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Saison 2018/19

Mannschaften

Wegen einer Neuorganisation im Verband erhöht sich die Zahl der Aufsteiger aus VL und VK signifikant. Dies und weitere interessante Neuerungen sind NSV-Ausschreibung und der NSV-Klasseneinteilung zu entnehmen.

(td, 18.08.2018)

Zum aktuellen Bericht aus der Verbandsliga Verbandsklasse Bezirksklasse Viererpokal

Verbandsliga Niederrhein, Gruppe 2

07.04.19 (Runde 8): OSC Rheinhausen - SV Wesel 4,5:3,5

In Rheinhausen fuhren wir erstmalig in dieser Saison nach einem knappen Kampf als Verlierer nach Hause.

An einem strahlend schönen Frühlingstag hätte beiden Teams ein 4:4 gereicht, um sich sicher für die neue Regionalliga zu qualifizieren. Es spricht für die sportliche Haltung aller Beteiligten, dass dieses Thema gar nicht erst angesprochen wurde.

Alex und ich gerieten bereits früh in Schwierigkeiten. Er verlor gleich die ganze Partie, was gegen Heiko Schanzenbach (DWZ 2050) keine Schande ist. Ich geriet nach ungenauer Eröffnungsbehandlung unter schrecklichen Druck, verlor nach einer Kombination meines Gegners einen Bauern und kämpfte bereits früh einen ziemlich hoffnunglosen Kampf. Niklas war dafür gut aus den Startlöchern gekommen und auch Jan erhielt bald die Initiative. An den übrigen Brettern konnte ich die Lage nicht einschätzen. Manuel nahm nach 20 Zügen in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot seines Gegners an.

Mein Gegner spulte seine Gewinnstellung schnell und sicher herunter, so dass in unserer Partie die Zeitkontrolle bereits nach 3 Stunden erreicht war. Als die Uhr umsprang bekam ich statt einer Stunde nur 30 Minuten hinzu. Ich reklamierte und wir einigten uns darauf, den Kampf sicherheitshalber an allen Brettern kurz zu unterbrechen, um die Einstellung sämtlicher Uhren zu überprüfen. Tatsächlich lag auch bei den anderen die gleiche fehlerhafte Einstellung vor. Nach diesem kurzen Aufreger ging der Kampf weiter.

Die nächste Entscheidung fiel dann bei Niklas, der sich zwischenzeitlich selbst in Schwierigkeiten gebracht hatte, nach einigen ungenauen gegnerischen Zügen aber schließlich doch noch gewinnen konnte. Kurz darauf konnte Jan einen Mattangriff inszenieren und uns mit 2,5:1,5 in  Führung bringen. Leider nicht sehr lange, denn ich musste nach 57 Zügen endlich aufgeben. Christoph einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis und beim Stand von 3:3 spielten nur noch Dieter und Ingo.

In beiden Partien herrschte erhebliche Zeitnot und der Kampf war völlig offen.

Ingo wickelte in ein schwieriges damenloses Mittelspiel ab, in welchem er über 2 Türme und 7 Bauern verfügte und sein Gegner Turm plus Läuferpaar und 5 Bauern hatte. Vielleicht nicht die beste Entscheidung.

Dieter hatte eine Figur für 2 Bauern gewonnen, stand aber passiv und es war überhaupt nicht klar, ob er Vorteil hatte oder nicht. Vielleicht hätte er zuvor doch die Figur zurückgeben und ein vorteilhaftes Dame+Turm-Mittelspiel anstreben sollen.

Ingo verlor in Zeitnot den Faden und seine Bauern gingen nach und nach verloren. Nach dem 40. Zug war seine Stellung eine Ruine und die Partie ging nach einer weiteren Stunde Spielzeit schließlich verloren. Dieter hatte also wieder einmal die letzte Partie. Leider hatte er in Zeitnot einen taktischen Trick ausgelassen, der ihm einen Bauerngewinn beschert hätte. Dachten wir zumindest in der Analyse nach der Partie. Der Computer fand später auch hier Ausgleich für Schwarz. Dieter musste sich nun jedenfalls mit einer verschachtelten Stellung herumquälen, in welcher ihm schließlich nichts anderes blieb, als seine Mehrfigur wieder zurückzugeben. Das entstandene Turmendspiel war jedoch leider ausgeglichen und Eugen Heinert verteidigte sich souverän. Schließlich musste Dieter in das Remis einwilligen und wir hatten verloren.

