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Jugend-Mannschaften

Organisatorisches

Spielordnung

Saison 2018/19

Zum aktuellen Bericht aus der U20-Verbandsliga Jugend-Bezirksliga Viererpokal

U20-Verbandsliga Niederrhein

08.12.18 (Runde 2): Viktoria Alpen - SV Wesel 12:12 (3:3)

Unglückliches 3:3 gegen Alpen I

In der 2. Runde der Jugendverbandsliga erzielte unsere Jugend ihren ersten Punkt. Es war aber mehr drin. DWZ-mäßig schien der Kampf relativ ausgeglichen, die Alpener hatten aber die Mannschaft mit mehr Erfahrung.

Dies machte sich in der ersten entschiedenen Partie bei David bemerkbar. Er schwächte seine Königsstellung, geriet in eine Fesselung und verlor die Dame für eine Leichtfigur. Der Gegner setzte dann später Matt. Da fehlte die Erfahrung und Kaltblütigkeit noch. Es folgte das 2:0 bei Nicole, die eigentlich gut aus der Eröffnung kam und einen Bauern gewann. Sie hielt dann recht gut mit, lief dann aber in eine Springergabel, verlor einen Turm und die Partie. Moritz konnte dann auf 2:1 verkürzen. Zwischenzeitlich hatte er eine Figur mehr, ließ sie dann aber stehen und kam in eine Schwerfigurenendspiel mit einem Mehrbauern. Das wäre wahrscheinlich remis geworden, wenn sein Gegenüber nicht einen ganzen Turm eingestellt hätte. An Brett 1 und 2 hatte Wesel sich Vorteile erspielt. Sowohl Harald hatte früh Figur für einen Bauer gewonnen und auch Max hatte Materialvorteil in Form eines Springers und später einiger Bauern. An beiden Brettern wurde aber noch heftig gekämpft. Aaron hatte einen Bauern in der Eröffnung unnötigerweise verloren und musste früh ums Überleben kämpfen. So musste er eine Figur für Qualität und Bauern geben, wobei die Qualität zwingend wieder verloren ging. Er  setzte seinem Gegner dennoch unter Druck und konnte auf Grund einer Ungenauigkeit einen Bauern gewinnen. Es gab zwischenzeitlich so eine Art Zugwiederholung, der Aaron aber auswich. Mir schien es so, dass der Alpener nicht recht weiter wusste und in ein Remis eingewilligt hätte. Im Endspiel mit Turm gegen Turm und Läufern konnte er sogar 4 Bauern erobern, wobei nur 2 verlorengingen. Eine Gewinnchance ließ Aaron aus, als er einen Turmtausch vermied. A und h-Bauer hätten weit vorgerückt gegen den Läufer gewonnen. Es kam aber anders, weil er durch dann gutes Gegenspiel des Alpeners alle 3 Bauern verlorengingen. Das Endspiel ohne Bauern war objektiv remis, aber Aaron stellte ohne Not seinen König an den Rand und wurde matt gesetzt. Beim Stande von 3:1 gewann Harald, der seinen Materialvorteil in einen Sieg umwandelte. Auch Max umschiffte die Klippe eines Dauerschachs und gewann sein Endspiel letztlich sicher mit Springer und 3 Mehrbauern. Die letzte Partie endete nach mehr als 3 Stunden.

(ud)

