei der Niederrhein-Meisterschaft im Blitzschach erreichte Thomas Dickmann in einem starken Feld einen guten 15. Platz unter 36 Teilnehmern.

Turniersieger wurde IM Christof Sielecki, der sich im Stichkampf gegen Michael Coenen durchsetzen konnte. Die beiden weiteren Qualifikationsplätze für die NRW-Meisterschaft sicherten sich IM Lars Stark und FM Marcel Harff.

(td, 15.03.2014)

NSV Blitzmannschaftsmeisterschaft

Dabei sein ist alles! Für das stark ersatzgeschwächte Weseler Team (Oskar Braun, Christian Schumann, Stefan Christen und Krzysztof Szczepanski) reichte es bei der Niederrheinmeisterschaft nur zum 20. und letzten Platz.

(bp & td, 27.01.2014)

Bezirkseinzelmeisterschaft

BEM-2013/14 QualifikantenDie Bezirkseinzelmeisterschaft 2013 / 2014 ist beendet.

Qualifiziert haben sich:

  1. Johannes Westermann
  2. Richard Zahn
  3. Andreas Walter
  4. Martin ten Huf

Stichkampfe um 1. / 2. Platz:

  • Westermann  - Zahn  1,5 : 0,5
  •  

     

    Stichkampf um 3. – 5. Platz:

    1. Walter            2,5 Pkt.
    2. ten Huf           2,0 Pkt.
    3. Christen          1,5 Pkt.

    BEM-2013/14 TeilnehmerJugendpreis:

    1. Konstatin Cebulla

    Rating Preise:

    1. Ulrich Mitschke (unter TWZ 1700)
    2. Melanie Iwanecki (unter TWZ 1400)

    Ich wünsche allen Teilnehmer weiterhin viel Erfolg in der laufenden Schachsaison und hoffe euch zur nächsten Einzelmeisterschaft des Schachbezirkes Kreis Wesel e.V. wieder begrüßen zu dürfen.

    Beste Grüße
    Steffan Uhlenbrock
    (sc & td, 22.01.2014)

    Schnellschachturnier Straelen

    Mit einem zwar ansehnlichen, mit 17 Köpfen gegenüber den vergangenen Jahren jedoch etwas kleinerem Aufgebot machten wir uns auf den Weg, den im Vorjahr errungenen Mannschaftspokal beim Straelener Schnellschachturnier zu verteidigen. Fast hätten wir den Pokal im Vereinsheim vergessen, aber Uli Dimmek erwies sich als guter Vereinsvorsitzender und erinnerte gerade noch rechtzeitig an das fehlende Stück. Wir wussten natürlich vorher, dass die Pokalverteidigung schwierig werden würde, aber als der Rheydter SV sage und schreibe 38 Schachspielern anmeldete war klar, dass wir bestenfalls um Platz 2 kämpfen konnten.

    Diesen errangen wir am Ende tatsächlich knapp vor den Delegationen aus Katernberg, Rheinhausen und Dinslaken.

    Beste Einzelergebnisse:

    (td, 08.01.2014)

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