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Saison 2019/20

Mannschaften

Der SV Wesel startet wie im vergangenen Jahr mit drei Teams in die Saison.

Die NSV-Ausschreibung wurde am 27.8. veröffentlicht.

 

Anmerkung zur neuen Bedenkzeitregelung auf Verbandsebene:

Die Einführung des Fischermodus war seit vielen Jahren überfällig. Schön das es endlich geklappt hat!

Damit ist nun der häufigste Grund für Protestfälle, "Fehler beim Mitschreiben in Zeitnot", endlich vom Tisch, und es kann auch niemand mehr in toten Remisstellungen über die Zeit gehoben werden.

Es gilt die auch in der Bundesliga übliche Zeitvorgabe, für die es auf den gängigen Schachuhren leider keine Standardeinstellung gibt:

Die Einstellung der Uhren ist etwas knifflig. Hier sind Anleitungen für die gängigsten Modelle:

(td, 11.09.2019)

Zum aktuellen Bericht aus der Regionalliga Bezirksliga Viererpokal

Regionalliga Niederrhein, Gruppe 2

17.11.19 13:00 Uhr (Runde 3): SV Wesel - Schachfüchse Kempen

Der nächste Kampf gegen die Schachfüchse aus Kempen findet am 17. November statt. Achtung: Spielbeginn ist um 13 Uhr!

(td)

29.09.19 10:00 Uhr (Runde 2): SV Dinslaken II - SV Wesel 3:5

Sieg im Nachbarschaftsduell gegen Dinslaken II

Bevor der Wettkampf beginnen konnte, galt es zunächst ein Raumproblem zu lösen. Unglücklicherweise war dem Dinslakener Mannschaftsführer ein falscher Schlüssel ausgehändigt worden und es war kurzfristig kein passendes Exemplar aufzutreiben, so dass wir im Jugendzentrum des Dinslakener P-Dorfes nicht an das Spielmaterial herankamen. Wir einigten uns kurzentschlossen auf einen Ortswechsel und begannen eine halbe Stunde später in Wesel.

Dinslaken hatte in der ersten Runde ersatzgeschwächt hoch verloren und bot gegen uns nahezu die Bestbesetzung auf. Bei uns fehlten Jan, Christian und Niklas, so dass wir nicht als Favorit in den Wettkampf gingen. Wir erwischten jedoch einen Start nach Maß:

Uli gewann seine Partie durch eine Eröffnungsfalle bereits nach wenigen Zügen und als Ingo zwei Stunden später eine Verluststellung noch drehen konnte stand es 2:0 für uns.

Auch Oskar hatte seinen Gegner bereits in der Eröffnung vor große Probleme gestellt. Dieser reagierte auf eine ihm unbekannte Variante etwas zu offensiv und geriet bald in einen heftigen Angriff, den Oskar erfolgreich abschließen konnte. 3:0 für uns, da konnte ich ein Remisangebot in ausgeglichenem Turmendspiel guten Gewissens annehmen.

Dieter und Manuel standen zu diesem Zeitpunkt gut, während Christoph eine zumindest optisch eindrucksvolle Stellung aus der Hand gegeben hatte und genau wie Krzysztof in einem Endspiel mit Minusbauern ums Überleben kämpfte.

Für die Entscheidung sorgte schließlich Dieter, der seinen Raumvorteil am Königsflügel geschickt ausnutzte und seinem Gegner keine Chance ließ. Da war es nicht mehr schlimm, dass Christoph und Krzysztof sich geschlagen geben mussten und Manuel ein gewinnträchtiges Läuferendspiel zum Remis verdarb.

Unterm Strich ging der Sieg in Ordnung und wir können uns über einen gelungenen Saisonstart freuen.

(td)

08.09.19 10:00 Uhr (Runde 1): SV Wesel - PSV Duisburg 4:4

Zum Auftakt ein Unentschieden!

Zum Saisonstart hatten wir mit dem PSV Duisburg den Sieger der letztjährigen Verbandsliga-Gruppe 1 zu Gast. Also ein spielstarker Gegner, der uns alles abverlangen würde. Die Duisburger traten genau wie wir mit einer leicht ersatzgeschwächten Mannschaft an.