Jugend-Bezirksliga

17.11.18 (Runde 3): SV Wesel II - FC Viktoria Alpen II 1:3

In der Jugendbezirksliga gab es in der 2. Runde eine 1:3 Niederlage. Begonnen hatte es mit einem Verlust an Brett 3. Elias nahm eine Figur nicht zurück und wurde nach 20 Minuten und 21 Zügen mattgesetzt. Einfach zu schnell gespielt. Zu diesem Zeitpunkt standen alle anderen Bretter auf Gewinn. Einen Rückschlag gab es, als Moritz in deutlich besserer Stellung einen Springer anfasste, obwohl ein anderer Zug erforderlich war. So verlor er Figur und Partie. Zorba spielte eine Partie wie aus einem Guss, gewann erst Figur und dezimierte dann das Herr des Gegenüber, bis er mattsetzen konnte. Joshua spielte Anfangs eine hervorragende Partie, platzierte 2 Springer und den Läufer im in der Schwarzen Königsstellung. Dann verlor er den Faden, als es eine Springergabel gab und an statt eine Figur zu gewinnen, verlor er die Qualität. Sein Läufer auf e6 stand gefühlte 10 Züge ein, ehe er dann doch genommen wurde. Vorher jagte er den schwarzen König über das halbe Brett, konnte aber nicht mattsetzen. Ein zwingendes Matt hatte ich aber auch nicht gesehen, wohl die Möglichkeit eines Figurengewinns. Am Ende verlor er mehr und mehr Material, bis er mit seinem blankem König aufgab. Es ab heute erstaunlich gute Partieanlagen, die Hoffnung für die Zukunft machen. Gab`s noch was Besonderes?

Ach ja, die 2. Alpener Jugendmannschaft bestand aus 4 sehr netten Mädchen.

(ud)

06.10.18 (Runde 2): SV Dinslaken - SV Wesel II 2:1

Leider nur zu dritt traten wir die Reise nach Dinslaken an. Mit an Bord dafür drei Nachwuchstalente, die sich darauf freuten, ihren allerersten Mannschaftkampf für Wesel ausfechten zu können.

Als wir das Spiellokal an der Trabrennbahn nach leichten Orientierungsschwierigkeiten endlich gefunden hatten, prompt die erste Überraschung: Die Gastgeber aus Dinslaken waren sogar nur zu zweit angetreten. Das bedeutete für Philipp zwar einen kampflosen Sieg, aber ich meine, auch ein wenig Enttäuschung in seinem Gesicht gesehen zu haben, nicht spielen zu können.

Zorba und Joshua gaben sich dafür größte Mühe, ihren wesentlich älteren Kontrahenten Paroli zu bieten. Vor dem Mut, mit 6, bzw. 8 Jahren sich mit fast Erwachsenen zu messen, kann man nur den Hut ziehen!

Und was soll ich sagen? Beide gewannen...zwar nicht die Partien, aber dafür jede Menge Erfahrung hinzu!

Ich bin mir sicher, dass in ein paar Jahren die Partien anders ausgehen würden.

Mit diesem Potential ist mir um die Zukunft unseres Vereins nicht bange!

(mh)

Jugend-Viererpokal

29.09.18 (Runde 1): Turm  Kamp-Lintfort - SV Wesel 3:1

Bei wundervollem Wetter fuhren wir nach Kamp-Lintfort zum Viererpokal.

Zunächst sah es nach einem spannenden Kampf aus. Harald an Brett 1 stand nach der Eröffnung gut, wenngleich die Stellung etwas wild aussah.

Max und Aaron hielten ihre Stellungen ganz gut zusammen, einzig Nicole am vierten Brett geriet von Beginn an unter Druck.

Nach einem schönen Angriff von Harald mit Damenopfer als Krönung konnten wir recht bald unseren ersten Punkt einstreichen.

Leider sollte es bei diesem einen Punkt bleiben, denn die anderen Partien kippten nun zu Seiten der Lintforter Gastgeber.

Max hatte auf einmal massiven Materialnachteil, der zu einem recht baldigen Ende der Partie führte.

Aaron hatte sich im Mittelspiel einen Bauern abluchsen lassen, der von seinem Gegner geschickt in Szene gesetzt werden konnte. Aaron verteidigte sich zwar zäh, musste sich aber letztendlich doch geschlagen geben.

Und auch Nicole spielte mit dem Rücken zur Wand. Die gegnerischen Figuren marschierten nur so durch ihre Stellung, so dass auch hier die Niederlage bald feststand.

So kehrten wir dann kurz darauf nach Wesel zurück und konnten so wenigstens noch das schöne Wetter genießen.

(mh)

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