Es war dennoch ein guter Kampf, nur dieses Mal war das Glück eben nicht auf unserer Seite. Das Ergebnis ist aber kein Beinbruch und mit der gezeigten Leistung können wir leben. Im letzten Spiel brauchen wir nun ein Unentschieden gegen Ratingen III, um den Aufstieg abzusichern.

(td)

17.03.19 (Runde 7): SV Wesel - Sgem. Hochneukirch 4,5:3,5

Der Ersten gelang heute ein ebenso wertvoller wie glücklicher Sieg gegen Hochneukirch. Wertvoll, weil wir damit mit einem Bein in der neuen Regionalliga stehen. Glücklich, weil wir eigentlich hätten verlieren müssen.

Von Anfang an lief es heute etwas anders als sonst. Dieter hatte nicht die letzte Partie, sondern war als erster fertig. Ein Schwarzremis gegen Norbert Eßer ist aber natürlich völlig okay. Kurz darauf dann auch ein Remis bei Christoph.

Danach die erste Entscheidung gegen uns. Oskars Eröffnungsexperiment verlief unglücklich, sein Gegner spielte allerdings auch sehr stark. Manuel gelang kurz darauf der Ausgleich. Ich hatte etwas Glück, dass mein Gegner seine vorteilhafte Stellung nicht konsequent genug ausspielte und konnte kurz vor der Zeitkontrolle einen starken Gegenangriff aufziehen. Mehr als eine Zugwiederholung kam aber nicht dabei heraus. 2,5:2,5.

Christian, Uli und Ingo spielten noch. Uli hatte ein chancenreiches Endspiel mit Mehrbauern, Ingo stand mit drei Minusbauern jenseits von gut und böse. Die Entscheidung würde also wohl bei Christian fallen.

Und es lief nicht gut. Durch eine böse Erkältung gehandicapt verlor Christian in aussichtsreicher Stellung völlig den Faden und stellte zum Schluss eine Figur ein. 2,5:3,5. Das sah nach der Vorentscheidung aus.

Uli verwertete zwar kurze Zeit später seinen Mehrbauern zum Sieg, aber Ingo stand immer noch auf Verlust. Er wehrte sich jedoch mit allem was er hatte gegen die drohende Niederlage.

Der Gegner verlor seine Sicherheit, ließ seinen König an den Rand drängen, und Ingo stiftete mit seinem Turm und den beiden Leichtfiguren soviel Unruhe wie er nur konnte. Bei fortschreitender Zeit und unter dem Druck, die entscheidende Partie zu spielen, wurde der Gegner sichtlich nervös und auch objektiv war es auf einmal kein simpler Gewinn mehr. Schließlich glaubte er, den entscheidenden Durchbruch gefunden zu haben und opferte zwei Bauern für eine Kombination. Dabei übersah er jedoch, dass Ingo den letzten Bauern mit Schach schlagen konnte. Mit einem Königszug wäre die Partie nun remis gewesen, aber das Unglück nahm seinen Lauf. Stattdessen gab er das vermeintlich entscheidende Turmschach, welches jedoch wegen seines im Schach stehenden Königs ein unmöglicher Zug war. Es Griff die "berührt-geführt-Regel", der Turm musste zur Abwehr des Schachgebots auf ein anderes Feld gestellt werden, auf welchem er einfach verloren ging. Die Partie und das gesamte Match waren gekippt. Ingo machte wenig später den Sack zu und gewann die Partie.

Sicherlich ein glücklicher Sieg für uns, aber kämpferisch war es einmal mehr eine gute Leistung des gesamten Teams.

