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Mannschaften

Saison 2018/19

Mannschaften

Wegen einer Neuorganisation im Verband erhöht sich die Zahl der Aufsteiger aus VL und VK signifikant. Dies und weitere interessante Neuerungen sind NSV-Ausschreibung und der NSV-Klasseneinteilung zu entnehmen.

(td, 18.08.2018)

Zum aktuellen Bericht aus der Verbandsliga Verbandsklasse Bezirksklasse Viererpokal

Verbandsliga Niederrhein, Gruppe 2

17.02.19 (Runde 6): SG Meiderich/Ruhrort - SV Wesel 3,5:4,5

Mit einem knappen Sieg in Meiderich bleibt die Erste auf Regionalliga-Kurs. Erneut war es ein sehr enger Kampf, aber dieses Mal hatte ich den Eindruck, dass auch ein etwas höherer Sieg möglich gewesen wäre.

Nach ausgeglichener Startphase gab es zunächst 4 Remisen von Niklas, Manuel, Oskar und Christoph. Danach ging es zur Sache.

Ich verlor nach gut drei Stunden eine Figur und konnte nur noch im Trüben fischen, war aber an diesem Tag der Einzige, der Probleme hatte. Dieter, Erwin und vor allem Ingo standen sehr gut. Ingo setzte sich schließlich im Königsangriff durch und brachte uns in Führung.

Erwin hatte sich ebenfalls eine klare Gewinnstellung erspielt, versäumte es jedoch, seinem König rechtzeitig ein Luftloch zu verschaffen. Der Gegner bekam dadurch Gegenspiel und schließlich reichte eine kleine Ungenauigkeit, um die Partie zum Remis zu verderben. Ich stand derweil hoffnungslos und musste eine halbe Stunde nach der Zeitkontrolle aufgeben. 3,5:3,5.

Zum Dritten Mal in Folge hatte Dieter eine Must-Win-Situation in der letzten laufenden Partie. Zum dritten Mal gewann er. Vielleicht hatte er die Stellung in Zeitnot nicht optimal behandelt, sein großer Vorteil schrumpfte zunächst zu einem kleinen. Aber Dieter behielt einen Mehbauern und vor allem Spielchancen auf beiden Flügeln. Nach langem manövrieren unterlief seinem Gegner schließlich der entscheidende Fehler, und wir hatten den Kampf gewonnen.

(td)

13.01.19 (Runde 5): SV Wesel - Elberfelder SG II 4,5:3,5

Das neue Jahr begann mit einem knappen Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Elberfeld vielversprechend.

Nach ruhigem Auftakt - in drei Partien stand das Londoner System zur Diskussion - wurde es zum Schluss ein heisser Kampf mit mehreren spannenden Zeitnotschlachten.

Jan bekam bereits kurz nach der Eröffnung ein Remisangebot. Zu diesem Zeitpunkt wollte er mit Schwarz gegen einen starken Gegner nicht zuviel riskieren und nahm an. Ingo gewann bald darauf eine Figur für zwei Bauern und Christian erspielte sich eine sehr schöne Angriffsstellung. Manuel und Niklas standen etwas unter Druck, Oskar stand etwas besser, Dieter in einer sehr ruhigen Stellung ausgeglichen und bei mir war es zweischneidig. Im weiteren Verlauf geriet Niklas immer mehr unter Druck, dafür standen Christian und Ingo immer besser. Nach ungefähr drei Stunden war Niklas komplett überspielt und musste aufgeben, eine halbe Stunde später glich Christian aus.

Von den übrigen Partien bekam ich nicht mehr viel mit, da ich nach ungeschickter Partieanlage schlecht stand und auch auf der Uhr unter Druck geriet. Im 24. Zug strandete mein Läufer auf h1, bei gegnerischen Bauern auf f3 und g4 war klar, dass er von dort nie wieder wegkommen würde. Es gab aber noch Schwindelchancen gegen den relativ offenen gegnerischen König und beide Seiten waren mit rund 10 Minuten für die letzten 16 Züge in Zeitnot.

Derweil hatte Manuel remisiert und es stand 2:2. Oskar bekam ebenfalls ein Remisangebot, prüfte kurz die Stellungen der anderen, befand das Ingo auf Gewinn und Dieter besser stand und nahm an. Aber auch Ingo war inzwischen stark in Zeitnot, fand nicht die richtige Fortsetzung und auf einmal war seine Partie wieder völlig offen. Unter Zeitdruck verlor er schließlich den Faden, landete in einem Endspiel mit Springer gegen drei Bauern und musste schließlich sogar aufgeben. 2,5:3,5.

Dafür lief es bei mir gut. Mein Gegner verpasste eine aussichtsreiche Fortsetzung, danach zettelte ich eine wilde und vermutlich nicht ganz korrekte Attacke gegen seinen König an und in Zeitnot war er es schließlich, der als erster daneben griff. Im 40. Zug überschritt er in verlorener Stellung die Bedenkzeit und es stand 3,5:3,5.

Schon wieder hatte Dieter die letzte Partie. Ein gutes Omen für uns. Mit Dame plus Läuferpaar gegen Dame plus Läufer und Springer stand er geringfügig besser und es wurde eine lange Partie. Systematisch erhöhte Dieter den Druck auf die gegnerische Stellung, irgendwann wurden die Damen getauscht und schließlich gewann er einen Bauern. Das Endspiel war immer noch schwierig, aber gegen Ende der 6. Stunde wurde vor allem beim Gegner die Zeit immer knapper. Bereits im Blitzmodus wurde die vorletzte Leichtfigur getauscht und es zeigte sich, dass Dieter im verbliebenen Endspiel mit L+2B gegen L+B eine taktische Lösung in petto hatte, die den Gewinn erzwang. Also 4,5:3,5 für uns.

