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Mannschaften

Saison 2018/19

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Wegen einer Neuorganisation im Verband erhöht sich die Zahl der Aufsteiger aus VL und VK signifikant. Dies und weitere interessante Neuerungen sind NSV-Ausschreibung und der NSV-Klasseneinteilung zu entnehmen.

(td, 18.08.2018)

Zum aktuellen Bericht aus der Verbandsliga Verbandsklasse Bezirksklasse Viererpokal

Verbandsliga Niederrhein, Gruppe 2

14.10.18 (Runde 2): SF Heinsberg - SV Wesel 4:4

Die weite Reise nach Heinsberg hat sich zumindest teilweise gelohnt. Am Ende eines packenden Wettkampfes konnten wir gegen einen starken Gegner ein Unentschieden retten.

Anfangs lief es ganz gut. Die Stellungen von Alexandr, der bei seinem Debüt in der Ersten gleich einen starken Gegner erwischte, und von Manuel wurden sehr schnell scharf, Erwin stand nach anspruchsloser Eröffnungsbehandlung seines Gegners bereits früh recht gut und Dieter opferte bald einen Bauern für Angriff. Die übrigen Partien waren in dieser Phase noch relativ ausgeglichen.

Erwin hatte nach etwa 2 Stunden seinen Gegner überspielt und uns in Führung gebracht, Oskar eine Qualität erobert. Das sah gut aus.

Christoph bot deshalb in ausgeglichener Stellung remis an, was sein Gegner glücklicherweise ablehnte, denn schon bald drehte sich das Blatt gegen uns. Zunächst geriet Alexandr, der seine Entwicklung zu Gunsten struktureller Erwägungen vernachlässigt hatte,  in einen heftigen Angriff und musste aufgeben. Ich bekam ein Remisangebot, das ich schlecht ablehnen konnte, da ich sah, wie mein Gegner bei Fortsetzung der Partie in Vorteil kommen würde. Also 1,5:1,5.

Als nächster musste sich Manuel geschlagen geben. In einer extrem spannenden Stellung mit zwei offenen Königen hatte sein Gegner leider die besseren Argumente. Aber eine tolle Partie von beiden. Kurz darauf unterlief Oskar in Zeitnot ein Fehler, nach welchem die gegnerischen Figuren ungehindert in seine Stellung eindringen konnten. Als er aufgeben musste schien der Kampf gelaufen zu sein. 1,5:3,5 gegen uns und die drei noch offenen Partien verhießen nicht viel Gutes. Nirgends standen wir besser und eine Niederlage im Bereich zwischen 2:6 und 3,5:4,5 zeichnete sich ab.

Bei Christoph stand ein relativ ausgeglichenes Mittelspiel auf dem Brett, in dem beide Spieler noch über Dame, Springer und ein paar Bauern verfügten. Wahrscheinlich remis.

Dieter hatte noch einen zweiten Bauern ins Geschäft gesteckt, sein Gegner verteidigte sich jedoch umsichtig, gab einen Bauern zurück und die Partie driftete in ein trotz Minusbauer remisliches Turmendspiel. Dieter musste noch um den halben Punkt kämpfen.

Bei Niklas stand das Brett in Flammen. Er hatte einen Turm investiert und dafür einen gefährlichen Freibauern auf der siebten Reihe erhalten. Leider war auch sein Gegner nicht untätig gewesen und hatte ein mindestens ebenso gefährliches Freibauernpaar auf der 2. und 3. Reihe gebildet. Objektiv betrachtet stand Niklas auf Verlust, aber die Lage war kompliziert und beide Könige standen sehr luftig.

Christoph spielte sehr solide und hatte das Glück des Tüchtigen. Sein Gegner verkalkulierte sich und auf einmal stand es nur noch 2,5:3,5. Wir waren wieder im Geschäft.

Nach 5 Stunden war es bei Dieter dann endlich remis und Niklas hatte beim Stand von 3:4 die letzte Partie. Sein Gegner übersah im weiteren Verlauf neben einigen schwierigen Gewinnzügen auch eine gute Gelegenheit, die Stellung bequem zu vereinfachen (das wäre wohl mindestens Remis gewesen, was den Heinsbergern ja gereicht hätte) und ließ stattdessen seinen König an den Rand drängen. Es wurde spannend. In unübersichtlicher Lage und knapp bei Zeit spielten am Ende beide auf Matt und es war schließlich Niklas, der ein hübsches Motiv erspähte und gewann.