Aus den beiden letzten Wettkämpfen gegen Rheinhausen und Ratingen III genügt nun ein Unentschieden, um den Aufstieg zu sichern.

(td)

Verbandsklasse Niederrhein, Gruppe 2

24.03.2019 (Runde 7): SV Wesel II - SG Nettetal 4:4

Die drei letzten Runden bestreitet die 2. Mannschaft gegen Vereine aus dem unteren Tabellendrittel. Entsprechend wichtig sind die Wettkämpfe. Heute waren wir zumindest teilweise erfolgreich, im Nachhinein war das 4:4 wohl auch leistungsgerecht. Nettetal spielte fast in Bestbesetzung, während wir mit Armin und Florian zwei - allerdings recht spielstarke – Ersatzleute aufboten.

Diesmal war ich als erster fertig. 17 Züge und etwas mehr als 2 Stunden dauerte es, bis ich ein Remisangebot meines Gegenüber annahm. Nach ungewöhnlicher Eröffnungsbehandlung bekam ich einen Doppelbauern, erhielt aber das Läuferpaar. Das reichte, um gutes Gegenspiel zu erhalten, zumal Jürgen Daniel mit seinem König in der Mitte geblieben war. Mal sehen, was die Analyse zeigt. Zu diesem Zeitpunkt standen alle recht solide. Markus geriet allerdings nach einem vorübergehenden Läuferopfer seines Kontrahenten in Schwierigkeiten und musste erst die Qualität, später noch einen Bauern geben, ehe er aufgab. Inzwischen hatte Florian einen schönen Angriff entwickelt und stand überlegen und auch Michael spielte eine gute, strategisch klug angelegte Partie. Die nächste Entscheidung fiel bei Armin in ausgeglichener Stellung mit remis und auch Alex konnte einen Freibauern nicht verwerten und musste in die Punkteteilung einwilligen. Inzwischen war Matthias gegen seinen spielstarken Gegner ins Hintertreffen geraten und musste nach Qualitäts- und Bauernverlust die Segel streichen. Noch angeschlagen von einer Erkältung hatte er sich der Mannschaft zur Verfügung gestellt; alle Achtung! Trotzdem hoffte ich auf einen Sieg, denn Florian kam zwar mit seinem Angriff nicht durch, hatte aber ein objektiv gewonnenes Turmendspiel mit 3 gegen 1 Bauern. Michael konnte einen Freibauern auf die 7. Reihe bringen und erzwang damit den "Anschlusstreffer" zum 2,5 zu 3,5. Krzysztof hatte inzwischen aus einer sehr remislichen Stellung ein sehr gut stehendes Turmendspiel mit Mehrbauern gemacht, weil der Gegner nicht die besten Züge in der Verteidigung spielte. Leider musste Florian dann nach einem Fehlzug, der den Turmtausch herbeiführte und einen Bauern verlor, ins Remis einwilligen. Schade!

Krzysztof musste sich dann aber nicht mehr lange mühen und schaffte mit seinem Sieg noch den verdienten Ausgleich. Mit unseren beiden nächsten Gegnern sind wir nun punktgleich und stehen nur aufgrund der etwas besseren Brettpunkte auf einem Nichtabstiegsplatz.

(ud)

24.02.2019 (Runde 6): SG Neuss - SV Wesel II 2:6

Gegen Neuss hatten wir uns vorher wirklich etwas ausgerechnet, denn obwohl sie auf Rang 4 der Tabelle stehen, haben sie fast nur gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte gespielt. Die beiden ersten Bretter der Gastgeber kamen wegen einer Wagenpanne ca. 1/4 Stunde zu spät, was aber keine großen Auswirkungen hatte.