Zu Beginn gab es eine Verzögerung, da es sich als ziemlich schwierig herausstellte, die Uhren auf die neue Bedenkzeitregelung einzustellen. Mit vereinten Kräften bekamen wir es schließlich hin und der Wettkampf begann mit ein paar Minuten Verspätung.

Sportlich lief es zunächst recht gut für uns. Christian stand gegen einen etwas zu agressiven holländischen Aufbau frühzeitig strategisch vorteilhaft und Ingo gewann nach einem Scharmützel einen Bauern. Niklas verpasste ein chancenreiches Qualitätsopfer und stand danach mit einer gravierenden Schwäche auf dem Feld e6 vor großen Problemen. Die übrigen Partien waren zunächst ziemlich ausgeglichen.

Christian überspielte seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst am Damenflügel und ließ gleichzeitig dessen Königsangriff nicht zur Entfaltung kommen. Eine sehr schöne Partie, die uns die Führung brachte. Dieter nahm kurz darauf ein Remisangebot in ausgeglichener Stellung an und die übrigen Partien gingen in die Zeitnotphase. Unsere Chancen auf den Sieg stiegen beträchtlich, als ich mich nach gut 4 Stunden in einer spannenden Kampfpartie mit heterogenen Rochaden im Schwerfigurenmittelspiel durchsetzen konnte. Ingo stand zu diesem Zeitpunkt auf Gewinn, Niklas auf Verlust und die anderen ungefähr ausgeglichen.

Danach geriet aber zusehends Sand ins Getriebe. Niklas wehrte sich vergeblich in einem Turmendspiel mit zwei Minusbauern und musste schließlich aufgeben. Bei Uli war nicht mehr viel los und das Remis war bald unterschriftsreif. 3:2 für uns.

Oskar hatte kurz vor der Zeitkontrolle in etwas besserer Stellung ein gegnerisches Remisangebot abgelehnt, machte dann aber einige schwächere Züge und geriet auf die Verliererstraße. Er spielte zwar noch weiter, kämpfte aber mit nur einem Bauern für eine Figur auf verlorenem Posten.

Es kam also auf die Partien von Christoph und Ingo an. Christoph hatte nach meinem Verständnis lange Zeit leichten Vorteil gehabt, nun aber stand ein ausgeglichenes Läuferendspiel auf dem Brett, in welchem keine Seite mehr etwas riskieren durfte, ohne selbst in Verlustgefahr zu geraten. Ingo hatte immer noch einen Bauern mehr, aber etwas unglücklich in ein Endspiel mit schlechtem Läufer gegen guten Springer abgewickelt. Die Stellung sah tückisch aus und ein klarer Gewinnplan war nicht in Sicht. So kam es, dass nach ungefähr 5 Stunden Spielzeit niemand mehr etwas riskieren wollte und beide Partien mit einem Remis endeten. Oskar musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren und der Wettkampf endete 4:4. Irgendwie hatten wir das Gefühl, das mehr dringewesen war, aber unter dem Strich war das Unentschieden wohl leistungsgerecht.

(td)

Bezirksliga

03.11.19 10:00 Uhr (Runde 3): SV Wesel II - Turm-Kamp-Lintfort III

03.11.19 10:00 Uhr (Runde 3): Freibauer Hünxe - SV Wesel III

Der nächste Spieltag findet am 3. November statt.

(td)

06.10.2019 10:00 Uhr (Runde 2): SV Wesel III - TV Bruckhausen 2:6

06.10.2019 10:00 Uhr (Runde 2): TV Mehrhoog - SV Wesel II 3:5

Erster Saisonsieg

Nach dem nicht geplanten Unentschieden gegen die III. ging es mit einer starken und vollständigen!!! Mannschaft nach Mehrhoog. Unser Gastgeber hatte auch eine bessere Mannschaft zusammen als bei der 7:1 Niederlage gegen Neukirchen-Vluyn. Gute Voraussetzungen für einen spannenden Kampf.

