AktualisierenDruckenTipps & TricksKontakt

Jugend-Mannschaften

Organisatorisches

Spielordnung

Saison 2018/19

Zum aktuellen Bericht aus der U20-Verbandsliga Jugend-Bezirksliga Viererpokal

U20-Verbandsliga Niederrhein

06.04.19 (Runde 7): SV Wesel - SF Erkelenz 18:0 (6:0) kampflos

16.03.19 (Runde 6): SK Xanten - SV Wesel 14:5 (4,5:0,5)

23.02.19 (Runde 5): SV Wesel - OSC Rheinhausen 6:17 (0,5:5,5)

09.02.19 (Runde 4): SG Kaarst III - SV Wesel 14:9 (4:2)

19.01.19 (Runde 3): SV Wesel - Schachfüchse Kempen 10:14 (2:4)

08.12.18 (Runde 2): Viktoria Alpen - SV Wesel 12:12 (3:3)

Unglückliches 3:3 gegen Alpen I

In der 2. Runde der Jugendverbandsliga erzielte unsere Jugend ihren ersten Punkt. Es war aber mehr drin. DWZ-mäßig schien der Kampf relativ ausgeglichen, die Alpener hatten aber die Mannschaft mit mehr Erfahrung.

Dies machte sich in der ersten entschiedenen Partie bei David bemerkbar. Er schwächte seine Königsstellung, geriet in eine Fesselung und verlor die Dame für eine Leichtfigur. Der Gegner setzte dann später Matt. Da fehlte die Erfahrung und Kaltblütigkeit noch. Es folgte das 2:0 bei Nicole, die eigentlich gut aus der Eröffnung kam und einen Bauern gewann. Sie hielt dann recht gut mit, lief dann aber in eine Springergabel, verlor einen Turm und die Partie. Moritz konnte dann auf 2:1 verkürzen. Zwischenzeitlich hatte er eine Figur mehr, ließ sie dann aber stehen und kam in eine Schwerfigurenendspiel mit einem Mehrbauern. Das wäre wahrscheinlich remis geworden, wenn sein Gegenüber nicht einen ganzen Turm eingestellt hätte. An Brett 1 und 2 hatte Wesel sich Vorteile erspielt. Sowohl Harald hatte früh Figur für einen Bauer gewonnen und auch Max hatte Materialvorteil in Form eines Springers und später einiger Bauern. An beiden Brettern wurde aber noch heftig gekämpft. Aaron hatte einen Bauern in der Eröffnung unnötigerweise verloren und musste früh ums Überleben kämpfen. So musste er eine Figur für Qualität und Bauern geben, wobei die Qualität zwingend wieder verloren ging. Er  setzte seinem Gegner dennoch unter Druck und konnte auf Grund einer Ungenauigkeit einen Bauern gewinnen. Es gab zwischenzeitlich so eine Art Zugwiederholung, der Aaron aber auswich. Mir schien es so, dass der Alpener nicht recht weiter wusste und in ein Remis eingewilligt hätte. Im Endspiel mit Turm gegen Turm und Läufern konnte er sogar 4 Bauern erobern, wobei nur 2 verlorengingen. Eine Gewinnchance ließ Aaron aus, als er einen Turmtausch vermied. A und h-Bauer hätten weit vorgerückt gegen den Läufer gewonnen. Es kam aber anders, weil er durch dann gutes Gegenspiel des Alpeners alle 3 Bauern verlorengingen. Das Endspiel ohne Bauern war objektiv remis, aber Aaron stellte ohne Not seinen König an den Rand und wurde matt gesetzt. Beim Stande von 3:1 gewann Harald, der seinen Materialvorteil in einen Sieg umwandelte. Auch Max umschiffte die Klippe eines Dauerschachs und gewann sein Endspiel letztlich sicher mit Springer und 3 Mehrbauern. Die letzte Partie endete nach mehr als 3 Stunden.

(ud)

Jugend-Bezirksliga

16.03.19 (Runde 5): SV Wesel II - SF Moers I 1:3

In der vorletzten Runde gab es für Wesel II gegen Moers I eine 3:1 Niederlage. Eigentlich war es unser letzter Kampf, denn Moers II hat zurückgezogen, so dass wir spielfrei in der 7. Runde sind.

Moers I kam fast in Bestbesetzung, während wir Aufstellungsprobleme hatten und nur zu dritt antraten. Mit etwas mehr Glück oder Erfahrung war sogar ein Sieg möglich.