Bei meinem ersten Rundgang standen dann alle Weseler Bretter solide oder sogar schon besser. Es lief auch richtig gut, denn nach 2 Stunden gingen wir bereits 3:0 in Führung. Zuerst gewann Alex, der 2 Bauern gewonnen hatte. Sein Gegner gab frustriert auf, obwohl jeder Spieler noch 3 Figuren außer den Bauern hatte und man sicher noch hätte weiter spielen können. Besonders erfreulich, dass Markus seinen ersten Sieg holte. Sein Neusser Gegenüber hatte eine sehr offene Stellung auf beiden Flügeln, aber ein mächtiges Bauernzentrum. Markus spielte das sehr diszipliniert und erzwang die Aufgabe. Unser Ersatzmann Avdi machte es ihm dann nach. Er hatte zunächst die Qualität gewonnen, dann gab der Gegner noch eine Leichtfigur um evtl. mit einem starken Freibauern noch Gegenchancen zu erhalten. Avdi konnte den Bauern  mit einem Zug stoppen und drohte gleichzeitig ein undeckbares Matt.

Dann erhielt Matthias ein Remisangebot, was er annehmen konnte bei dem Stand. Aber auch seine Stellung mit 3 zentralen Bauern machte einen hervorragenden Eindruck. Krzysztof hatte eine undurchsichtige Stellung mit verteilten Chancen und bei mir hatte ich eine günstige Abwicklung gewählt, die mir eine Turmverdoppelung auf der einzigen freien Linie garantierte. Es störte nur ein schwarzer Freibauer auf c4. Bert hatte nach einem Standard-Qualitätsopfer Gegenspiel erhalten und konnte dann durch einen schönen Zug einen ganzen Turm erobern, aber sein Gegner verteidigte sich hartnäckig. Nur Josef hatte seine ausgeglichene Stellung etwas verdorben und spielte mit Turm und Mehrbauern gegen 2 Leichtfiguren. Ich sah die Partie als verlustträchtig an, als ich  dann ein Remisangebot in einer Stellung bekam, die ich für mich als besser einschätzte. Gleiches passierte am Nebenbrett bei Krzysztof , was mich dann ebenfalls zur Annahme animierte, denn dadurch war der Mannschaftssieg gesichert. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass Josef schon ein Remisangebot angenommen hatte, hätte ich weitergespielt. Die Analyse zeigte bei dem geplanten Zug + 1,5 Bauerneinheiten für ich, bei dem besten Zug sogar 1,74. Die geplante Erwiderung meines Kontrahenten mit Damentausch erbrachte dann sogar 1,84 BE.

So spielte dann noch Bert, der seinen Materialvorteil dann sicher verwertete und das 6:2 sicher stellte.

Damit sind unsere Chancen auf einen Klassenerhalt natürlich weiter gestiegen, auch wenn Neuss immer noch 2 Punkte mehr als wir auf dem Konto hat..

(ud)

Bezirksklasse

10.03.19 (Runde 7): SK Xanten II - SV Wesel III 0,5:7,5

...

10.02.19 (Runde 6): SV Wesel III - SF Moers IV 6:2

Zum Auftakt der Rückrunde übernahm die Dritte die Tabellenführung.

Mit Abstand erfolgreichster Spieler ist Florian Ebbers, der auch seine sechste Partie in Folge gewinnen konnte.

(td)

Viererpokal

16.12.18 (Runde 2): SV Wesel - SF Moers 0,5:3,5

Der SV Wesel verabschiedete sich mit einem ganz schwachen Auftritt aus dem Pokal. Thomas Dickmann stellte im 16. Zu einzügig eine Qualität ein, Oskar Braun verlor ein haltbares Turmendspiel, Manuel Heirich wurde von Jurij Vasiljevs überspielt und Armin Becker sorgte mit einem Remis wenigstens für einen halben Ehrenpunkt.

(td)

11.11.18 (Runde 1): SV Wesel - FC Viktoria Alpen 4:0

In der Besetzung Dickmann, Braun, Krebel , Schumann gelang gegen Alpen ein standesgemäßer Sieg. Lediglich am 1. Brett war es recht knapp und die Entscheidung fiel erst in der Zeitnotphase.

Das Halbfinale gegen Moers findet am 16.12. statt.

(td)

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