Bei meinem ersten Rundgang sah ich an 6 Brettern ausgeglichene Stellungen. Michael hatte eine Qualle mehr, Markus eine weniger. Um die Mittagszeit kam es an den ersten beiden Brettern alsbald zu einer Verflachung der Stellungen und Manuel und Alexander teilten die Punkte.  Markus stand mit dem Rücken zur Wand, Michael immer noch eine Qualle vorn. Peter pflanzte dem Gegner einen Läufer auf d3 ein und eroberte mit beiden Türmen die einzige offene Linie. Josef hatte die aktivere Stellung, ein Sieg war aber noch nicht in Sicht. Dann ging es bei Markus schnell und er musste aufgeben. Kurz danach gewann Josef seine Partie. 2:2

Wie sah es an den anderen Brettern aus? Michael hatte eine Qualle und einen Bauern mehr, Peter vergrößerte seinen positionellen Vorteil und schnürte den Gegner weiter ein, Berthold hatte eine Dame gegen einiges?? (ich weiß es nicht) Material, aber der Gegner hatte gewisse Kompensation.

Wie sah es bei mir am Brett aus. Es war das dritte Mal, dass ich den selben Gegner hatte. Die bisherige Bilanz war ausgeglichen. Im 5. Zug wich mein Gegner von den mir bekannten Hauptvarianten ab und ich musste Zeit investieren. Ich entschied mich nicht für die beste Variante, strebte aber einen Stellungstyp an, der mir lag. Im komplizierten Mittelspiel in geschlossener Stellung (alle Bauern auf dem Brett) strebte ich die bessere Bauernstruktur an und wollte auf Grund des Spielstandes (Peter konnte inzwischen seinen positionellen Vorteil in einen materiellen umwandeln und gewann, Berthold und Michael waren im Vorteil 3:2) nicht zu viel riskieren. Jede Öffnung der Stellung barg ein Risiko. Mein Gegner musste aber was riskieren und ich konnte über die g-Linie in die Stellung eindringen und gewinnen. Normalerweise wahrscheinlich Remis, aber wegen des Spielstandes musste mein Gegner aktiv werden. (4:2)

Jetzt spielten noch Michael und Berthold, beide in vorteilhaften Stellungen. Bei Berthold wurde es in der Zeitnotphase spannend. Beide waren in starker Zeitnot, Berthold minimal weniger.  Berthold erlaubte einen Einschlag auf f2 und verlor eine Figur zum materiellen Ausgleich. Dann bot Berthold Remis an, das der Gegner wegen der sehr knappen Zeit annahm, obwohl er noch eine Figur gewinnen konnte. 4,5:2,5.

Die letzte Partie spielte Michael. An zwei Stellen sah ich Abwicklungen in gewonnene Endspiele. Aber in der 5. Stunde war sowas am Brett schwer zu finden. Einige ungenaue Züge und es gab Remis.

Ein solider Sieg. Ein realistisches Ziel ist ein Platz unter den ersten drei. Vor allen Moers II und Xanten sind von der Aufstellung her die Favoriten. Nach der Spielstärke könnten wir uns mit Hünxe, Neunkirchen-Vlyn und Bruckhausen einen Kampf um den dritten Platz liefern.

(mt)

22.09.2019 10:00 Uhr (Runde 1): SV Wesel II - SV Wesel III 4:4

Mit zwei Teams in der Bezirksliga

Nach dem starken Aufstieg der III. und dem unglücklichen Abstieg der II. gab es wieder das vereinsinterne Duell in der Bezirksliga. Ich möchte jetzt aus der Sicht der II. berichten. Am Freitag vor dem Spiel beim Trainingsabend suchte Michael, der Berthold als Mannschaftsführer vertrat händeringend und verzweifelt Spieler. Ohne Erfolg. Die zweite hatte mit Uli und Krzysztof zwei fast immer spielende Stammkräfte an die erste abgegeben und nur Manuel als Verstärkung dazubekommen. Das Berthold und Alexander wohl ausfallen würden, stand schon länger fest. Relativ kurzfristig kam Markus Absage.

So starteten wir mit einer kampflosen Niederlage an Brett 1 mit 7 Spielern. Zu Beginn sogar einer mehr als bei der III. Ein paar eindringliche Telefonate des Mannschaftsführers hatten aber für das Erscheinen der beiden Fehlenden innerhalb der ersten 30 Minuten gesorgt.