Recht schnell konnte Zorba nach 20 Minuten durch ein einzügiges Matt ausgleichen. Sein wesentlich älterer Gegner hatte mit über 1100 auch eine deutlich höhere DWZ und ließ sich banal auf h7 matt setzen. Fabian spielte mit Schwarz eine recht ordentliche Partie, hatte bis zum 20. Zug etwa eine ausgeglichene Stellung, die vielleicht etwas gedrückt war, aber bei allen Bauern auf dem Feld waren nur noch Schwerfiguren im Spiel. Dann öffnete er seine Königsstellung, setzte falsch fort und verlor einen Bauern. Nach dem Damentausch war das Doppel-Turmendspiel eigentlich haltbar, aber da fehlte die Geduld und Erfahrung. Der Kontrahent setzte sich mit einem Freibauern letztlich durch. Ein Wechselspiel lief an Brett 4 bei unserem Jüngsten, Joshua, der gegen die ebenfalls deutlich ältere Moerserin erst gut gegenhielt, dann aber eine Figur einstellte. Dann bekam er die Figur nach einem Abzug zurück, stellte erneut eine Leichtfigur hin, gewann die Leichtfigur zurück, gewann einen ganzen Turm. Dann geschah das Drama. Mit Dame und Springer drohte Matt. Joshua hätte einfach den Läufer gegen den Springer tauschen können und hätte ein Endspiel mit Dame und 2 Türmen gegen Dame und1 Turm gehabt. Er zieht auch den Läufer, aber auf ein Feld vor dem Springer …. Und es folgte das dann unvermeidbare Matt. Schade um die verpasste Chance, aber für diese Mannschaft galt, dass die völlig unerfahrenen Kämpfer Erfahrung sammeln sollten, und das war erfolgreich, da alle ja noch recht jung sind und sicherlich noch viel stärker spielen werden.

(ud)

12.01.19 (Runde 5): SV Wesel II - FC Viktoria Alpen III 2:2

Unsere 2. Jugend trat heute zum Heimmatch gegen Alpen 3 an. Ich hatte mit Jakob, der zu Besuch war, noch etwas trainiert, als gegen 15: 35 Uhr Zorba stolz den ersten Sieg vermeldete. Er hatte nur 9 Züge gebraucht, um seinen Gegenspieler mattzusetzen. Nach den ersten 5 Zügen hatte ich bei der Analyse schon Probleme, um die Stellung einiger Massen zu halten. Dafür war sein jugendlicher Kontrahent aber nicht in der Lage. 5 Minuten später kam Fabian, der mit Schwarz ebenfalls matt gesetzt hatte.  Zunächst gelang ihm der Einschlag auf f2 mit Bauern und Qualitätsgewinn. Dann versuchte er mit Gewalt schnell auf Matt zu spielen und ließ eine Springergabel mit Damengewinn aus. Dann hing 3 Züge sein Springer auf g4, den sein Gegner aber nicht nahm – warum auch immer. Dann opferte er seinen Turm gegen einen verteidigenden Springer und mattierte im nächsten Zug. Was uns positiv bei den beiden Siegen zu Gute kam, schadete in der dritten entschiedenen Partie. Moritz hatte an Brett 1 einen Turm gewonnen, ließ dann aber seine Dame stehen und kam in ein verlorenes Mittelspiel. Eine Chance zum Turmgewinn ließ er aus, verlor seine letzte Leichtfigur und hatte im Endspiel mit 2 Türmen gegen Dame und Turm nichts mehr zu bestellen. Nach 1 Stunde und fast 60 (!) Zügen ganz eindeutig viel zu schnell gespielt.

Jan kämpfte am längsten, musste aber seiner fehlenden Erfahrung Tribut zollen. Er hatte eine Figur verloren und fand dann kein Gegenspiel gegen seinen etwas erfahreneren Gegner, der schon eine Saison hinter sich hatte. So endete der Kampf 2:2 unentschieden..