Der Erfolg war im Kampf um einen der begehrten Aufstiegsplätze dringend nötig. Hinter den mit 10 Punkten überlegen führenden SF Düsseldorf folgen 5 Teams punktgleich mit 6 Mannschaftspunkten. Wir sind aufgrund der schlechteren Brettpunkte aktuell weiterhin nur Sechster, haben aber bereits gegen SFD gespielt.

(td)

Verbandsklasse Niederrhein, Gruppe 2

20.01.2019 (Runde 5): SV Wesel II - Uedemer SC II 3:5

Unser Gast, die 2. Mannschaft aus Uedem, blieb auch heute ungeschlagen. Ohne unser ehemaliges Mitglied Reinhard traten sie sonst in Bestbesetzung an. Leider hatte Mirko am Donnerstag abgesagt, ansonsten waren wir komplett.

Die erste Stunde war ich noch hoffnungsvoll, denn alle standen ordentlich. Michael hatte einen Bauern auf a7 gefressen und bekam erfolgreich seinen Springer dort wieder raus. Bert hatte nach langer Rochade einen Bauernsturm am Königsflügel inszeniert, der sehr gut aussah. Alles andere war in der Remisbreite. Bei meinem nächsten Rundgang sah ich gerade, wie Michael auf a1 einen ganzen Turm einfach einstellte. Schachblindheit; der Läufer auf g7 war auch ganz weit weg. Dann gab es in ausgeglichener Stellung ein Remis von Josef.

Nächster Rundgang. Markus hatte Entwicklungsnachteil und verlor die Dame für Turm und Leichtfigur. Vorher hatte er eine recht interessante Angriffsstellung auf dem Brett. Ich konnte dann auf 1,5 zu 2,5 verkürzen. Mein junger Kontrahent hatte mit f4 und g4 einen Bauernaufmarsch am Königsflügel losgelassen, dafür aber einen rückständigen Bauern auf e3 in Kauf genommen. Nach interessanten Verwicklungen schlug er mit dem falschen Bauern zurück, so dass meine Türme über e4 in die weiße Königsstellung eindringen und einen Bauern erobern konnten. Nach dem Tausch aller Schwerfiguren hatte ich ein Endspiel „Guter Springer gegen schlechter Läufer“ mit Mehrbauern. Ein einfach gewonnenes Match für mich.

Nächster Rundgang: Bert hatte seinen Angriff nicht durchbringen können und verlor gerade seinen 2. Bauern. Markus hatte weiteres Material verloren und musste aufgeben. Matthias hatte ein remisliches Läuferendspiel mit 4 gegen 3 Bauern am Königsflügel, der Gegner einen Freibauern auf der b-Linie. Alex hatte nach einem Figurenopfer des Uedemer Spielers ein Endspiel mit Dame und Läufer gegen Dame. Die vielleicht spannendste Stellung war an Brett 2 bei Krzysztof gegen den 16-jährigen Fynn Pauls auf dem Brett. Einen Bauern weniger suchte er die Schwindelchancen.

Dann gab es ein Remis bei Alex, der zwar einen Bauern erobert hatte, aber mit falschem Läufer und Randbauern gegen 2 Bauern gab es keinen Gewinn mehr.

Es ging nun in die 6. Stunde, als auch Matthias remis spielte, was wohl objektiv gerechtfertigt war. Bert kämpfte bis kurz vor Ende auf verlorenem Posten und gab dann auf. An Brett 2 lief die letzte Partie bei inzwischen sehr knapper Bedenkzeit. Es war einiges getauscht worden und Krzysztof musste ein Turmendspiel mit 1 gegen 3 Bauern verteidigen. Das machte er aber sehr gut, so dass nach dem möglichen Tausch zweier Bauern ein weiterer erobert worden wäre mit Abholung des letzten Bauern auf Grund der näheren Königsstellung.

So unterlagen wir 3:5 und rutschten erstmalig in der Saison auf einen Abstiegsplatz. Da wollen wir natürlich nicht bleiben und hoffen auf einen Punktgewinn in Neuss.

(ud)

Bezirksklasse

10.02.19 (Runde 6): SV Wesel III - SF Moers IV 6:2

Zum Auftakt der Rückrunde übernahm die Dritte die Tabellenführung.

Mit Abstand erfolgreichster Spieler ist Florian Ebbers, der auch seine sechste Partie in Folge gewinnen konnte.

(td)

Viererpokal

16.12.18 (Runde 2): SV Wesel - SF Moers 0,5:3,5

Der SV Wesel verabschiedete sich mit einem ganz schwachen Auftritt aus dem Pokal. Thomas Dickmann stellte im 16. Zu einzügig eine Qualität ein, Oskar Braun verlor ein haltbares Turmendspiel, Manuel Heirich wurde von Jurij Vasiljevs überspielt und Armin Becker sorgte mit einem Remis wenigstens für einen halben Ehrenpunkt.

(td)

11.11.18 (Runde 1): SV Wesel - FC Viktoria Alpen 4:0

In der Besetzung Dickmann, Braun, Krebel , Schumann gelang gegen Alpen ein standesgemäßer Sieg. Lediglich am 1. Brett war es recht knapp und die Entscheidung fiel erst in der Zeitnotphase.

Das Halbfinale gegen Moers findet am 16.12. statt.

(td)

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