Zum Schluss war der Punktgewinn sicherlich glücklich für uns, andererseits hatten zuvor auch wir unsere Chancen nicht gut genutzt. Mich freut besonders, dass heute neben den beiden jüngsten auch unser ältester Spieler gewinnen konnte. Das spricht für eine gute Mischung im Team.

Beim nächsten Mal geht es am 18.11. zu Hause gegen Vonkeln.

(td)

Verbandsklasse Niederrhein, Gruppe 2

07.10.18 (Runde 2): Ronsdorfer SV - SV Wesel II 3,5:4,5

In der 2. Runde mussten wir nach Ronsdorf. Mirko hatte in der Woche abgesagt und Josef war verhindert. Wir konnten Avdi einsetzen. Leider kam eine Viertelstunde vor dem Treffen die Absage von Markus wegen Krankheit. Also mussten wir zu 7. fahren und ließen Brett 1 frei. Ronsdorf trat bis auf Brett 2 in Bestbesetzung an.

Ich stand die ersten Züge sehr gedrückt und konnte erst nach einer Stunde einen kompletten Rundgang machen. Alle standen mindestens gleich, obwohl ich die Eröffnungsvariante von Matthias nicht kannte und er einen Bauern weniger hatte – und das war ein gedeckter Freibauer auf c6. Er machte aber keinen unzufriedenen Eindruck. Bert hatte mit Holländisch einen Königsangriff aufgebaut und Alex spielte gegen einen Isolani auf d5 und hatte großen Druck. Avdi war gut mit Schwarz aus der Eröffnung herausgekommen. Michael hatte früh eine Qualität gewonnen, dafür aber seinem Gegner das Läuferpaar überlassen müssen. Als erster bekam dann Matthias ein Remisangebot, was er nach Rücksprache annahm. Auf der Rückfahrt erzählte er, dass der Bauernverlust gar nicht geplant war und er über das Remis sehr froh war. Er hatte aber trotzdem interessantes Gegenspiel erhalten.

Dann gewann Alex durch nicht parierbare Mattdrohung und glich zum 1,5:1,5 aus. Avdi steuerte dann einen weiteren Punkt bei. Sein Gegner versuchte sich an einem Figurenopfer am Königsflügel, aber Avdi verteidigte die Stellung, gewann 2 Bauern und die Partie. Wir gingen dann sogar mit 3,5:1,5 in Führung, als Michael einen schönen Zwischenzug fand, der mindestens eine Figur gewann. Leider machte dann Bert in einer wirklich guten Stellung in Zeitnot Fehler und verlor.

Jetzt spielten noch Krzysztof und ich. Etwa um den 20. Zug rum konnte ich mich befreien und auf dem Königsflügel gutes Gegenspiel gegen einen rückständigen Bauern erhalten. Er hatte sich frühzeitig auf einen Angriff am Königsflügel festgelegt, der aber nach beiderseitiger langer Rochade nicht zum Tragen kam. Mein Ronsdorfer Kontrahent fand nicht die besten Zügen, so dass ich immer mehr in Vorteil kam. Die Umstellung kostete zu viel Zeit. Ich hatte das Läuferpaar, das ich dann aber zurückgab, um nach Damentausch in ein gleichfarbiges Endspiel mit gutem gegen schlechten Läufer abzuwickeln. Ich bekam zwischenzeitlich 2 Remisangebote, die ich aber mit Blick auf die noch laufenden Partien ablehnte. Da wir jeder noch 2 Türme hatten, war ein Gewinnversuch nicht einfach und mit Risiken verbunden.

Krzysztof hatte in der Eröffnung einen isolierten Doppelbauern zugelassen. Im Mittelspiel konnte er nicht viel herausholen und musste am Ende bei gleichen Bauern aber schlechterer Stellung mit seinem Läufer gegen den verbleibenden Springer ums Remis kämpfen. Dies gelang und ich konnte meinem Gegner Remis anbieten, was dieser annahm. Fritz zeigte zum Ende einen Vorteil von 0,53 für mich, da ich einen Freibauern auf der h-Linie geschaffen hatte, während mein Kontrahent immer noch seinen rückständigen Bauern hatte. Bei korrekter Verteidigung wäre der Gewinnversuch noch eine schwierige Sache gewesen. So kamen wir zu unserem ersten Sieg.

(ud)

Bezirksklasse

14.10.18 (Runde 2): SV Wesel III - SK Xanten II 7:1

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(td)

Viererpokal

11.11.18 (Runde 1): SV Wesel - FC Viktoria Alpen

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(ob)

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