Die erste Stunde war dann relativ ereignisarm. Meine Mannschaft kam relativ gut aus der Eröffnungsphase. Dann die erste Entscheidung. Unser Ersatzmann Lothar Lensing gewann überraschend schnell. Das Duell der ältesten Spieler, Helmut Brehme und Rolf Fricke endete mit einem Patt. So hatten die beiden Ersatzleute Lothar und Rolf den Rückstand wettgemacht zum 1,5:1,5. Sehr gute Bilanz. An den 5 verbliebenen Brettern wurde gekämpft. Einen entscheidenden Vorteil konnte ich nirgends erkennen, höchstens Raumvorteil bei Michael und Peter. Jetzt musste ich viel Zeit in meine eigene Partie investieren. Nachdem ich die Eröffnung auf Grund der Bekanntheit des Stellungstyps relativ zeitsparend gemeistert hatte, war das entstehende Mittelspiel mit allen Leichtfiguren und aktiven Isolani sehr komplex. Moritz behandelte die Eröffnung intuitiv korrekt, öffnete mit h3 und g4 den Königsflügel etwas zu optimistisch und bot mir Angriffsmöglichkeiten. Dann kam die überraschende Nachricht von Sarahs Sieg für die III. Ich bekam nicht mit was passiert war. Nachher hörte ich, dass eine Dame eingepatzt wurde. Kann passieren. Damit lagen wir in Rückstand. Als nächstes folgte ein Remis an Brett zwei von Manuel gegen Armin. Die Stellung war offensichtlich ausgeglichen. Es stand aber noch viel Material auf dem Brett. Michael hatte am Brett vier eine Qualle mehr, Harald aber etwas Kompensation. Josef war eine Leichtfigur im Rückstand gegen Alexander.

Ich musste mich jetzt bei aufziehender Zeitnot wieder in meine Stellung vertiefen. Viele Varianten konnte ich wegen der fehlenden Zeit gar nicht mehr berechnen, so dass ich mich oft nicht für den besten, aber einen sicheren Weg entschied den Vorteil zu behalten bzw. auszubauen. Es entstand ein Endspiel mit Dame und 5 Bauern auf meiner Seite und Laufer und Turm mit zwei Bauern und einem ungeschützten König auf Moritz Seite. Dann ging die Partie schnell zu Ende als Moritz einen vergifteten Bauern in Verbindung mit einer Grundreihenmattdrohung schlug mir aber dadurch ein Zwischenschach mit einer späteren kompensationslosen Eroberung seines Turmes ermöglichte. Zwischenstand 3:3. Jetzt kämpfte noch Josef mit dem Rücken zur Wand und Michael. Michael schaffte es einen entfernten Freibauern in Bewegung zu setzen. Dadurch entstand aus der Qualle mehr eine Dame mehr. Harald blieb aber nicht untätig und gewann dafür die beiden restlichen Bauern von Michael. Seine drei verbundenen Freibauern rückten in Verbund mit seinem Springer gefährlich auf die erste Reihe zu. Michael durfte sich keinen Fehler erlauben. Inzwischen ließ Josef es zu, dass Alexander einen seiner beiden Bauern erobern konnte. Er kämpfte verbissen und hoffte auf Fehler von Alexander. Dieser tat ihm aber nicht den Gefallen und kämpfte das Endspiel bis zum Damentausch durch. Den Gewinn mit F-Bauer und Läufer wollte sich dann Josef nicht mehr zeigen lassen und gab auf. Inzwischen hatte Michael die Drohungen von Harald besser in den Griff bekommen und konnte nach ca. 4 Stunden und 45 Minuten die Partie gewinnen.

Am Ende war es sogar knapp mit dem Unentschieden. Zwischendurch schien auch eine Niederlage in Reichweite. Für die III. ein wichtiger Punkt für das Ziel Klassenerhalt. Für die II. zu wenig, wenn man gerne wieder aufsteigen will. Die Leistungsdichte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze ist enorm. In der 2. Runde geht es für die II. zu einem echten Brocken nach Mehrhoog. Der Mitabsteiger hat überraschend gegen Neukirchen-Vlyn hoch verloren. Die III. muss gegen Bruckhausen ran. Beide Spiele sind echte Standortbestimmungen. Dann für die II. hoffentlich mit den drei heute Fehlenden.

(mt)

Viererpokal

10.11.19 10:00 Uhr (Runde 1): SC Freibauer Hünxe - SV Wesel

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