(ud)

17.11.18 (Runde 3): SV Wesel II - FC Viktoria Alpen II 1:3

In der Jugendbezirksliga gab es in der 2. Runde eine 1:3 Niederlage. Begonnen hatte es mit einem Verlust an Brett 3. Elias nahm eine Figur nicht zurück und wurde nach 20 Minuten und 21 Zügen mattgesetzt. Einfach zu schnell gespielt. Zu diesem Zeitpunkt standen alle anderen Bretter auf Gewinn. Einen Rückschlag gab es, als Moritz in deutlich besserer Stellung einen Springer anfasste, obwohl ein anderer Zug erforderlich war. So verlor er Figur und Partie. Zorba spielte eine Partie wie aus einem Guss, gewann erst Figur und dezimierte dann das Herr des Gegenüber, bis er mattsetzen konnte. Joshua spielte Anfangs eine hervorragende Partie, platzierte 2 Springer und den Läufer im in der Schwarzen Königsstellung. Dann verlor er den Faden, als es eine Springergabel gab und an statt eine Figur zu gewinnen, verlor er die Qualität. Sein Läufer auf e6 stand gefühlte 10 Züge ein, ehe er dann doch genommen wurde. Vorher jagte er den schwarzen König über das halbe Brett, konnte aber nicht mattsetzen. Ein zwingendes Matt hatte ich aber auch nicht gesehen, wohl die Möglichkeit eines Figurengewinns. Am Ende verlor er mehr und mehr Material, bis er mit seinem blankem König aufgab. Es ab heute erstaunlich gute Partieanlagen, die Hoffnung für die Zukunft machen. Gab`s noch was Besonderes?

Ach ja, die 2. Alpener Jugendmannschaft bestand aus 4 sehr netten Mädchen.

(ud)

06.10.18 (Runde 2): SV Dinslaken - SV Wesel II 2:1

Leider nur zu dritt traten wir die Reise nach Dinslaken an. Mit an Bord dafür drei Nachwuchstalente, die sich darauf freuten, ihren allerersten Mannschaftkampf für Wesel ausfechten zu können.

Als wir das Spiellokal an der Trabrennbahn nach leichten Orientierungsschwierigkeiten endlich gefunden hatten, prompt die erste Überraschung: Die Gastgeber aus Dinslaken waren sogar nur zu zweit angetreten. Das bedeutete für Philipp zwar einen kampflosen Sieg, aber ich meine, auch ein wenig Enttäuschung in seinem Gesicht gesehen zu haben, nicht spielen zu können.

Zorba und Joshua gaben sich dafür größte Mühe, ihren wesentlich älteren Kontrahenten Paroli zu bieten. Vor dem Mut, mit 6, bzw. 8 Jahren sich mit fast Erwachsenen zu messen, kann man nur den Hut ziehen!

Und was soll ich sagen? Beide gewannen...zwar nicht die Partien, aber dafür jede Menge Erfahrung hinzu!

Ich bin mir sicher, dass in ein paar Jahren die Partien anders ausgehen würden.

Mit diesem Potential ist mir um die Zukunft unseres Vereins nicht bange!

(mh)

Jugend-Viererpokal

29.09.18 (Runde 1): Turm  Kamp-Lintfort - SV Wesel 3:1

Bei wundervollem Wetter fuhren wir nach Kamp-Lintfort zum Viererpokal.

Zunächst sah es nach einem spannenden Kampf aus. Harald an Brett 1 stand nach der Eröffnung gut, wenngleich die Stellung etwas wild aussah.

Max und Aaron hielten ihre Stellungen ganz gut zusammen, einzig Nicole am vierten Brett geriet von Beginn an unter Druck.

Nach einem schönen Angriff von Harald mit Damenopfer als Krönung konnten wir recht bald unseren ersten Punkt einstreichen.

Leider sollte es bei diesem einen Punkt bleiben, denn die anderen Partien kippten nun zu Seiten der Lintforter Gastgeber.

Max hatte auf einmal massiven Materialnachteil, der zu einem recht baldigen Ende der Partie führte.

Aaron hatte sich im Mittelspiel einen Bauern abluchsen lassen, der von seinem Gegner geschickt in Szene gesetzt werden konnte. Aaron verteidigte sich zwar zäh, musste sich aber letztendlich doch geschlagen geben.

Und auch Nicole spielte mit dem Rücken zur Wand. Die gegnerischen Figuren marschierten nur so durch ihre Stellung, so dass auch hier die Niederlage bald feststand.

So kehrten wir dann kurz darauf nach Wesel zurück und konnten so wenigstens noch das schöne Wetter genießen.

(mh)

© 2003-2019 Schachverein Wesel 1928 e.V.   |   Impressum, Datenschutzerklärung & Disclaimer   |   Zurück zum Seitenanfang